Robocop

  • Informationen zum Film
  • Robocop

  • Originaltitel:
    RoboCop
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1987
    Kinostart Deutschland:
    07.01.1988
    Kinostart USA:
    17.07.1987
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Detroit in naher Zukunft. Die Kriminalitätsrate ist drastisch angestiegen. Eine Lösung bietet das RoboCop-Programm der Firma Omni, die auch die Polizei übernommen hat. Als der Polizist Murphy von Bandenchef Clarence und seinen Männern zusammengeschossen wird, verwandelt man den Körper des Toten in eine stählerne, hochgerüstete Law & Order-Maschine. Obwohl perfekt programmiert, ist seine Erinnerung nicht vollständig ausgelöscht worden. Murphy macht sich auf die Suche nach seinen Mördern und entdeckt, daß der Drahtzieher hinter Clarance' Verbrechen, Jones, in der Chefetage von Omni sitzt. Nachdem Murphy Clarence ausgeschaltet hat, kann er auch Jones töten.

Userkritik zu Robocop

Hitchcock_89
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Bewertung: 8/10 Punkte

ROBOCOP scheint genau in die Generation Film zu fallen, die lange an mir vorbeizog. 1989 geboren entgingen mir so einige große Filme der 80er wie z.B. "Indiana Jones" oder "Zurück in die Zukunft" - erst in den letzten Jahren konnte ich einiges davon nachholen. Paul Verhoeven's ROBOCOP reizte mich bis dato aber nie so sehr, dass ich ihn sehen musste. Seine Filme erkennt man wohl auch ohne zu wissen wer am Regiestuhl Platz nahm, das kann man ihm zugute halten, und das was ich bisher von ihm sehen durfte ("Hollow Man", "Starship Troopers") gefiel mir gut. Mal schauen ob ich an diesem bereits zum Klassiker avancierte Science Fictioner ebenfalls meinen Spaß habe...

Der Plot: Im Detroit der nahen Zukunft regiert das Verbrechen, die Polizei scheint machtlos. Als der Cop Alex Murphy brutal ermordet wird, wagen Wissenschaftler ein riskantes Experiment und erschaffen "Robocop", eine Mischung aus Menschund Maschine. In seinem stahlharten Roboter-Körper, ausgerüstet mit High-Tech-Waffen, wird er zum Kämpfer für Recht und Ordnung. "Robocop" ist äußerlich unverwundbar, innerlich jedoch ein Mensch, der bald eigene Pläne verfolgt...

Den Kult um ROBOCOP kann ich nun, jetzt wo ich ihn gesehen habe, wirklich nachvollziehen. In diesem Fall hat man den Spieß mal umgedreht und nicht eine Maschine die außer Kontrolle gerät mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, sondern einen Mensch zur Maschine gemacht. Das machen sich die "bösen" Menschen zunutze - so wie man sich alles unterwürfig macht wo's nur möglich ist - und versuchen ihn nicht im Sinne der Gerechtigkeit, sondern zum Eigennutzen einzusetzen. Das ist durchaus logisch und der Realität sehr nahe, überhaupt war der ganze Film überraschend nachvollziehbar! Die Charaktere sind gut aufgebaut und auch ihr Handeln ist nahezu immer zu verstehen, Ausnahmen bestätigen die Regel, wobei man sich hier auch auf das "Kino der 80er" berufen könnte. Der Film läuft nach dem "Schema X" und verzichtet auf große Überraschungen, die braucht er aber auch nicht unbedingt, denn auch so funktioniert der Film sehr gut. Außerdem kann man davon ausgehen, dass der Verlauf des Films in den 1987 bei weitem nicht so abgenutzt war wie er es vielleicht heute ist.

Ganz besonders positiv muss ich die Grundatmosphäre hervorheben, denn die ist wirklich authentisch düster. Die ganzen Settings, das regierende Verbrechen, die Charakterzeichnungen der Bösen - das alles ist typisch 80er, aber einfach nur toll! Sehr atmosphärisch dicht und hart was sich auch in den Effekten zeigt. Im Nachhinein kann ich zumindest eine Freigabe ab 18 Jahren verstehen, denn so blutige Einschüsse kennt man sonst wohl nur aus "Stirb Langsam", wobei man hier durchaus noc eine Schippe draufgelegt hat. Auch anderweitige Effekte - egal ob Make-Up (Ende!) oder Stop Motion, mit dem man sich wohl anfreunden muss, sehen wirklich toll aus und runden diesen SciFi-Thriller sehr schön ab.

Den Status den ROBOCOP im Laufe der Jahre erhielt kann ich nun auch nachvollziehen. Der Film bietet harte, atmosphärische und kultige Science Fiction-Unterhaltung wie ich sie mag, auch ohne Fan des Genres zu sein. Könnte man wohl als SciFi-Allgemeinbildung sehen!

8/10 SUX (6000)

geschrieben am 20.08.2011 um 03:28

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ø Wertung: 8,5/10 | Wertungen: 23 | Kritiken: 2