The Human Centipede

  • Informationen zum Film
  • The Human Centipede

  • Originaltitel:
    The Human Centipede (First Sequence)
    Genre:
    Thriller, Horror, Drama
    Produktionsland:
    Niederlande
    Produktionsjahr:
    2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Zwei amerikanische Studentinnen touren quer durch Europa. Beim Stopp in Deutschland verfahren sich die beiden auf dem Weg zur Party und haben auf einer verlassenen Waldstrasse eine Reifenpanne. Die beiden stoßen auf ein abgelegenes Haus, in dem der wohl genialste, aber auch bizarrste Chirurg, den Deutschland zu bieten hat, wohnt. Er hegt den abstrusen Plan, aus verschiedenen Körpern eine Art menschlichen Tausendfüßler zusammenzunähen. Und die ersten Opfer hat er dafür schon gefunden…

Userkritik zu The Human Centipede

Hitchcock_89
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Bewertung: 4/10 Punkte

THE HUMAN CENTIPEDE - aufmerksam wurde ich auf den Film erst durch ein T-Shirt eines Freundes, das mich auf den ersten Blick zum Lachen brachte. Ein paar Infos über den Film eingeholt und schon stand er auf meiner Wunschliste, wenn die Idee dahinter auch als "krank" bezeichet werden könnte. Als ich dann noch die britische Bluray-Veröffentlichung in der grünen Hülle war der Kauf für mich besiegelt. Gespannt ging ich eben in den Film, nicht sicher was mich denn hier jetzt erwarten würde...

Unkonventionell ist der Film vor allem wegen seiner Story, denn da wo Gutes aufgewärmt, kopiert oder weitergeführt wird setzt der niederländische Regisseur Tom Six auf nie Dagewesenes. In einem Satz zusammengefasst: THE HUMAN CENTIPEDE erzählt die Geschichte eines verrückten ehemaligen deutschen Arzt der scheinbar davon besessen ist Körper miteinander zu verbinden. Sein Meisterwerk will er nun vollbringen in dem er dieses Bündnis zwischen 3 Menschen entstehen lässt. Dafür entführt er den männlichen Part dieses dreiteiligen Experiments und nimmt zwei junge, amerikanische Frauen gefangen die auf ihrem Roadtrip durch Europa mit dem Wagen liegen geblieben sind.

Wie gesagt, "krank" dürfte als Prädikat für diesen Film durchaus angemessen sein, dass das aber nicht zwangsläufig schlecht sein muss haben schon andere Filme bewiesen. Aus diesem Grund beschloss ich dem Film eine Chance zu geben und bereue das im Nachhinein auch nicht im Geringsten. So einzigartig der Film auch sein mag, ganz ohne Klischees kommt er dann doch nicht aus. Es gibt also schon mal Schwierigkeiten den Schlüssel ins Loch zu bekommen, der Böse taucht plötzlich aus dem Nichts aus - nicht im unlogischen Sinne, sondern einfach dem Urrezept des Slashers entnommen - und auch das Ende kommt nicht ganz ohne Klischee aus, worauf ich jetzt aus Spoilergründen nicht eingehe.

Das soll jetzt aber nicht Abschrecken, denn das lässt den Film schlechter aussehen als er tatsächlich ist. Die Atmosphäre ist dennoch große Klasse und lebt vor allem von Dieter Laser, der als wahnsinniger Arzt und Wissenschaftler eine angsteinflößende Leistung abgibt die ihresgleichen sucht. Die wenigen anderen Charakter sind absolut nebensächlich und müssen daher auch nicht wirklich gutes Schauspiel liefern - den Großteil des Films müssen sie, angebunden und geknebelt, lediglich gekonnt wimmern und das gelingt ihnen auch. Laser hingegen spielt seinen Part souverän, sodass es angemessen ist zu sagen, dass er alleine den Film trägt (den Regisseur außen vor gelassen).

Das Ende ist nochmal ein Highlight und schließt diese "First Sequence" - geplant ist ja noch ein weiterer Teil - toll ab. Atmosphärisch, böse und nicht unbedingt Mainstream geeignet ist THE HUMAN CENTIPEDE eine kleine Überraschung für mich. Bisherige Kritiken waren zwar widersprüchlich, kamen alles in allem aber nicht über den Durchschnitt hinaus. Ich kann das nicht bestätigen und empfehle den Film jedem weiter, der mit dem Horrorgenre grundsätzlich etwas anzufangen weiß.

7,5/10 Gläser Wasser

geschrieben am 09.04.2015 um 15:48

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ø Wertung: 7,4/10 | Wertungen: 28 | Kritiken: 5

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