Resident Evil: Afterlife

  • Informationen zum Film
  • Resident Evil: Afterlife

  • Originaltitel:
    Resident Evil: Afterlife
    Genre:
    Action, Sci-Fi, Abenteuer, Horror
    Produktionsländer:
    Frankreich, UK, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    16.09.2010
    Kinostart Deutschland:
    16.09.2010
    Kinostart USA:
    10.09.2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Fast die gesamte Menschheit ist durch ein gefährliches Virus zu Untoten mutiert. Alice (Milla Jovovich) versucht nun, den verantwortlichen Konzern, die Umbrella Corporation, endgültig auszuschalten und zudem noch die letzten Überlebenden zu finden und zu retten. Doch auch in Los Angeles, das man zur letzten Zuflucht der Überlebenden umwandeln möchte, findet sich nicht mehr als eine Welt voller Tod und Zerstörung. Die Situation scheint ausweglos...

Userkritik zu Resident Evil: Afterlife

Playzocker
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Bewertung: 4/10 Punkte

Vor allem Fans der Videospiele haben sich bisher über die Filme aus dem "Resident Evil" Universum geärgert, da diese wenig mit dem Ausgangsmaterial zu tun haben. Bei "Resident Evil - Afterlife" hat sich das etwas geändert - allerdings bleibt offen, ob es sich dabei um einen Vorteil handelt. Wenngleich die ersten drei Filme weder spannend noch storytechnisch besonders überzeugen konnten so hatten sie zumindest ansatzweise eine Geschichte zu erzählen. Bei "Resident Evil - Afterlife" ist in die Richtung aber absolut Fehlanzeige. Der Film erinnert in vielerlei Hinsicht an das Videospiel "Resident Evil 5". Einige Gegner aus dem Spiel können auch im Film wieder entdeckt werden, allerdings scheint auch die Struktur des Spiels zu einem gewissen Grad umgesetzt worden zu sein - kurze Level und Kapitel, meist mit jeweils einer langgezogenen und adrenalintreibenden Actionszene und einem kleineren bis größeren Rätsel. Letztere wurden für den Film weitestgehend weggelassen, was übrig bleibt ist eine Kapitelstruktur mit einer Aneinanderreihung von Actionszenen, die einer hauchdünnen Story folgen. Im Gegensatz zum Spiel verabsäumt es der Film allerdings, eine Atmosphäre aufzubauen und präsentiert sich einfach nur überladen mit pompös inszenierten Actionszenen mit teilweise schmerzhaft basslastiger Musik.

Wenngleich "Resident Evil - Afterlife" keinesfalls der Film ist, in dem ein tieferer Sinn zu suchen ist wäre es dennoch wünschenswert gewesen, einen Sinn zumindest so weit erkennen zu können, dass man einen Grund erkennen kann, sich diesen Film anzuschauen. Da dieser vollkommen fehlt wird die Action-Orgie schon nach kurzer Zeit mehr oder weniger ermüden und bis zum Finale hin weder dichter noch spannender sondern einfach nur langweiliger zu sein. Einzelne Szenen des Films sind durchaus sehenswert, einige Momente wie beispielsweise der "Bosskampf" im Regen sogar durchaus atmosphärisch und spannend inszeniert - trotzdem bleibt unterm Strich eine oberflächliche Abfolge von Actionszenen mit mehr oder weniger Zusammenhang, die zwar teilweise visuell überzeugen kann aber schon nach kurzer Zeil das Ziel zu unterhalten einfach nur verfehlt.

Überladene und langweilige Action-Orgie ohne auch nur den Hauch einer interessanten Geschichte, die zwar etwas näher an der Videospielvorlage ist als die letzten Filme, aber trotzdem nicht unterhalten kann.

geschrieben am 25.07.2011 um 01:31

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 35 | Kritiken: 7