Lord of War - Händler des Todes

  • Informationen zum Film
  • Lord of War - Händler des Todes

  • Originaltitel:
    Lord of War
    Genre:
    Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
    Kinostart Österreich:
    16.02.2006
    Kinostart Deutschland:
    16.02.2006
    Kinostart USA:
    16.09.2005
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Handel mit Waffen ist ein dreckiges aber lukratives Geschäft.

    Und Yuri Orlov (NICOLAS CAGE) ist darin der Beste.



    Nach bescheidenen Anfängen in New Yorks Stadtteil Little Odessa steigt er gemeinsam mit seinem Bruder Vitali (JARED LETO) nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum mächtigsten Waffenschieber der Welt auf. Unmenschliche Diktatoren und legitime Staatsoberhäupter – Yuri versorgt sie alle. Partei ergreift er nicht, so lange die Kasse stimmt. Da heftet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere der Interpol-Agent Jack Valentine (ETHAN HAWKE) an seine Fersen und Ehefrau Ava (BRIDGET MOYNAHAN) stellt ihn vor ein Ultimatum. Yuri will sich für die Familie entscheiden, doch seine Kunden sind ihm unangenehm treu...



    Oscar®-Gewinner Nicolas Cage („Leaving Las Vegas”) begeistert als charmanter LORD OF WAR in Andrew Niccols („Gattaca”) packendem Porträt eines skrupellosen Tausendsassas. Brillant fotografiert von Kameramann Amir Mokri („Bad Boys II“), überzeugen unter anderen Bridget Moynahan („I, Robot“), Ethan Hawke („Training Day“) und Jared Leto („Alexander“) in den Nebenrollen. Der eingängige Score stammt von „City of God“-Komponist Antonio Pinto, das perfekte Produktionsdesign gestaltete Jean-Vincent Puzo („Tykho Moon“). Als Produktionsteam firmieren Cage, Niccol, Philippe Rousselot und Norm Golightly.

Userkritik zu Lord of War - Händler des Todes

Blacknero
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Bewertung: 8/10 Punkte

Andrew Niccol, ein Regisseur den man kennen sollte aber nicht zwangsläufig kennt. Dafür kennen alle einen Film von ihm, sei es Lord of War, Gattaca oder The Truman Show (bei welchem er nur das Drehbuchschrieb) oder Terminal (Drehbuch). So hat er mit Lord of War ein Werk geschaffen, welches den Nagel auf den Kopf trifft. Gut inszeniert und grandios gepielt von Cage.

Yuri Orlov (Nicolas Cage) ist ein Kind von jüdischen Eltern. Aufgewachsen ist er in den Vereinigten Staaten in einem jüdischen Viertel. Seine Eltern besitzen ein kleines Restaurant in welchem Yuri schnell des Amt des Händlers erlernte. Er merkte schnell, man muss flexible sein, wenn man Handeln will. Immer günstiger und bessere Ware anbieten als die Konkurrenz. Mit einer Pistole fing alles an, in einem kleinen Schäbigen Zimmer verkaufte er seine erste Feuerwaffe. Während ein kleines Geschäft aufzieht, auf illegaler Basis, welches sich um Waffenhandel drehte, machte er so seine Erfahrungen. Man sollte Waffe und Munition getrennt abgeben, damit man nicht von der eigenen Waffe angeschossen oder sogar erschossen wird. Man sollte sich immer im Voraus bezahlen lassen, und nur gegen Bares. Sein kleiner Bruder Vitaly (Jared Leto) stieg bald mit ein in das Geschäft. Aber als einmal Drogen als Zahlungsmittel verwendet wurde, nutzte Vitaly diese Gelegenheit einmal einen Trip zu machen. Blöderweise wurde er davon stark abhängig. Yuri vergrösserte sein Geschäft laufend, und gibt sich ab sofort nicht mehr mit Einzelstücken zufrieden, sondern verkauft gerade ganze Arsenale von Waffen.
Um seine Hauptkunden besser kennenzulernen, reist er nach Afrika um dort den einen oder anderen Bürgerkrieg mit Waffen zu versorgen.
In Amerika hat er eine wunderschöne Frau, Ava Fontaine (Bridget Moynahan), eine ehemaliges Model. Mit ihr zusammen hat er einen kleinen Sohn, sie wissen nicht, dass er mit Waffen sein Geld verdient, und dies sollen sie auch nicht wissen.
So geht seine Spirale vom kleinen Händler bis hin zum Internationalen Waffenlieferanten.

Dieser Film zeigt schön auf, wie die Illegale Waffenindustrie funktionieren könnte, und wie viel Macht diese besitzt.
Das Intro dürfte eines der besten Intros überhaupt sein. Man sieht wie eine Gewehrkugel Hergestellt ist, man folgt dieser Kugel bis sie im Kopf eines anderen Menschen steckt. Von der kleinen Stanzerei bis hin zur tödlichsten Waffe.
Ein Phänomenales Intro.
Cage hat hier eine seiner besten Rollen. Obwohl es kein Blockbuster war, und nicht als solcher konzipiert wurde, war der Film schnell als Geheimtipp gehandelt, und von diesem erreichte er in Kürze einen Kultstatus bis hin zum must-See Status.

geschrieben am 25.07.2011 um 14:07

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