Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

  • Informationen zum Film
  • Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

  • Originaltitel:
    Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
    Genre:
    Komödie
    Produktionsland:
    Österreich
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    01.10.2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    HORST kassiert seit zwei Jahren die Pension der verstorbenen Oma um sich das Leben ein bisserl zu erleichtern. Alles kein Problem, bis sich ein Lokalpolitiker ansagt, um der betagten Jubilarin zum Geburtstag zu gratulieren. Kurzentschlossen „borgt“ sich Freund TONI eine alte Dame aus. Dass er dabei zufällig die Kammer-schauspielerin ELFRIEDE OTT erwischt, ist der Beginn zahlreicher turbulenter Verwicklungen...

Userkritik zu Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

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Bewertung: 7/10 Punkte

Regisseur Andreas Prochaska drehte mit seinen beiden "In 3 Tagen bist du tot" Filmen sehr gute Slasher, die sich klar an ihre amerikanischen Vorbilder anlehnen und nicht nur von der Handlung sondern auch von der Inszenierung her wirken wie Produktionen aus den Staaten. Bei seinem Film "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" konnte er diese Tradition fortsetzen, lehnt sich diesmal aber an den Komödien, allen voran "Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone" oder sogar "Immer Ärger mit Bernie" an. Das Ergebnis ist eine witzige, turbulente Komödie mit einem Hang zur Übertreibung.

Der Film wurde für eine eher jüngere Zielgruppe gedreht, das ältere Publikum - vorrangig die Fans von Elfriede Ott - werden sich womöglich an den teils ziemlich derben Scherzen und Szenen des Films stoßen. Der Film bietet Slapstick, Wortwitz und auch etwas feineren Humor, gerne alles kombiniert in einer Szene. Vor allem die schrulligen Charaktere sorgen für viel Spaß. Der Handlungsverlauf ist allerdings in vielen Momenten schlicht ärgerlich. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn der einzige Grund, wieso aus einer Geschichte eine Filmhandlung wird in der Dummheit der Charaktere zu suchen ist. Die beiden Hauptdarsteller agieren gelegentlich zu dumm um wahr zu sein - vor allem die Szene mit der Babyflasche ist derart unfassbar erzwungen konstruiert, dass es schon fast schmerzt. Weder die Charaktere noch die Handlung wirken dadurch glaubwürdig, die Verstrickungen und Verkettungen sind hier oftmals einfach zu übertrieben. Wirklich gute Komödien wie beispielsweise "The Hangover" schaffen ein gleiches Niveau an Skurrilität, allerdings mit "glaubwürdiger" Note und nachvollziehbarem Handlungsverlauf.

Das macht "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott" aber keinesfalls zu einem schlechten Film. Konstruriert, ja. Gelegentlich ärgerlich, ja. Trotzdem ist der Film über weite Strecken eine turbulente, dynamische und höchst unterhaltsame Aneinanderreihung von Pointen und Gags, die dem Zuschauer viele Lacher oder zumindest Schmunzler entlocken werden. Prochaska kann wieder einmal überzeugen, wenngleich nicht in dem Ausmaß wie bei "In 3 Tagen bist du tot".

Turbulente, dynamische und zutiefst unterhaltsame Komödie, die gelegentlich aber mit der übertriebenen Dummheit der Charaktere und dem konstruierten Handlungsverlauf nervt.

geschrieben am 25.07.2011 um 01:16

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ø Wertung: 7,1/10 | Wertungen: 9 | Kritiken: 1