Alien Anthology - Limited Edition "Egg" [Blu-ray]

  • Review
  • Verpackung & Inhalt:
    Das Alien Ei wurde in einem recht stabilen Karton verpackt, der bereits auf seiner Front klar macht, dass den Käufer ein hochwertiges Produkt erwartet: „Sideshow Collectibles“ steht in großen Lettern direkt unter dem großen Sichtfenster. Das große FSK Logo wurde per Sticker außen an der Verpackungsfolie angebracht und ist abgesehen hiervon an keiner Stelle dieses Sammlerstücks zu finden, auch die direkte Umverpackung der Discs wurde nicht separat gekennzeichnet. Das Backcover wurde auf ein Stück Papier gedruckt (Format: ca. A4), das nur auf die Box geklebt wurde und leicht abgelöst werden kann.

    Der Öffnungsmechanismus befindet sich oben hinten (Achtung: Ein Stück Tixo will zuerst sorgfältig entfernt werden), dann kann man den Karton öffnen. Das Ei wird oben und unten von einem Stück Plastik fest gehalten, sodass dieses auch bei unvorsichtigem Versand an seinem Ort verbleiben und nicht beschädigt werden sollte. Selbst im Falle des hier abgelichteten Exemplars trug der Karton einen Knick durch die schlechte Versandverpackung davon, das Ei selbst blieb allerdings heil.

    Hat man die obere Plastikhalterung entfernt sieht man unter sich einerseits das Ei und andererseits ein weißes Kuvert. Dieses könnte bei einigen Exemplare hinter das eingeklebte Papier mit Hintergrundgestaltung gerutscht sein. Dieses Kuvert wurde verklebt, lässt sich (entsprechende Vorsicht vorausgesetzt) allerdings ohne Beschädigungen öffnen. Darin findet sich ein Zertifikat, das die Gesamtauflage von 4.500 Stück garantiert. Nicht klar wird durch dieses Zertifikat allerdings, ob dies tatsächlich die Gesamtauflage weltweit ist oder nur die Auflage in Deutschland. Aufgrund der Verfügbarkeit des Eis in anderen Ländern kann man allerdings von Zweiterem ausgehen. Eine individuelle Nummerierung ist nicht zu finden.

    Doch nun genug der einleitenden Worte – es ist Zeit, die Aliens bei den Eiern ... oder besser gesagt beim Ei zu packen und das Alien-Ei aus dem Karton zu heben. Auf den ersten Griff wird deutlich, dass es sich bei dem Grundmaterial zwar um Plastik handelt, dass dieses allerdings dennoch einen recht hochwertigen Eindruck macht. Das Ei wurde von Hand bemalt, sodass verständlicherweise hübschere und weniger gelungene Exemplare im Umlauf sein dürften. Käuferberichten zufolge wurden bereits sehr unsauber angemalte Exemplare, Farbkleckse oder Stücke mit abblätternden Farben gesichtet – das hier abgelichtete Exemplar ist zwar nicht perfekt bemalt aber dennoch sauber, ohne störende Verfärbungen. Die Farbgebung sowohl des Aliens als auch des Eis ist sehr gut gelungen und macht Lust darauf, jedes noch so kleine Detail genau unter die Lupe zu nehmen. Während das Ei sehr gut aussieht schafft es das Aliens mit sehr feinen Strukturen vor allem auf dessen Rücken, noch etwas mehr zu beeindrucken. Das Plastik, aus dem diese Figur besteht ist durchsichtig, sodass weniger dicht bemalte Stellen sogar einen leicht durchsichtigen Eindruck machen. Dies ist allerdings keinesfalls als Kritik gemeint, da das Innenleben des Eis nicht störend heraussticht und die leichte Durchlässigkeit das organische Erscheinungsbild des Eis noch weiter verstärkt.
    Ein weiteres Gimmick ist die Tatsache, dass das Ei beleuchtet werden kann. Dazu muss zuerst ein Papierstreifen auf der unteren Seite der Verpackung entfernt werden und ein Schalter (ebenfalls unten) betätigt werden. Dann leuchtet die Öffnung oben am Ei – vor allem in der Dunkelheit sehr hübsch anzusehen.

    Nur noch ein Teil dieser Verpackung bleibt jetzt unerforscht – die Discs selbst. Das „Podest“, auf dem das Ei seinen Platz gefunden hat ist tatsächlich das Zuhause der Discs. Hinten lässt sich eine Lade öffnen, dann lassen sich die Discs aus dem Podest ziehen. Was einige wohl als Enttäuschung bezeichnen werden ist, dass die Discs der deutschen Ausgabe nicht – wie die ersten Artworks und Packshots vermuten ließen – in einem Digipak stecken sondern lediglich in einem Digistack. Dieses war auch die Verpackung der ersten Alien Quadrilogy auf DVD und lässt durch die übereinander gestapelten Halterungen (hier im CD-Format) blättern. Dass die deutsche Version lediglich ein Digistack und kein Digipak ist hat einen Grund. Andere Ausgaben des Eis bieten lediglich sechs Discs (4 Filme, 2 Bonus-BDs), bei diesen Versionen wurde als Verpackung das Digipak verwendet. Andere Ei-Versionen allerdings, zu denen auch die deutsche Version zählt, bringen es auf satte 10 Discs. Neben den 4 Filmen auf Blu-ray und den zwei Bonus-Discs sind die vier Filme zusätzlich auch auf DVD enthalten. Damit allerdings diese 10 Discs im selben Podest Platz finden können wie die 6 Discs der Digipak Ausgabe musste eben auf diese hübschere, mehrfach ausklappbare Verpackung verzichtet werden. Auch, wenn das Digistack den im Post verfügbaren Platz sehr gut ausnützt ist es ohne Probleme möglich, die Discs herauszubekommen.

    Neben den 10 Discs bietet das Digistack auch ein Booklet. Dieses bietet einige Informationen zur Filmreihe und listet zudem auch sämtliche Inhalte der Film- und Bonusdiscs. Außerdem sind noch ein Flyer zur Edition und ein kleinerer Werbeflyer zum baldigen Release von „Predators“ im Digistack zu finden.
    Limitierung:
    Laut dem beiliegenden Zertifikat ist diese Edition auf 4.500 Stück limitiert. Allerdings gibt es keine Informationen, ob diese Anzahl weltweit gilt oder lediglich für die deutsche Ausgabe des Eis. Eine individuelle Limitierungsnummer ist ebenfalls nirgends zu finden.
    Fazit:
    1979 schuf Ridley Scott mit „Alien“ ein Meisterwerk, das sowohl das Horror- als auch das SciFi-Genre revolutionierte. Es folgten insgesamt drei Sequels, die allesamt ebenfalls ihre Schauwerte zu bieten haben und das Thema jedes Mal ein Wenig anders angehen. Bereits auf DVD wurden die Filme zusammen als hervorragend verarbeitete Quadrilogie im Digistack veröffentlicht, eine streng limitierte Edition im Alien-Head wurde von 20th Century Fox Home Entertainment ebenfalls angeboten. Auf Blu-ray wird die Tradition der seltenen/hochwertigen Alien-Veröffentlichungen fortgesetzt, sodass den Sammler im Jahre 2010 ein Modell des Alien-Eis mit sich darum schlingenden Alien erfreut. Produziert wurde das Ei von Sideshow Collectibles, was eine hochwertige Aufmachung und Verpackung garantiert. Da es sich allerdings um ein handbemaltes Stück handelt sind Unterschiede zwischen einzelnen Exemplaren sehr wahrscheinlich. Ein weiteres sehr ansprechendes Gimmick ist die Beleuchtung, die jede Sammlervitrine in der Dunkelheit deutlich aufwerten kann. Die Discs selbst wurden leider nur in einem Digistack verpackt, aus Platzgründen musste auf das Digipak anderer Ei-Ausgaben verzichtet werden.

    Abschließend lässt sich das Alien-Ei als großartige Ergänzung für jede Blu-ray Sammlung bezeichnen, das durch hochwertige Verarbeitung und ansprechende Gestaltung punkten kann. Eine Bewertung ist angesichts der Unterschiede zwischen Einzelexemplaren schwierig; die niedrige Limitierung, die dafür gesorgt hat, dass das Ei bereits am Veröffentlichungstag nur sehr schwer zu bekommen ist und die an sich einwandfreie Verarbeitung des hier vorliegenden Exemplars lassen 4,5 Sterne als faire Bewertung erscheinen.
    Bewertung:
    4,5
    Verfasst von:
    Playzocker

BILDER

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  • Details zum Medium
  • EAN:
    4010232050861
    Label:
    20th Century Fox Home Entertainment
    VÖ-Termin:
    26. Oktober 2010 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 16 freigegeben
    Laufzeit:
    ca. 487 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 50
    Medium:
    BLU-RAY
    Medienanzahl:
    4
    Verpackung:
    Sonderverpackung
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    2,35:1

  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Spanisch (Dolby Digital 5.1)
    Portugiesisch (Dolby Digital 5.1)
    Französisch (DTS 5.1)
    Deutsch (DTS 5.1)
    Englisch (DTS HD 5.1 Master Audio)

    Untertitel:
    Dänisch, Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch
  • Extras:
  • Extras:
    unbekannt

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