Phantom Kommando

SCHNITTBERICHT

Insgesamt fehlen 92,28 Sekunden bei einer Gesamtzahl von 7 Schnitten.
Laufzeit der ungekürzten Fassung ohne Abspann: 1:25.10 Min
Laufzeit der gekürzten Fassung ohne Abspann: 1:23.37 Min
Die Laufzeitangaben stammen von beiden Fassungen nach dem Schema Director's Cut / Kinofassung.



Phantom Kommando ist zwar nicht Arnies bekanntester Film aber zweifelsohne einer seiner besten. Coole Sprüche, endlose Action und gute Inszenierung sorgen dafür, dass dem Actionfan bei dieser Perle das Blut so richtig in Wallung gerät.

Erst 2007, 22 Jahre nach der Entstehung des Films, wurde eine verlängerte Fassung veröffentlicht. Traurigerweise enthalten alle Blu-rays weltweit, obwohl sie nach der VÖ des Director’s Cut erschienen sind, nur die Kinofassung. Allzu viel, dem man hier nachweinen könnte, gibt es allerdings nicht. Die einzigen sinnvollen Erweiterungen finden sich in der Gartenschuppen-Szene, die durch die neuen Gewalt-Pieces deutlich heftiger wirkt. Ansonsten wurden nur zwei Deleted Scenes ohne wirklichen Beitrag zur Story wieder eingefügt und eine alternative Dialogzeile (die seltsamerweise harmloser ist als die der Kinofassung) gibt es ebenfalls noch. Für Fans ist der Director’s Cut des Films trotzdem sicherlich interessant, zumal die deutsche Century³ Cinedition mit beiden Filmfassungen schon für kleines Geld erhältlich ist. Allzu viel sollte man sich von der neuen Fassung des Kultfilms aber trotzdem nicht erwarten. Und wer den Film noch gar nicht gesehen hat und leicht trashiger 80's Action nicht abgeneigt ist sollte sich Phantom Kommando unbedingt ansehen - und dann am besten gleich im Director's Cut.

Für diesen Schnittbericht wurde die ungekürzte Kinofassung mit dem Director's Cut verglichen, die beide in der deutschen Century³ Cinedition DVD von 20th Centurs Fox (Spio/JK - keine schwere Jugendgefährdung) enthalten sind.

0.00
Das Schwarzbild vor dem Film ist beim Director’s Cut etwas länger.
0,4 Sec

25.19
An dieser Stelle zeigen beide Fassungen alternatives Material. In der deutschen Synchro wird in beiden Fassungen der selbe Satz gesagt, die gezeigte Einstellung unterscheidet sich aber und auch im Originalton sagt Jenny etwas anderes. Interessanterweise ist ihre Phrase im DC harmloser als in der Kinofassung...

Director’s Cut (3,72 Sec)
Jenny: „Ich freue mich dabei zuzusehen, wie er Ihnen das Gesicht zerschlagen wird“ (OT: „Not nearly as nice as watching him kick your ass.“)

Kinofassung (4,52 Sec)
Jenny: „Ich freue mich dabei zuzusehen, wie er Ihnen das Gesicht zerschlagen wird“ (OT: „Not nearly as nice as watching him smash your face in.“)

+0,8 Sec Differenz

29.41
Als Arnie und Cindy Sully verfolgen wurde eine kurze, bedeutungslose Szene eingefügt (OmU in der deutschen Synchro). Cindy stellt sich vor und fragt Arnie nach seinem Namen. Dieser antwortet nach kurzer Zeit und sie fragt ihn nach seinem Job. Er meint, dass er Colonel der Army im Ruhestand ist. Cindy versucht sich an einem schwachen One-Liner und fragt ob „im Ruhestand“ bedeutet, dass sie seine Pension bezahlen muss. Arnie bejaht.
31,84 Sec


41.41 / 41.10
An dieser Stelle zeigen beide Fassungen alternatives Material.

Director’s Cut (55,68 Sec)
Auch bei der nächsten Autofahrt wurde eine ziemlich lahme Szene (als OmU) wieder eingefügt. Cindy fragt nach Jennys Mutter und Arnie antwortet, dass sie bei der Geburt gestorben ist. Dann zählt Arnie wichtige Ereignisse aus Jennys Kindheit auf und sagt, wo in der Welt er während dieser Zeit im Einsatz war. Er schließt indem er sagt, dass er nie zu Hause war. Über den genauen Inhalt seiner Missionen möchte er nichts verraten aber er meint, der Teil seines Lebens sei vorbei. Dann folgt noch eine Aufnahme von Cindy, gefolgt von einer kurzen Aufnahme von Arnie während Arnie die Szene mit dem Satz „Ich muss Jenny befreien. Sie ist alles, was ich noch habe“ Abschließt.

Kinofassung (2,2 Sec)
Eine alternative Einstellung von Cindy ist zu sehen, dann sagt Arnie noch „Ich muss Jenny befreien. Sie ist alles, was ich noch habe.“ Während dieser Einstellung von Arnie laufen beide Fassungen wieder parallel, zu Beginn zeigt die Kinofassung von dieser Aufnahme aber mehr.

53,48 Sec Differenz

1:13.44 / 1:12.19
Bei der berühmten Gartenhäuschen-Szene gibt es die erste Gewalterweiterung. Als Arnie dem ersten Bösewicht eine Heugabel in den Bauch rammt gibt es im Director’s Cut davon noch eine Nahaufnahme.
1,56 Sec


1:13.50 / 1:12.23
Wieder gibt es alternatives Material.

Director’s Cut (1,4 Sec)
Nachdem die Kreissäge auf den Gegner zugeflogen ist folgt eine Nahaufnahme, in der sie in dessen Hals steckt. Kleiner Anschlussfehler, da sie zuvor ungefähr auf Höhe seines Brustkorbs geflogen ist.

Kinofassung (0,52 Sec)
Die Aufnahme, in der die Säge auf den Gegner zufliegt ist etwas länger, sodass man noch den Eindruck bekommt, sie würde ihn im Brustkorb treffen. Explizite Details gibt’s hier aber keine. Die Folgeeinstellung von Arnie setzt früher ein als im Director’s Cut.

0,88 Sec Differenz

1:13.55 / 1:12.27
Auch beim nächsten Kill gibt es alternatives Material.

Director’s Cut (1,68 Sec)
Auch der Kill mit der Axt zwischen die Beine ist länger. Es folgt im Director’s Cut eine Nahaufnahme des malträtierten Mannes.

Kinofassung (0,32 Sec)
In der Kinofassung ist dafür wie zuvor die vorige Einstellung etwas länger, um einen besseren Übergang zur nächsten Aufnahme zu erhalten.

1,36 Sec Differenz

1:13.58 / 1:12.30
Alle guten Dinge sind drei.

Director’s Cut (4,24 Sec)
Auch der Macheten-Kill ist länger. Während Arnie seinem Gegner zwar auch in der Kinofassung den Arm abhackt fehlt, wie der Mann noch schreit und sich seine blutende Wunde hält. Dann wirft Arnie den abgetrennten Arm zu Boden, hinter ihm fällt auch der Gegner in den Dreck. Dort sieht man ihn auch noch einmal liegen – schreiend, versteht sich.

Kinofassung (0,28 Sec)
In der Kinofassung setzt dafür die nächste Einstellung, in der Arnie nach einer am Boden liegenden Waffe greift, früher ein.

3,96 Sec Differenz



Verfasst von Playzocker am 27.01.2010

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