Das A-Team - Der Film

  • Informationen zum Film
  • Das A-Team - Der Film

  • Originaltitel:
    The A-Team
    Genre:
    Action, Thriller, Abenteuer
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
    Kinostart Österreich:
    12.08.2010
    Kinostart Deutschland:
    12.08.2010
    Kinostart USA:
    11.06.2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Vier Männer einer militärischen Spezialeinheit wurden wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Um ihre Unschuld zu beweisen, gehen die vier unterschiedlichen Männer ihren ganz eigenen Weg. Die spannende und rasante Suche des ATeams nach den Verantwortlichen hat begonnen…



    Das A-Team ist zurück: Liam Neeson („Taken“) als Hannibal, Bradley Cooper („The Hangover“) als Faceman, Mixed Martial Arts-Champion Quinton „Rampage“ Jackson als B.A. und „District 9“ Entdeckung Sharlto Copley als Murdock.



    Der action-geladene Film DAS A-TEAM – DER FILM unter anderem mit Jessica Biel startet am 5. August 2010 in Deutschland in den Kinos. Regisseur Joe Carnahan und die Produzenten Ridley und Tony Scott bringen das legendäre A-Team erstmalig auf die Kinoleinwand!

Userkritik zu Das A-Team - Der Film

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Bewertung: 6/10 Punkte

Die TV Serie „Das A-Team“ ist ohne Zweifel Kult – trotzdem muss ich zugeben, nicht gerade viele Episoden der Serie gesehen zu haben und mich an diese auch nicht mehr gut erinnern zu können (über 10 Jahre her). Über die akkurate Umsetzung der Atmosphäre der Serie bzw. der Charaktere kann ich daher nichts sagen. Ich bewerte einfach nur die Wirkung des Films als solches, ein neutraler Standpunkt von jemandem, der von der Existenz der Serie und ihres Kultfaktors weiß ... aber auch nicht mehr.

Der Film „Das A-Team“ ist mit einer Laufzeit von über 130 Minuten unglaublich lang. Dies fällt schon zu Beginn des Films auf, der einen vom Rest des Films unabhängigen, 20 Minuten langen Auftrag zeigt. Während dieser Szene werden die Charaktere (die sich zu dem Zeitpunkt noch nicht kennen) vorgestellt, außerdem laufen nebenbei die Credits. Der Name des Regisseurs gefolgt von der Titeleinblendung küsst den Bildschirm in der 21. Filmminute (!). Die Szene ist als Eyecandy durchaus brauchbar – rasant inszeniert, unterhaltsam und mit einigen coolen Sprüchen. In einem Film dieser Länge, der generell oftmals nur aus aneinander gereihten Actionszenen besteht kann man ihre Daseinsberechtigung aber trotz der gelungenen Inszenierung irgendwie anzweifeln.

Der Film erkennt seinen Urspung an vielen Stellen an. Seien es kurze Cameos von Dirk Benedict oder Dwight Schultz, ein kurzer Einspieler des klassischen Themes oder One-Liner. Einerseits ist dies durchaus clever, da auf diese Art Fans der Serie einige Dinge entdecken werden, die anderen entgeht. Dass der Film kein Wissen aus der Serie voraussetzt – sondern auch die Charaktere gänzlich neu vorstellt – kann sogar als Stärke gesehen werden für all jene, die mit der Serie nicht vertraut sind und sich sonst schwer getan hätten.

Die Story des Films ist ein recht konventioneller Thriller-Plot, den man bereits in zahlreichen Agentenfilmen, Thrillern oder Actionfilmen gesehen hat. Viele Twists erscheinen behelfsmäßig, um mal wieder etwas Action zeigen zu können. Die schauspielerischen Leistungen bleiben weitestgehend flach – vor allem Sharlto Copley bleibt im Vergleich zu seiner phantastischen Performance bei „District 9“ erschreckend flach. Allerdings schafft es der komplette Cast, den Figuren Leben einzuhauchen und sie durchaus interessant erscheinen zu lassen. Trotzdem wirkt es oftmals so, als seien die Charaktere nur dazu da, die Action mit entsprechenden Einzeilern zu kommentiert.

Kommen wir nun zum wahren Grund, sich „Das A-Team“ anzuschauen: Der Action! Diese zeigt zwar einige extrem offensichtliche Green Screen Einschaltungen (wie beispielsweise als B.A. während der Eröffnungsszene fast aus dem Heli fliegt), ist aber grundsätzlich hervorragend inszeniert. Die Actionszenen sind lang und detailliert gefilmt und klar sehenswert. Allerdings schafft es der Film nicht, Spannung aufzubauen. Dies liegt einerseits wohl an der bekannten Story ohne neuartige Wendungen, die Überdosis an Action in einigen Szenen hat sicherlich auch etwas zu tun – im Vergleich dazu sind die Story-Sequenzen nämlich weit weniger interessant. Diese gewinnen in erster Linie durch den Humor des Films, der allerdings zur Story an sich auch kaum beiträgt sondern nur netter Nebeneffekt ist.

Popcorn-Kino vom Feinsten – eine Überdosis Action mit coolen Sprüchen und coolen Kerlen. Spannung kann allerdings keine aufgebaut werden und die konventionelle Story wird gelegentlich etwas schleppend erzählt. Für seinen Inhalt ist der Film deutlich zu lang.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:32

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