Drachenzähmen leicht gemacht

  • Informationen zum Film
  • Drachenzähmen leicht gemacht

  • Originaltitel:
    How to Train Your Dragon
    Genre:
    Komödie, Zeichentrick, Abenteuer, Familie, Fantasy, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    26.03.2010
    Kinostart Deutschland:
    25.03.2010
    Kinostart USA:
    26.03.2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT heißt das jüngste computeranimierte Filmhighlight von DreamWorks Animation. Nach den verschiedenen Schauplätzen großer Boxofficehits wie SHREK, MADAGASCAR und KUNG FU PANDA entführt DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT seine Zuschauer dieses Mal auf eine faszinierende Wikinger-Insel, wo der Kampf gegen raffinierte Drachen zum Alltag gehört:

    Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname „der Hüne“, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten“, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht …

Userkritik zu Drachenzähmen leicht gemacht

Playzocker
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Bewertung: 8/10 Punkte

Es gibt Filme, die gewinnen die Zuneigung ihres Publikums schon nach wenigen Sekunden – bei „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist das schon nach der ersten Textzeile erledigt, die davon berichtet, dass die Stadt „Burg“ in der Nähe von „Trostlos“ und „Schweinekalt“ ist – herrlich. Dazu dann noch Namen wie „Hicks“ oder „Grantig“ und alleine das könnte bereits einen Film hindurch zu gelegentlichem Schmunzeln motivieren und Spaß bereiten.

Zugegeben, die Story von „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist absolut konventionell: daddy issues, love interest, der Wunsch nach Individualität und das Streben nach Erfolg werden hier in wenig innovativen Zügen erklärt, die kaum ein gängiges Genreklischee aussparen. Im Gegenteil – würde man nur eben jene Keywords des Films zusammenschreiben wäre man wohl erstaunt, wie viele berühmte Filme nach exakt dem selben Strickmuster verlaufen. Der Film bemüht sich nicht wirklich, die Belanglosigkeit seiner eigentlichen Handlung zu verstecken, schafft sich aber zumindest durch dass unkonventionelle Setting in den Reihen drachenbekämpfender Wikinger etwas Individualität.

Allerdings wurde der Film mit hervorragendem Humor ausgestattet, der unglaublich viel zu retten vermag. Nahezu jede Szene bietet zumindest einen Lacher bzw. hat ihre klare Existenzberechtigung. Vor allem der Aufbau der Beziehung zwischen Hicks und seinem (unfassbar süßen) Drachen Ohnezahn wird zwar gewohnt kitschig aber immer unterhaltsam dargeboten. Die Handlung fließt leichtfüßig von einer Szene zur nächsten und wenngleich aufgrund der konventionellen und vorhersagbaren Handlung zu keiner Zeit Spannung aufkommen wird schafft es der Film eben durch seine unbeschwerte Art, den Zuschauer auf eine visuell beeindruckende Reise mitzunehmen.

Ein kurzes Wort sei noch zur deutschen Synchronfassung des Films gesagt: Wenngleich die Arbeit der Sprecher zumeist gut ist – die jungen hätten allerdings noch deutlich besser sein können – fällt hier sehr stark auf, dass viele Sprecher (eben vor allem die jungen) in deutschen Akzent verfallen und so Sprüche wie „Ey, Mann“ oder etwas dergleichen mitten in einem Drachenkampf von sich geben. Da Synchros normalerweise neutral/hochdeutsch produziert werden fällt dies doch recht deutlich auf und wird einige sicherlich mehr oder weniger stören.

„Drachenzähmen leicht gemacht“ ist aufgrund seiner berechenbaren und klischeehaften Handlung sicherlich nicht das Animationshighlight der letzten Jahre, birgt aber trotzdem durch seine leichtfüßige und liebevolle Inszenierung viel Unterhaltungspotential. Empfehlenswert.

geschrieben am 25.07.2011 um 00:22

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