Hellevator

  • Informationen zum Film
  • Hellevator

  • Originaltitel:
    Gusha no bindume
    Genre:
    Sci-Fi, Horror
    Produktionsland:
    Japan
    Produktionsjahr:
    2004
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Eine düstere Zukunft naht: Die Menschen haben ihre Städte tief unter der Erde übereinander weiter gebaut. Das Transportmittel zwischen den Ebenen sind Fahrstühle. Nach einem Zwischenstopp auf der Gefängnisebene bleibt in einem dieser Fahrstühle eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe von Menschen stecken. Das Grausige: Zwei Schwerverbrecher sind zugestiegen, töten ihre Wächter und beginnen ein vor Blut und Klaustrophobie strotzendes, tödliches Spiel mit den Passagieren…

Userkritik zu Hellevator

Playzocker
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Bewertung: 1/10 Punkte

Pflach! Wer meine Audio-Reviews kennt weiß, dass dieses Wort nichts Gutes bedeutet. Damit ist es gleichbedeutend mit dem Wort „Hellevator“, das einen Film beschreibt, dem ich meine Sinne gestern leider ausgesetzt habe.

Um ehrlich zu sein: Das Setup ist genial. In der Zukunft werden Städte übereinander in der Erde gebaut und mit einem Aufzug kann man die einzelnen Etagen erreichen. Hat durchaus etwas von „Cube“ oder auch „Eden Log“. Allerdings sieht man davon einfach viel zu wenig. Diese Szenerie wird an sich ausschließlich durch Dialoge vermittelt, da auch der Zuschauer den Aufzug kaum verlässt. Und auch das ist gut, denn Horror auf engem Raum hat immer einen ganz besonderen Sinn für Spannung. Der deutsche Film „Abwärts“ mit Götz George ist so ein Beispiel, wo das hervorragend funktioniert. „Hellevator“ ist keines...

Der Film kann stellenweise als psychedelischer Horror bezeichnet werden, ist klar erkennbar ein Experimentalfilm – aber für mich auch gleichzeitig ein großer Haufen Grütze. Nicht ein Schauspieler kann überzeugen, das (wohl gewollte) Overacting eliminiert jede Atmosphäre. Die schnellen Schnitte und Kameraschwenks auch während Dialogen sorgen Tony-Scott-esk für eine Auslöschung sämtlicher Motivation, sich auch den Rest des Films noch anzutun.

An sich ist der Film absolut langweilig. Das liegt daran, dass er seine Szenen langsam aufbaut, da hier klar Spannung und Atmosphäre entstehen sollen. Da dies aber absolut nicht gelingt bleiben schlicht ein langsames Erzähltempo für eine Handlung, die niemanden fesseln wird. Hinzu kommen die visuellen Stilmitteln, die den Film zudem noch anstrengend machen und ihn zu einer körperlichen Erfahrung machen – wie lange halte ich aus, ohne Kopfweh zu bekommen?

Anstrengend inszenierter Experimentalhorrorfilm, der Atmosphäre aufbauen will aber daran kläglich scheitert. Im Endeffekt einfach nur nervig und langweilig.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:20

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ø Wertung: 2,5/10 | Wertungen: 2 | Kritiken: 1