Butterfly Effect

SCHNITTBERICHT

Insgesamt ist der Director's Cut um 345,92 Sekunden länger bei einer Gesamtzahl von 10 Schnitten.
Laufzeit des Director's Cut ohne Abspann: 1:49.14 Min
Laufzeit der Kinofassung ohne Abspann: 1:43.28 Min
Die Laufzeitangaben stammen von beiden Fassungen nach dem Schema DC / KF.



Auch der Mystery-Thriller Butterfly Effect mit Ashton Kutcher wurde in einem Director’s Cut veröffentlicht. Löblich ist hier allerdings, dass sowohl die US DVD als auch alle deutschen Doppel DVD Veröffentlichungen beiden Versionen beinhalten. Die deutsche Fassung präsentiert den Director’s Cut allerdings lediglich im englischen Originalton mit optionalen Untertiteln.

Meist wurden bei diesem Director’s Cut allerdings nur Deleted Scenes wieder in den Film eingefügt, die zudem zum Teil auch nur dazu dienen, auf das neue Ende hinzuarbeiten. Einige interessante Neuerungen gibt es hingegen auch. Vor allem die kurze Szene im Gefängnis sowie der längere Dialog mit Evans Mutter im Krankenhaus (sowie die Klarstellung ihrer Diagnose) bereichern den Film an sich schon, die wichtigste Frage, die man sich bei der Wahl der richtigen Filmfassung stellen sollte ist allerdings eher: Welches Ende gefällt mir besser ... und an diesem Punkt gewinnt meiner Meinung nach der Director’s Cut, da dieses Ende noch wesentlich verzwickter, mysteriöser und interessanter ausgefallen ist.

Für diesen Schnittbericht wurde die Kinofassung mit dem Director’s Cut verglichen, beide Fassungen sind auf der deutschen 2-Disc.Edition DVD von Warner Bros. (FSK 16) enthalten.

14.08
Es fehlt eine komplette Szene, in der Evan in seinem Tagebuch schreibt. Nach nur wenigen Sätzen hat er allerdings ein Problem: Er will weiterschreiben, der Kugelschreiber allerdings nicht. Also steht er auf und geht zu einem Schreibtisch. Er findet dort ein anderes Schreibgerät, dieses erbringt allerdings ebenfalls keine für ihn zufriedenstellende Leistung. Er sucht weiter und findet eine Kiste. Aus eben jener holt er zuerst eine kleine Schatulle, die einige Fotos enthält. Dann fällt ihm eine Mappe auf, die eine Todesurkunde einer Fehlgeburt seiner Mutter enthält.
98,9 Sec


38.36 / 36.58
Evan und seine Mutter verlassen das Lokal und gehen an einer Wahrsagerin vorbei. Sie betreten ihren Laden aus Spaß, damit sie etwas über Evan sagt. Seine Mutter bezahlt, doch die Antwort der Hellseherin ist nicht zufriedenstellend. Sie meint, Evan habe keine Lebenslinie und dass er eigentlich nicht existieren konnte. Evan und seine Mutter gehen wieder, Evan nimmt das im Voraus bezahlte Geld mit.
Draußen sieht er seine Mutter, die sich gerade eine Zigarette anzünden lässt und sich dann hinsetzt. Evan setzt sich neben sie und sie erzählt ihm von einigen tragischen Schicksalen aus ihrem Leben – unter anderem von zwei Fehlgeburten und einer Scheidung.
177,56 Sec


1:12.12 / 1:07.36
Ein Wärter geht durch den Gang und bekommt von einem Häftling etwas Geld zugesteckt. In der nächsten Szene öffnet sich die Tür zu Evans Zelle, zwei Häftlinge stürmen herein und reißen ihn aus dem Bett und auf den Boden. Es wird wieder Tag. Evan wischt im Gefängnis den Boden auf, während andere Häftlinge einen Stock höher aus seinen Tagebüchern vorlesen und sich darüber lustig machen.
47,2 Sec


1:38.17 / 1:32.54
Nachdem er das Krankenblatt seiner Mutter gesehen hat blickt Evan eben jene an, es folgt ein kurzer, von Weißbildblenden unterbrochener, Flashback in dem man sie in verschiedenen Lebenslagen rauchen sieht.
4,48 Sec


1:38.28 / 1:33.00
Evan meint, er könnte „es ändern“ und meint damit, dass er den Lungenkrebs seiner Mutter verhindern könne – der braucht dazu nur einen Tagebucheintrag. Dann erinnert er sich aber an den Zustand seiner Arme ... und auch an die Tatsache, eben jenen Eintrag nie geschrieben zu haben. Seine Mutter merkt an, dass Evan sich etwas seltsam verhält, woraus sie von dem anderen anwesenden Mann zur Antwort bekommt, dass Evan eine schwierige Phase durchlebt.
19,76 Sec


1:39.04 / 1:33.16
An dieser Stelle gibt es sogar alternatives Bildmaterial.

Director’s Cut (33,38 Sec)
Evan merkt an, dass nur weil sein Vater in seinem Alter verrückt wurde dies nicht heißen muss, dass auch er verrückt wird. Seine Mutter fragt ihn ganz entsetzt, woher er diese Info habe. Evan antwortet, dass sie es ihm gesagt habe, doch dann zweifelt er selbst an dieser Aussage. Er meint noch, dass er seine Mutter aus dem Krankenhaus rausholen wird.

Kinofassung (1,84 Sec)
Eine alternative Einstellung von Evan wurde verwendet, er sagt „I’m going to get you out of here.“

31,84 Sec Differenz

1:39.50 / 1:33.30
Das Schwarzbild nach Evans Besuch bei seiner Mutter ist in der Kinofassung etwas länger.
+0,48 Sec

1:46.28 / 1:40.09
Evan sieht sich in beiden Fassungen einen anderen Film an.

Director’s Cut (5 Sec)
Die Kamera zeigt Evans schwangere Mutter, schwenkt dann auf seinen Vater und kehrt danach wieder zur Mutter zurück.

Kinofassung (2,84 Sec)
Eine Einstellung von einer Familienfeier ist zu sehen.

2,16 Sec Differenz

1:46.42 / 1:40.20
Evan sieht sich in beiden Fassungen einen anderen Film an.

Director’s Cut (1,16 Sec)
Evans Mutter lacht.

Kinofassung (4,2 Sec)
Wieder sieht man die Familienfeier, Evan wird von Kayleigh auf die Wange geküsst.

+3,04 Sec Differenz

1:46.45 / 1:40.27
Beide Fassungen haben ein alternatives Ende. Als gezeigt wird, wie die Geschichte für die verschiedenen Akteure ausgeht wurden teilweise in beiden Fassungen die selben Einstellungen verwendet, da diese aber mit unterschiedlichen Filtern bearbeitet und andere Überblendungen verwendet wurden sowie beide Versionen teilweise andere Ausschnitte aus derselben Einstellung zeigen wurde all dies unter dem Begriff „alternatives Ende“ zusammengefasst.

Director’s Cut (148,42 Sec)
Evan ist zu sehen, dann zoomt die Kamera auf das Video und zoomt weiter in den Bauch von Evans Mutter, wo man das Baby sehen kann. Dieses schlägt die Augen auf und die Mutter beginnt zu schreien. Die Ärzte schieben sie in einen OP-Raum und sehen mit dem Ultraschall nach, worin das Problem liegt. Zwischendurch sieht man immer wieder Evan und hört aus dem Off die Stimme der Hellseherin, die meint, Evan hätte nie existieren sollen. Baby-Evan erwürgt sich selbst mit seiner Nabelschnur. In der nächsten, sehr kurzen, Szene sieht man Evans Mutter trauern.
Dann sieht man in kurzen Szenen, wie die Handlung für alle Akteure ausgeht. Die Frau und das Baby, die in der Explosion getötet wurden sind hier glücklich, Kayleigh heiratet zudem einen anderen Mann. Mit ihrem fröhlichen Gesicht endet der Director’s Cut.

Kinofassung (180,88 Sec)
Eine andere Einstellung von Evan wurde verwendet, dann zoomt die Kamera auf das Video und man sieht, wie Evan das erste Mal auf Kayleigh trifft. Anstatt ihr Zärtlichkeiten ins Ohr zu flüstern beleidigt er sie, sodass sie zu ihren Eltern läuft und sich die beiden nie wirklich kennen lernen.
Danach hat Evan einige kurze Flashbacks und sieht, wie sich das Leben einiger Charaktere aus dem Film entwickeln wird. Er wacht in seinem Bett auf und ruft nach Kylie. Lenny fragt, wer Kayleigh ist, aber Evan gibt ihm keine Antwort. Dann sieht man, wie Evan und Lenny einige alte Sachen von Evan auf den Müllplatz tragen und dort verbrennen.
Der Film endet mit einer Szene, die acht Jahre nach den anderen Ereignissen spielt. Auf einer Straße in New York gehen Evan und Kayleigh an einander vorbei gehen. Die beiden sehen sich nach, scheinen sich aber nicht zu erkennen.

+32,36 Sec Differenz



Verfasst von Playzocker am 23.04.2008

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