P2 - Schreie im Parkhaus

  • Informationen zum Film
  • P2 - Schreie im Parkhaus

  • Originaltitel:
    P2
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2007
    Kinostart USA:
    09.11.2007
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nach endlosen Überstunden am Weihnachtsabend will die hübsche Angela so schnell wie möglich nach Hause zu ihrer Familie. Als ihr Wagen nicht anspringt und ihr Handy in dem verlassenen Parkhaus keinen Empfang hat, bittet sie den netten Tiefgaragenwächter Thomas um Hilfe. Ein schwerwiegender Fehler, wie Angela feststellen muss. Als sie wenig später aus ihrer Betäubung erwacht, ist sie an Thomas liebevoll gedecktem Weihnachtstisch angekettet. Hinter der freundlichen Fassade des jungen Mannes verbirgt sich ein sadistischer Psychopath. Und in dem abgeriegeltem Tiefbau kann niemand ihre Schreie hören...

Userkritik zu P2 - Schreie im Parkhaus

Playzocker
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Bewertung: 7/10 Punkte

Psychopath hält Frau gefangen und versucht, sie auf seine Seite zu bringen. Als das nicht klappt dreht er durch und will sie ins Jenseits befördern.

Klingt neu? Dann gehe nicht über Los und ziehe keine 200 DVDs ein. Klar: Wer diesen Plot innovativ findet ist dem Horrorfilm noch nicht lange verschrieben – hätte in diesem Fall aber mit „P2 – Schreie im Parkhaus“ besonderes Glück. Der Film würde nämlich wesentlich besser funktionieren, wenn man die Genre-Konventionen noch nicht kennt und die klischeehafte Handlung nicht vorhersehen kann. Allerdings hat der Film auch für diese Gruppe einige sehenswerte Szenen parat und wurde vor allem im Finale flott und ansprechend inszeniert, sodass man hier auf jeden Fall von einem sehenswerten Genrevertreter sprechen kann.

In erster Linie ist das den beiden Hauptdarstellern zu verdanken, die den Wahnsinnigen und sein Opfer hervorragend präsentieren. Zwar ist das Schauspiel – vor allem sein Schauspiel – oftmals etwas übertrieben, verliert aber trotzdem nur selten seine Glaubwürdigkeit. Bemerkenswert an dem Film ist die räumliche Abgeschiedenheit, die die Verzweiflung des Opfers und ihre Ausweglosigkeit noch intensiver wirken lässt.

Gewalt an sich ist in diesem Film nur in wenigen Szenen vorhanden. Diese werden dafür allerdings ihre Wirkung garantiert nicht verfehlen. Vor allem die Szene mit dem Chef ist knallhart und deutet darauf hin, dass die FSK einen guten Tag gehabt hat als der Film mit KJ durchgewunken wurde.

Die Atmosphäre des Films ist ab der Gefangennahme der Frau dicht. Die Wahnsinnstaten des Killers sind sehr gut in Szene gesetzt und verdichten die Spannung zwischen den beiden Charakteren und somit auch die Spannung für den Zuschauer. Das Ende wird zwar wirklich niemanden überraschen (zumal es – danke, Kinowelt! – auf dem Backcover der Blu-ray abgebildet ist) und zwischendurch durchläuft der Film viele der gängigen Genre-Klischees, die grundsätzlich rasante und temporeiche Inszenierung und zahlreiche Schreckmomente sorgen aber trotzdem für ein dynamisches und gelungenes Terror“vergnügen“.

Dynamisch inszeniert, gut gespielt und mit einigen gelungenen Schockmomenten – erfindet das Terrorkino zwar keinesfalls neu, bietet aber dennoch gute Genreunterhaltung.

geschrieben am 24.07.2011 um 23:03

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ø Wertung: 6,2/10 | Wertungen: 14 | Kritiken: 4