Star Trek 10 - Nemesis

  • Informationen zum Film
  • Star Trek 10 - Nemesis

  • Originaltitel:
    Star Trek: Nemesis
    Genre:
    Action, Thriller, Sci-Fi
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2002
    Kinostart Österreich:
    17.01.2003
    Kinostart Deutschland:
    16.01.2003
    Kinostart USA:
    13.12.2002
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Setze einen Kurs auf nie dagewesene Action und Abenteuer! Captain Jean-Luc Picard und seine Crew kämpfen gegen einen eiskalten neuen Widersacher, der einen schockierende Verbindung zu Picard hat...
    Während der Hochzeit von Riker und Troi erfährt Picard von einem weiteren Grund zum Feiern: Die Romulaner wollen Frieden schließen und der Captain wird zum Abgesandten der Föderation ernannt. Als sich die Enterprise zum romulanischen Imperium aufmacht, erwartet sie ein brillianter Bösewicht mit einem diabolischen Zerstörungsplan. Sein unvorstellbares Geheimnis wird zu Picards furchtbarster Herausforderung.

Userkritik zu Star Trek 10 - Nemesis

Grandmaster-C
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Bewertung: 8/10 Punkte

Zusammen mit dem achten Teil: Star Trek - Der erste Kontakt ist Nemesis mein liebster Teil der TNG Filme. Zwar ist der Film in Fan-Kreisen stark umtritten, mir persönlich hat er aber sehr gut gefallen. Dies liegt für mich zum einem daran das man endlich mal auch die Romulaner in einem TNG Film zu sehen bekommt (die getöteten in Teil 7: Treffen der Generationen zählen nicht wirklich für mich dazu) zum anderen an der wirklich sehr düsteren Grundstimmung und Atmosphäre des Films. Mit Shinzon bekommt Picard hier einen Gegner wie er ihn noch nie zuvor hatte, denn Shinzon ist ein von der Romlanern erzeugter Picard-Klon. Aber auch Data erfährt ähnliches: Wird auf einem Planeten doch ein früherer Androiden-Prototyp Dr. Soongs gefunden: B4, welcher ein früheres Entwicklungsstadium zeigt und praktisch Datas Prototyp und Vorgänger darstellt.

Den Hauptteil des Filmes nehmen dann auch Picard und Data ein, der Rest der Crew kommt leider etwas zu kurz. Glücklicherweise fällt dieses aufgrund der spannenden Handlung aber nicht zu sehr ins Gewicht. Schade ist es aber trotzdem, war Nemesis doch der letzte TNG Film und man hätte sich doch ein schöneres "Goody-Bye" von allen Charakteren gewünscht.

Effekte technisch weiß Nemesis jedenfalls zu begeistern: Die neuen War Birds der Romulaner sehen sehr gelungen aus, selbes gilt natürlich auch für Shinzons Kampfschiff, die Scimitar. Besonders beeindruckend wirken natürlich die Kampfszenen zwischen der Enterprise-E und der Scimitar, besonders als Picard mangels Alternativen befiehlt die Scimitar mit Impulsantrieb zu rammen, hier durfte sich das Special-Effects Team mal so richtig austoben.

Ist das bislang gesagte außerordentlich positiv, muß ich aber auch deutlich Kritik am Regisseur Stuart Baird üben. Denn wie man jemanden der von der ganzen Star Trek Materie offensichtlich nicht den blassesten Schimmer hat, nur ausgerechnet einen Kinofilm inszenieren lassen kann, erschließt sich mir nicht.

Das beginnt schon damit das man für die Kinofassung über 50 Minuten (!!!) an Material herausgeschnitten hat, darunter sehr viele Charakter-Momente die allein schon zum besseren Verständnis im Film hätten bleiben müssen! Zumindest ca. 17 Minuten davon kann man im "Deleted Scenes" Bonusmatarial der DVD begutachten. Hat man dies getan, kann man sich nur noch unverweigerlich fragen warum das getan wurde. Alleine schon das alternative Ende ist um Welten besser als das was wir im fertigen Film zu sehen bekamen: Man sieht Rikers Abschied von der Brücke, wie er sich mit seinem Nachfolger Commander Martin Madden (tritt nur in dieser Deleted Scene auf) noch einen kleinen Scherz erlaubt, anschließend bekommt Madden seine ersten Befehle von Picard und die Enterprise bricht ins unerforschte Denab System auf, womit der Film dann ursprünglich enden sollte. Gerade solche Information wer Rikers Nachfolger wird, gehören einfach in diesen Film mit hinein. Das gleiche gilt für Dr. Beverly Crusher welche ebenfalls die Enterprise verlässt und zu Starfleet Medical wechselt. Oder der Auftritt von Wesley Crusher zu Beginn des Filmes, bei dem man ihn nur wortlos im Hintergrund rumsitzen sieht. In einer der gestrichenen Szenen wäre erklärt worden das er zukünftig auf Rikers neuem Schiff der USS Titan seinen Dienst leisten werde. All diese essentiellen Informationen die einem als Star Trek Fan sicher interessiert hätten, wurden radikal rausgekürzt. Und das ist einfach schade ist, besonders wenn man bedenkt das es der letzte Film mit der TNG Crew war.

Positiv erwähnen möchte ich aber zum Ende noch das man zumindest Kathryn Janeway noch im Film zu sehen bekommt und zumindest von einem Charakter aus Voyager erfährt was aus ihm nach dem Ende von Voyager wurde. Das Ende der Serie ließ einem diesbezüglich ja völlig im Dunkeln.

8,5/10

geschrieben am 26.12.2012 um 04:54

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ø Wertung: 7,6/10 | Wertungen: 11 | Kritiken: 1