Unrivaled: King of the Cage

  • Informationen zum Film
  • Unrivaled: King of the Cage

  • Originaltitel:
    Unrivaled
    Genre:
    Action, Sport, Drama
    Produktionsländer:
    USA, Kanada
    Produktionsjahr:
    2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der ausbrannte Fighter Ringo Duran wittert die Chance seines Lebens als die EFC Extreme Fighting League EFC einen großen Wettbewerb ausruft. Acht unbekannte Kämpfer können sich im Käfig mit den besten Mixed Martial Arts Kämpfern der Welt messen - falls sie die Qualifikation überstehen. Der Weg in das Turnier ist hart, es gibt keinen Platz für Fehler. Ringo muss über sich hinauswachsen und sich Runde für Runde gegen erbarmungslose Gegner durchsetzen. Wie weit wird er in diesem brutalen Wettkampf kommen, wer wird der KING OF THE CAGE?

Userkritik zu Unrivaled: King of the Cage

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Bewertung: 6/10 Punkte

Um es kurt zu fassen – „Unrivaled – King of the Cage“ ist ein Film für alle Fans der klassischen B-Movie Klopper. Mit einer Story, die konventioneller nicht sein könnte und wenig überzeugenden Schauspielern wird ein belangloses Drehbuch heruntergekurbelt, dessen einziger Zweck darin liegt, möglichst viele möglichst lange Kämpfe aneinander zu reihen. Da merkt man auch, woher die mit knapp 110 Minuten für so einen Film ziemlich hohe Laufzeit herkommt. Nach Aufmerksamkeit oder gar dem Vorhandensein eines Denkorgans verlangt der Film nicht unbedingt – kann aber trotzdem recht gut unterhalten. Man darf zu keiner Zeit erwarten, dass die Sinnhaftigkeit der Ausübung der Kämpfe hinterfragt wird oder die Story mehrschichtig erzählt wird. Hier wird man mit einer simplen, geradlinigen, zweckdienlichen Geschichte konfrontiert – wie von den klassischen B-Actionern aus den 80ern und 90ern gewohnt.

Hauptdarsteller Hector Echavarria etabliert sich zur Zeit immer mehr als neuer Star billiger Actionfilme und macht nach „Confessions of a Pit Fighter“ und „Never Surrender“ auch hier einen recht guten Eindruck. Damit sind natürlich vor allem die Kampfszenen gemeint, die durchweg sehr realistisch und zu einem gewissen Grad selbstzweckhaft inszeniert wurden. Durch die simple Geschichte wird der Film keinerlei Spannung aufbauen können, allerdings schaffen es zumindest die Kämpfe, den Zuschauer für kurze Zeit in ihren Bann zu ziehen und für sich zu gewinnen.

„Unrivaled – King of the Cage” kann aber trotzdem nicht als schlechter Film bezeichnet werden. Einige werden mit diesem Film sicherlich nichts anfangen können, wer allerdings mit den richtigen Erwartungen an den Film herantritt kann durchaus unterhalten werden. Der Film bietet realistisch inszenierte Kämpfe und eine Erzählweise, die an die B-Actioner der 80er und 90er erinnert. Genau in Fans dieses Genres ist auch die Zielgruppe für „Unrivaled – King of the Cage“ zu finden. Hier lässt sich auch zumindest vermuten, dass diese ihren Spaß mit dem Film haben wird und sich über das unkomplizierte und simple Gekloppe freuen wird.

Viele spektakulär in Szene gesetzte und ausgedehnte Kämpfe. Für Fans der klassischen B-Actionfilme aus den 80ern und 90ern womöglich eine Empfehlung wert, alle anderen werden hiermit wohl nur wenig anfangen können.

geschrieben am 25.07.2011 um 00:21

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