Für immer Shrek

  • Informationen zum Film
  • Für immer Shrek

  • Originaltitel:
    Shrek Forever After
    Genre:
    Komödie, Action, Zeichentrick, Abenteuer, Familie, Fantasy
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    01.07.2010
    Kinostart Deutschland:
    30.06.2010
    Kinostart USA:
    21.05.2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Er hat sich einem bösen Drachen gestellt, eine wunderschöne Prinzessin beschützt und das Königreich der Schwiegereltern gerettet. Kann es da überhaupt noch eine neue Herausforderung für einen Oger geben? Nun, für Shrek heißt das neueste Abenteuer, ein gezähmtes Leben im Kreise seiner Familie zu führen. Anstatt wie früher Dorfbewohner zu erschrecken, gibt sich Shrek nach anfänglichem Zögern damit zufrieden, Autogramme auf Mistgabeln zu geben. Doch tief in ihm ist noch das ursprüngliche Brüllen der Bestie und drängt nach draußen. Getrieben von dem Wunsch, sich wieder wie ein richtiger Oger zu fühlen, lässt er sich von dem gewieften Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes "Weit, weit, weg" wieder: Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Nun muss er schleunigst das selbst verschuldete Unheil abwenden, wenn er seine Freunde retten, seine Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand und seine große grüne Liebe Fiona wieder in den Armen halten will ...

Userkritik zu Für immer Shrek

Playzocker
Weitere Kritiken des Users

Bewertung: 4/10 Punkte

Zugegeben, ich war kein großer Fan von „Shrek“ – die beiden Sequels allerdings haben einem die Charaktere immer weiter näher gebracht, sodass man über die Eigenwilligkeiten der Persönlichkeiten oftmals nur mehr schmunzeln oder gar lachen konnte. Esel ist (wenig überraschend) gelegentlich etwas nervig, aber die Handlung blieb schwungvoll und konnte an sich über alle drei Filme motivieren. Mit dem vierten Teil „Für immer Shrek“ wollte man nun einen krönenden Abschluss für die Filmserie finden ... und ist daran leider absolut gescheitert.

Zurückzuführen ist dies nahezu ausschließlich auf das schwache Drehbuch. Die Story mit dem bösen Rumpelstielzchen und Shreks Kampf um die wahre Liebe ist zwar durchaus interessant, wirkt aber teilweise nur wie eine Nacherzählung des ersten Teils, da wichtige Plot Points aus dem ersten Teil wiederhergestellt werden müssen um die Geschichte zu ihrem (vorhersehbar) guten Ausgang zu bringen. Es wäre nicht überraschend, wenn man sich während dem Film mehrmals denkt: „Das könnte eigentlich gut sein“. Betonung liegt hier aber klar auf dem Wort könnte. Woran es „Für immer Shrek“ mangelt ist Humor. Der Film kommt über weite Strecken gänzlich ohne Gags aus und wenn etwas Humor in die Story einfließen soll wird es in den meisten Fällen mehr peinlich als unterhaltsam. Es ist schon fast erschreckend, wie viele Gags hier nur zu einem müden Kopfschüttler führen anstatt zum gewünschten Lacherfolg. Es wirkt allerdings auch nicht, als hätte der Film generell einen ernsteren Zugang gesucht. Die Story erscheint zwar etwas düsterer als bei den ersten drei Filmen, das wirklich maue Skript kann die durchaus interessanten Charaktere allerdings nur selten zur Geltung kommen lassen.

Allerdings ist „Für immer Shrek“ kein himmelschreiend schlechter Film. Einige Szenen sind durchaus unterhaltsam, vor allem wenn Rumpelstielzchen mal so richtig böse sein will. Im Vergleich zu den meisten anderen Animationsfilmen aus Hollywood – darunter auch den ersten drei „Shrek“-Teilen – werden davon aber nur sehr wenige geboten, sodass das Endergebnis zwar ein visuell ansprechendes ist aber inhaltlich mangels Unterhaltungspotential trotzdem schlichtweg enttäuscht.

Aus filmischer Hinsicht ist „Für immer Shrek“ aber wie gewohnt hervorragend. Die Animationen sind sehr gut, die Hintergründe detailreich und die Musik wurde gut inszeniert. Auch die deutschen Stimmen machen bis auf eine Ausnahme einen sehr guten Eindruck – aber die deutsche Stimme von Fiona machte nahezu durchgehend einen sehr seltsamen Eindruck auf mich. Viele Silben wirkten überbetont, die Sätze wirkten oft nicht natürlich sondern irgendwie abgehakt vorgelesen – es ist schwer zu beschreiben, aber der natürliche Redefluss der anderen Charaktere konnte hier nicht erreicht werden.

Schade, dass die Saga um Shrek so ein Ende finden musste – viele Gags zünden nicht und wirken mehr peinlich als unterhaltsam, durch die vorhersagbare Handlung kann auch Spannung nicht im Ansatz aufkommen. Interessante Story mit reichlich Potential, das hier aber leider komplett verschenkt wurde.

geschrieben am 25.07.2011 um 00:21

BILDER ZUM FILM

Kommentare (0)

Um einen Kommentar verfassen zu können müssen Sie sich einloggen. Sollten Sie noch keinen DVD-Forum.at Account haben, registrieren Sie sich bitte hier.

 

Weitere Diskussionen zu diesem und vielen anderen Themen findest du im Forum von DVD-Forum.at.

Rechtliche Hinweise:
Die in den Kommentaren geäußerten Meinungen geben ausschließlich die Ansichten der User wieder, von denen sie gepostet wurden. Diese müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion von DVD-Forum.at sowie deren Partnern decken. Wir behalten uns vor, Kommentare die gegen unsere Nutzungsbedingungen oder gegen straf- oder zivilrechtliche Normen verstoßen bzw. dem Ansehen von DVD-Forum.at schaden können auch ohne Angabe von Gründen zu löschen. Gegen diese Schritte können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Bei wiederholten Verstößen ist mit einem Ausschluss aus unserer Community zu rechnen, weiters behält sich DVD-Forum.at bei schwerwiegenden Verstößen wie strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Anzeige zu erstatten und/oder Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

Cover

Bewerte den Film!

Meine Wertung:


Community Wertung:

ø Wertung: 6/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 1