Leben und Tod einer Pornobande + Made In Serbia - Limited Edition [Blu-ray]

  • Review
  • Verpackung & Inhalt:
    Wie schon bei „La Bete“ veröffentlichen die Jungs von Bildstörung „Leben und Tod einer Pornobande“ in einer streng limitierten Edition. Wie bei allen Drop Outs von Bildstörung kommt auch diese Edition in einem Schuber inklusive Papierummantelung daher. Letztere ist aus recht dünnem Papier und ziert eine „Double Feature“-Aufschrift, welche neben dem Hauptfilm auch die exklusive Dokumentation „Made in Serbia“ aufführt. In der rechten unteren Ecke befindet dich die Limiterungsnummer. Auf der Rückseite befinden sich jeweils eine Inhaltsangabe zu „Leben und Tod ener Pornobande“ und „Made in Serbia“, sowie die technischen Details der Veröffentlichung und das Bonusmaterial. Entfernt man den Papierumschlag, kommt der Hochglanz-Pappschuber zum Vorschein, der als Front das Cover des Hauptfilms besitzt. Die Rückseite unterschiedet sich erheblich von der Papierummantelung, da hier nur Angaben zum Hauptfilm zu finden sind. Auch die ausgewählten Bilder sind unterschiedlich. Zieht man nun die transparente Amaray aus dem Schuber, entdeckt man von Außen alternative Aufnahmen der Charaktere aus dem Film. Innen wird der ganze Umfang dieser Limited Edition deutlich: neben dem Hauptfilm auf Blu-Ray und DVD, findet man eine exklusive Bonus-DVD mit dem Dokumentarfilm „Made in Serbia“ und weiteren Extras. Ebenfalls enthalten ist ein 27-Seiten starkes Booklet mit zwei Abhandlungen zum Film und einem ausführlichen Interview mit dem Regisseur.
    Limitierung:
    Diese Limited Edition ist streng limitiert auf 1000 Exemplare. Eine persönliche Exemplarnummer befindet sich auf der Papierummantelung.
    Fazit:
    Aufgrund der Freigabenproblematik veröffentlicht Bildstörung exklusiv eine ungeprüfte Version ihres 12. Drop Outs „Leben und Tod einer Pornobande“. Aus diesem Grund befindet sich auf der Front auch keine Freigabe. Mit insgesamt 2 DVDs, einer Blu-Ray und einem ausführlichen Booklet ist diese Limited Edition auch sehr gut ausgestattet. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind die limitierten Veröffentlichungen von Bildstörung meist sehr schnell vergiffen und werden zu vielgesuchten Sammlerobjekten. Einziger Kritikpunkt : leider befindet sich die Limitierungsnummer nur auf der dünnen Papierummantelung. Der stabile Hochglanzschuber ist identisch mit dem der normalen Veröffentlichung.
    Bewertung:
    3,0
    Verfasst von:

BILDER

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  • Details zum Medium
  • EAN:
    4042564130997
    Label:
    Bildstörung
    VÖ-Termin:
    1. Juli 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 18 (Keine Jugendfreigabe)
    Laufzeit:
    ca. 112 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 50
    Medium:
    BLU-RAY
    Medienanzahl:
    3
    Verpackung:
    Keep-Case
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    1,78:1

  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Serbisch (DTS HD 5.1)

    Untertitel:
    Deutsch
  • Extras:
  • Extras:
    - Audio-Kommentar mit Regisseur Mladen Djordjeviæ und Kameramann Nemanja Jovanov
    - Kommentierte Bildergalerie (22 Min.)
    - Behind the Scenes/Making of (26 Min.)
    - Interviews mit Regisseur Mladen Djordjeviæ (41 Min.)
    - Interview mit Kameramann Nemanja Jovanov (24 Min.)
    - Deleted Scenes (15 Min.)
    - Gespenster des Krieges (Auszüge aus dem Dokumentarfilm WARRIORS – 13 Min.)
    - Die Weiße Qaida (Auszüge aus dem Dokumentarfilm ALI HAMAD’S STORY – 12 Min.)
    - 28-seitiges Booklet mit Texten von Jochen Werner und US-Filmkritiker Steven Shaviro
    Bonus-DVD mit Mladen Dordevics Bebütfilm MADE IN SERBIA
    - Audiokommentar mit Regisseur Mladen Dordevic und Kameramann Nemanja Jovanov (A SERBIAN FILM)
    - Kommentierte Bildergalerie
    - Making of
    - Interviews mit Regisseur Mladen Dordevic und Kameramann Nemanja Jovanov

  • Informationen zum Film
  • Made in Serbia

  • Originaltitel:
    Made in Serbia
    Genre:
    Dokumentation, Erwachsene
    Produktionsland:
    Serbia and Montenegro
    Produktionsjahr:
    2005
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nenad Bekvalac ist auf der Suche nach seiner Ex-Freundin. Kürzlich hat er ein Pornovideo gesehen, in dem sie mitspielt. Nun will er sie finden und selbst so ein Filmchen mit ihr drehen. Auf seiner Suche lernt er die "Größen" und "Loser" der serbischen Pornoindustrie kennen und was es mit diesem Gewerbe sonst noch auf sich hat. Unter dieser Storyline führt uns Nenad durch Serbien und Ungarn. Die grotesken Bilder laden zum Schmunzeln und Lachen ein, die Geschichten hinter den Kulissen dagegen machen nachdenklich und hält der Gesellschaft und dem ganzen damaligen Regime einen Spiegel vor die Nase.
  • Informationen zum Film
  • Leben und Tod einer Pornobande

  • Originaltitel:
    Zivot i smrt porno bande
    Genre:
    Thriller, Abenteuer, Horror, Drama
    Produktionsland:
    Serbien (Republik)
    Produktionsjahr:
    2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Eros und Thanatos… Als der junge Filmabsolvent Marko sich voller Ideale und Tatendrang daran macht, das serbische Kino zu revolutionieren, muss er bald feststellen, dass niemand auf ihn gewartet hat. Nach ein paar Werbeclips, die an seinen ausgefallenen Ideen scheitern, heißt es für ihn bald: Endstation Porno. Doch so leicht gibt er nicht auf. Angetrieben von der großen Vision bicht er mit einer bunten Truppe aus Pornodarstellern, Junkies und gescheiterten Schauspielern auf, um mit einem Live-Porno-Cabaret das ländliche Serbien ordentlich aufzumischen. Sex and Drugs and Rock’n’Roll! Doch die Realität siegt über die Ideale. Ohne Geld und nach einigen unerfreulichen Begegnungen mit ‚rechtschaffenen Bürgern’ stehen sie vor dem Abgrund. Da taucht plötzlich ein Mann auf, faselt etwas von ‚Snuff’ und macht Marko ein unerhörtes Angebot… Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein…

    Das, womit Mladen Ɖorđević in seinem Spielfilmdebüt aufwartet, hat sich das europäische Kino der letzten Jahrzehnte nur sehr selten getraut: Pornografie, Zoophilie, Snuff, explizite Gewalt – alles in einem Film. Was aber noch viel erstaunlicher ist: ihm ist das Kunststück gelungen, mit diesen Zutaten eben nicht den billigen Exploitation-Schocker abzuliefern, den man vielleicht vermuten würde. Andererseits geht er aber nicht auch nur den geringsten Kompromiss ein, was Wucht und Heftigkeit seines Films angeht. Ganz im Gegenteil: die kurzen aber äußerst heftigen Szenen treffen einen umso mehr, da sie in eine Geschichte eingebettet sind, die sich völlig auf ihre Figuren konzentriert. Dadurch ist Ɖorđević trotz aller Drastik ein Film gelungen, der nicht nur erschreckt und provoziert, sondern der gleichzeitig intelligent und witzig, stellenweise sogar äußerst subtil ist – und er verlässt sich dabei voll und ganz auf sein tolles Drehbuch, seine großartigen Darsteller – allen voran Mihajlo Jovanovic als Marko – und auf sein perfektes Gespür für Timing. Denn anstatt sich in minutenlangen Bildexzessen zu ergehen, blendet er immer genau dann ab, wenn der Schlag in die Magengrube des Zuschauers am wirkungsvollsten ist. Es sind die unvermittelten, kurzen, aber gezielten Schläge, die am meisten wehtun.

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Ich nehme an, dass der Schuber so ist wie bei den anderen Bildstörnung-Editionen. Der ist Standard und so dick wie bei 95% aller Schuber-Editionen.

geschrieben am 19.09.2011 um 19:16 Uhr #7

Der Schuber siet aber wirklich dünn aus


geschrieben am 19.09.2011 um 18:32 Uhr #6

Die Sammlerstück-Wertung hat mit dem Film nichts zu tun. Und wenn du mich fragst sind 3/5 für ein Keep Case im Schuber sehr hoch bzw. bei der niedrigen Limitierung zumindest mehr als nur fair. Bei einem Produkt dieser Preisklasse hätte ich mir in Sachen Verpackung mehr erwartet - zumindest ein Mediabook hätte da schon sein können ;)

geschrieben am 19.09.2011 um 17:10 Uhr #5

Kann die niedrige Wertung nicht nachvollziehen. Der Film ist nicht jedermanns Sache, aber die Ausgabe ist durchaus sehr schön geworden.

geschrieben am 19.09.2011 um 13:59 Uhr #4

Das kann ich nachvollziehen. Die Filme sind besonders, aber wenn man sich auf sie einlässt, dann hat man auch ein besonderes Filmerlebnis.

geschrieben am 08.07.2011 um 21:56 Uhr #3

Ich kann mich irgendwie mit den Bildstörungs Filme bis jetzt nicht anfreunden absolut nicht meins.

geschrieben am 05.07.2011 um 08:20 Uhr #2

Eine interessante VÖ die Aufmerksamkeit auf den Film zieht. Hört sich richtig, richtig interessant und außergewöhnlich an - der Film muss auf jeden Fall gesehen werden!

geschrieben am 05.07.2011 um 01:53 Uhr #1

 

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