The Bridge to Nowhere

  • Informationen zum Film
  • The Bridge to Nowhere

  • Originaltitel:
    The Bridge to Nowhere
    Genre:
    Krimi, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2009
    Kinostart USA:
    17.08.2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Vier Jugendfreunde aus Pittsburgh stehen als knapp 30-Jährige vor den kümmerlichen Errungenschaften ihrer Leben und beschließen in einer tollkühnen Aufwallung, in der verbleibenden Zeit dem schlechten Ratschlag eines Kumpels zu folgen und das Glück auf kriminellen Wegen zu suchen. Kurzerhand gründet man mit Crackhuren einen Callgirlring und sorgt auch gleich noch in gerechter Arbeitsteilung für den Drogennachschub. Den Stoff besorgt ein echter Gangster, und damit fängt der Ärger an...

Userkritik zu The Bridge to Nowhere

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Bewertung: 7/10 Punkte

Liest man sich Kritiken zu „Bridge to Nowhere – Die dunkle Seite des Traums“ durch wird man feststellen, dass der Film nahezu durchgehend schlecht aufgenommen wird und viele Verrisse kassiert hat. Dies ist allerdings nur bedingt nachvollziehbar. Eines ist klar, „Bridge to Nowhere“ ist kein neuer „Scarface“. Hierfür mangelt es in nahezu jedem Bereich der Umsetzung der Geschichte. Als Independent-Produktion hat der Film allerdings trotzdem genug zu bieten, um das Ansehen zu rechtfertigen.

Die Geschichte von Möchtegern-Gangstern, die zu Zuhältern und Drogendealern werden wird sehr gut erzählt. Der Aufstieg und Fall der Truppe wird einerseits mit ausreichend Abstand, andererseits allerdings auch mit der notwendigen Emotionalität dargestellt. Die Schauspieler sind zwar nicht gerade überragend, verleihen ihren Charakteren aber dennoch etwas Persönlichkeit und lassen ihre Handlungen glaubwürdig erscheinen. Das Drehbuch gibt dem Film ein langsames Tempo, das aber durchgehend gehalten wird und die Geschehnisse angenehm nuanciert. Der Film wird zu keiner Zeit langweilig, erreicht aber auch zu keiner Zeit die packende Intensität eines „Scarface“ oder eines anderen vergleichbaren Films. Trotzdem plätschert die Handlung des Films nicht bedeutungslos vor sich hin sondern schafft es vor allem durch die glaubwürdigen Charaktermotive, den Zuschauer gespannt auf die nächsten Ereignisse des Films warten zu lassen.

Am Ende versucht sich der Film an einem etwas actionreicheren Höhepunkt, scheitert daran aber. Was – und wieder muss man auf den Klassiker zurückkommen – bei „Scarface“ grandios funktioniert hat ist hier im Vergleich ziemlich mau. Das Erzähltempo ist für eine Szene dieses Charakters etwas zu niedrig. Außerdem erscheinen sowohl die Kameraarbeit als auch die Regie sowie das Schauspiel des Hauptdarstellers nur bedingt überzeugend, sodass diese Szene ihre gewünschte Wirkung beim Publikum verfehlt. Die Szene ist keinesfalls schlecht, hätte aber als Höhepunkt des Films schlicht effektiver sein müssen und den Zuschauer mitreißen. Genau dies ist allerdings nicht geglückt. Das ist schade, da der Rest des Films zwar nicht hervorragend aber dennoch zufrieden stellend inszeniert wurde.

Der Film vertritt einen ziemlich klaren moralischen Standpunkt, der nicht gerade subtil erscheint aber trotzdem nicht derart plump und mit dem Holzhammer dargestellt wurde wie beispielsweise bei „Saving God“, ebenfalls mit Ving Rhames. Apropos Ving Rhames, im Gegensatz zur Präsentation des Films auf dem Frontcover der deutschen Blu-ray ist Rhames nicht der Hauptdarsteller des Films. Er hat zwar eine nicht unwichtige Rolle, aber deutlich weniger Screentime als die drei Möchtegern-Gangster, um die sich die Handlung des Films dreht.

Gangster-Drama mit angenehmem Erzähltempo, das aber trotzdem packende Spannung vermisst. Jeder Bereich der Produktion hätte zweifelsohne besser sein können, trotzdem ist „Bridge to Nowhere“ nicht zwangsläufig ein schlechter Film.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:31

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ø Wertung: 6,5/10 | Wertungen: 2 | Kritiken: 1