Fear and Loathing in Las Vegas

  • Informationen zum Film
  • Fear and Loathing in Las Vegas

  • Originaltitel:
    Fear and Loathing in Las Vegas
    Genre:
    Abenteuer, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    1998
    Kinostart Österreich:
    16.10.1998
    Kinostart Deutschland:
    24.09.1998
    Kinostart USA:
    22.05.1998
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nevada 1971: Begleitet von seinem Anwalt Dr. Gonzo rast Raoul Duke in seinem roten Cabrio gen Las Vegas. Für ein Magazin soll er dort von einem Autorennen in der Wüste berichten. Doch für die beiden steckt hinter dem Ausflug sehr viel mehr als eine bloße Reportage. Für sie bedeutet der Trip nach Las Vegas eine Reise in das wilde Herz der vom Vietnamkrieg und diverser Skandale gebeutelten Vereinigten Staaten, bei der sie den amerikanischen Traum bei den Hörnern packen und ihm in die hässliche Fratze starren wollen. Ausgerüstet mit jeder denkabren Droge unter der Sonne brechen sie auf zu ihrer Mission . und lassen sich dabei auch nicht von feindseligen Drogencops, dienstbewussten Highwaypolizisten, arroganten Hotelangestellten und ständig wiederkehrenden Horrotrips unterkriegen

Userkritik zu Fear and Loathing in Las Vegas

Playzocker
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 8/10 Punkte

Terry Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas” ist vor allem eines: abgefahren. Von genialen Kamerafahrten und Aufnahmen bis zu sinn- und ziellosen Unterhaltungen und wahrlich genialem Schauspiel hat der Film nahezu alles zu bieten – sehr überraschend ist in diesem Zusammenhang, dass der Film in seinem Entstehungsjahr nicht nur für keinen einzigen Oscar nominiert war sondern generell keinen einzigen renommierten Filmpreis eingesackt hat.

Das Herzstück des Films ist die Performance von Johnny Depp, die einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, wie gut „Fear and Loathing in Las Vegas“ wirkt. Vor allem kurz nach dem Konsum diverser Drogen sind seine Mimiken derart abgefahren, seine Sprechweise im Film ist generell einzigartig und mit unkonventionellen Kameratricks wird seine Performance atemberaubend eingefangen, sodass das Endergebnis schlicht und ergreifend umwerfend ist. Neben Depp ist das vor allem der Verdienst von Regisseur Terry Gilliam, der wie gewohnt einen perfekt durchgestylten und abgefahrenen Film abliefert, der nahezu maßgeschneidert wirkt um dem Publikum zu missfallen.

„Fear and Loathing in Las Vegas” ist eindeutig ein Kunstfilm. In Sachen Story tut sich hier herzlich wenig, Spannung baut der Film nicht auf und auch eine durchgehende, logisch aufgebaute Handlung ist dem Film fremd. Der Zuschauer erlebt den Drogentrip der beiden Hauptcharaktere hautnah mit und wird von einem verrückten Ereignis zur nächsten Vision und so weiter getrieben. In Nebenrollen sind weitere bekannte, hervorragende Schauspieler zu sehen, die ihren generell abgedrehten Figuren eine Menge Leben einhauchen können. Die Musik trägt viel zur abgefahrenen Atmosphäre des Films bei.

Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas” bleibt trotzdem sehr schwer zu beschreiben. In diesem Film ist einfach 2 Stunden lang eine Menge los, die visuelle Präsentation ist atemberaubend und vor allem Johnny Depp in der Hauptrolle eine wahre Augenweise. Allerdings darf man nicht mit den Erwartungen an den Film heran gehen, etwas anderes als einen abgedrehten Kunstfilm zu sehen, da eine Enttäuschung sonst nahezu unvermeidbar ist. Wer sich allerdings von dem abgedrehten Film berieseln lässt kann sich bereits auf eine einzigartige filmische Erfahrung einstellen.

Genial ausgestattetes Kunstwerk mit einer unfassbaren Performance von Johnny Depp – skurril, unterhaltsam, abgefahren. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!

geschrieben am 25.07.2011 um 00:30

Kommentare (0)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Cover

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 8,4/10 | Wertungen: 19 | Kritiken: 1