Lone Wolf - The Samurai Avenger

  • Informationen zum Film
  • Lone Wolf - The Samurai Avenger

  • Originaltitel:
    Samurai Avenger: The Blind Wolf
    Genre:
    Action
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009

Userkritik zu Lone Wolf - The Samurai Avenger

Playzocker
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Bewertung: 6/10 Punkte

„Lone Wolf – The Samurai Avenger” ist reinrassiger Trash, der direkt an ein männliches Publikum gerichtet ist. Der Film macht Gebrauch von ähnlichen Stilmitteln wie Tarantinos und Rodriguez’ „Grindhouse“, setzt diese aber wesentlich weniger und vor allem inkonsequenter ein.

Der Film hat viele unterhaltsame Einfälle, die dafür sorgen, dass so gut wie keine Längen auftrete. Zwar – und ich nehme an, dass das niemand anders erwartet hatte, präsentiert sich der Film keinesfalls spannend, die Geschichte wird allerdings mit viel Abwechslung präsentiert und bietet immer wieder Schmunzelmomente. Der Zombieangriff ist ein eben solches Beispiel, der unerwartet, in gewisser Hinsicht überraschend und gerade deswegen unterhaltsam wirkt. In technischer Hinsicht ist der Film auf einem sehr niedrigen Level. Das Schauspiel und die Inszenierung wirken billig, hat aber trotz seines Videolooks einen ansprechenden Trash-Charme. Es wird in vielerlei Hinsicht versucht, die Stimmung der klassischen Grindhouse-Filme zu imitieren. Über weite Strecken gelingt dies auch gar nicht schlecht, dem im Weg steht allerdings gelegentlicher (schlechter) Einsatz von CGI Blut.

Obwohl „Lone Wolf – The Samurai Avenger” nicht gerade als brutaler oder sonderlich harter Film zu bezeichnen ist hat er dennoch einige durchaus blutige Momente. Vor allem die Harakiri-Szene, die sogar in der geschnittenen deutschen Fassung vollständig enthalten ist, kann in dieser Hinsicht überzeugen.

Man sollte sich bei „Lone Wolf – The Samurai Avenger“ auf keinen Fall einen guten Film erwarten – dann ist durchaus die Chance gegeben, dass man unterhalten wird. Der trashige Grindhouse-Charme und der billige Videolook sind sicher nicht jedermanns Sache, trotzdem merkt man dem Projekt immer eine gewisse Detailverliebtheit und Herzblut an, das die Macher in den Film gesteckt haben. Das überträgt sich in vielen Szenen auf den Zuschauer, der bei entsprechender Trash-Neigung dann durchaus seinen Spaß haben kann.

Unterhaltsamer Trash-Film mit Grindhouse-Feeling. Rein objektiv betrachtet ein ziemlich schlechter Film mit schwacher Story, schlechtem Schauspiel und billiger Inszenierung – wer dem allerdings etwas abgewinnen kann, sollte durchaus einen Blick riskieren.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:33

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ø Wertung: 7,3/10 | Wertungen: 3 | Kritiken: 2