There Will Be Blood

  • Informationen zum Film
  • There Will Be Blood

  • Originaltitel:
    There Will Be Blood
    Genre:
    Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart Österreich:
    14.02.2008
    Kinostart Deutschland:
    14.02.2008
    Kinostart USA:
    25.01.2008
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Anfang des 20. Jahrhunderts stößt der Goldschürfer Daniel Plainview eher zufällig auf Öl. Vom Ölfieber gepackt kauft er mehr und mehr Land auf und wird schließlich fündig. Er wird zu einem wohlhabenden Ölmagnaten. Seine Gier führt aber nicht nur zu Auseinandersetzungen mit der Konkurrenz, sondern auch mit einer kleinen ansässigen Gemeinde fundamentaler Christen.

Userkritik zu There Will Be Blood

Tschakkie
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Bewertung: 10/10 Punkte

Kritik: There Will Be Blood steht bei mir schon länger auf der Liste. Als ich in der Fernsehwerbung gesehen hab, dass er bald wieder im TV läuft, wurde ich das Gefühl nicht los, dass ich den unbedingt sehen muss. Heute hab ich ihn beim Stöbern im DVD-Laden als Steelbook gesehen und gleich mitgenommen. Obwohl er nächste Woche läuft. Ich hatte einfach so ein Gefühl und dieses Gefühl war goldrichtig.
Der Film startet mit der Einführung der Hauptfigur Daniel Plainview, dieser ist Silberschürfer und lebt nur für die Arbeit. Erst nach einer knappen Viertelstunde, hört man ihn das erste Mal reden. Da ist er über die Jahre bereits zu einem erfolgreichen Ölmann aufgestiegen. Plainview hat nur Augen fürs Geschäft und alles was er tut, hat nur den Zweck irgendwie vorteilhaft für ihn zu sein. Selbst den Sohn seines verstorbenen Arbeiters nimmt er nur auf um ihn später als Mittel zum Zweck zu nutzen. Als er mehrere Länder ersteht und immer wohlhabender wird, werden alle seine schlechten Eigenschaften nur verstärkt. Während der Ölbohrungen liefert er sich einen Kleinkrieg mit dem bibeltreuen, aber ebenso habgierigen Pfarrer Eli Sunday. Bis zum finalen Kampf zwischen den beiden, wird der Zuschauer mit wunderschönen Aufnahmen, großartigem Score und perfektem Schauspiel verwöhnt. Daniel Day-Lewis spielt seine Rolle so perfekt, dass man nur den Hut ziehen kann. Man sieht ihm richtig an, wie er über die Jahre immer verbitterter wird und der Hass auf die Menschen wächst. Als er am Ende des Films im wahrsten Sinne des Wortes ganz am Ende und allein ist, verstößt er seinen Ziehsohn (die einzige Person, die bei ihm hin und wieder echte Gefühle ausgelöst hat) so kaltherzig und boshaft, dass mir sogar die Tränen kamen. Aber auch Paul Dano ist als Eli Sunday richtig stark.
Mit über 150 Minuten Laufzeit verlangt There Will Be Blood echtes Interesse vom Zuschauer. Aber ganz ehrlich, dass schafft er locker. Als ich auf meinem DVD-Player gesehen hab, dass es nur noch 30 Minuten bis zum Ende sind, fand ich das sogar richtig schade.

Fazit: Ich bin hin und weg! Wer die Chance hat There Will Be Blood zu sehen, sollte die unbedingt nutzen. Wer Interesse an der Handlung und Sitzfleisch mitbringt, wird mit einem großartigen Drama belohnt.

10/10

geschrieben am 26.02.2012 um 13:31

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ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 14 | Kritiken: 1