Bad Guys – Böse Jungs [Blu-ray]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    9120027346378
    Label:
    Schröder Media
    VÖ-Termin:
    24. März 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 16 freigegeben
    Laufzeit:
    90:41 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 25
    Medium:
    BLU-RAY
    Verpackung:
    Keep-Case
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Eine Anwältin, die einen Groll gegen das System hegt, will sich an eben diesem rächen. Sie will eine neu entwickelte Designer-Droge, ein Opium-Derivat, vertreiben, dabei reich werden und sich zugleich den Respekt verdienen, der ihr zusteht. Doch alleine kann sie das Ding nicht durchziehen, weswegen sie drei ehemalige Klienten rekrutiert, deren Expertise für ihren Plan unumgänglich ist und die ihr alle etwas schulden. Denn ohne sie säßen die drei längst im Gefängnis. Doch keiner von ihnen hat damit gerechnet, dass ihr neues Gewerbe sie zwischen alle Fronten geraten lässt. Polizei und Mafia sind nun hinter dem Quartett her!

  • Informationen zum Film
  • Bad Guys

  • Originaltitel:
    Bad Guys
    Genre:
    Action, Krimi, Thriller
    Produktionsjahr:
    2008
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    2,35:1

    Fazit:

    Der amerikanische Independent-Film „Bad Guys“ erscheint in Deutschland in sehr schwacher Bildqualität auf Blu-ray Disc. Die Schärfe des hier vorliegenden Bildes ist schwach. Zwar wirkt das Bild nicht weich oder unscharf, ein direkter Vergleich mit der deutschen DVD des Films zeigt allerdings, dass die Detailzeichnung der Blu-ray nicht oder nur marginal besser ist. Dadurch macht das Bild auch einen sehr flachen, zu keiner Zeit plastischen Eindruck. Die Farben machen einen kräftigen und durchaus natürlichen Eindruck, vermissen aber die Dynamik der High Definition Farbpalette ebenfalls gänzlich. Auch dem Kontrast mangelt es an Dynamik. Helle und dunkle Bildbereiche werden zwar weitestgehend zufrieden stellend balanciert, besonders helle Flächen überstrahlen allerdings leicht. Besonders dunkle Segmente des Films präsentieren sich weniger durchzeichnet und mit schwachem Schwartwert. Das Bild weist deutliches Rauschen auf, die Kompression kann allerdings als zufrieden stellend bezeichnet werden. Insgesamt sieht das Bild nicht schlecht aus, ist für eine Blu-ray aber auf keinen Fall ausreichend.

    Bewertung:
    2,0
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (DTS HD 5.1 Master Audio)
    Deutsch (Dolby Digital 2.0)
    Englisch (DTS HD 5.1 Master Audio)

    Untertitel:
    Deutsch
    Fazit:

    Sowohl die deutsche Synchronfassung als auch der englische Originalton dieses Films liegt auf der Blu-ray in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Der Klang kann ebenfalls als nicht schlecht bezeichnet werden, wie bereits beim Bild ist eine Überlegenheit gegenüber den Dolby Digital 5.1 Tonspuren der deutschen DVD nach einem direkten Vergleich allerdings ziemlich fragwürdig. Die englische Originaltonspur präsentiert sich recht kräftig und laut, gestaltet sich allerdings nicht besonders differenziert. Das Klangbild macht einen weitestgehend eindimensionalen Eindruck. Die Dialoge werden natürlich wiedergegeben und sind hervorragend zu verstehen. Die Musik macht ein durchaus voluminöses Erscheinungsbild und erstreckt sich gelegentlich sogar mit zufrieden stellender Differenzierung auch auf die Rears. Die meiste Zeit über ist die Abmischung trotzdem recht frontlastig ausgefallen. Allerdings ist die Musik gelegentlich einen Tick zu laut ausgefallen, sodass die Dialoge gelegentlich leicht übertönt werden. Die deutsche Synchronfassung ist dem Original klangtechnisch unterlegen, was vor allem an der Dialogwiedergabe liegt. Wohl aufzeichnungsbedingt werden die Stimmen hier etwas dumpf wiedergegeben. Das Klangbild der Musik und Soundeffekte gestaltet sich hier zudem geringfügig leiser und somit etwas unspektakulärer.

    Bewertung:
    3,0
  • Extras:
  • Extras:
    Making Of (17:15 Min) in HD
    Bildergalerie
    Trailer

    Fazit:

    Als Bonusmaterial bietet die Blu-ray ein Making Of, das zwar generell ziemlich oberflächlich ist aber dennoch auch einige durchaus wissenswerte Informationen über die Entstehung des Films zu bieten hat. Außerdem wurde der Release mit einer Slideshow und mit einem Trailer ausgestattet.

    Bewertung:
    1,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Regisseur Rick Jacobson ist den meisten wohl bekannt als Regisseur von „Bitch Slap“, hat aber schon bei vielen Produktionen aus dem Regiestuhl gesessen. Von B-Actionfilmen über TV-Serien wie „Baywatch“ bis hin zu „Spartacus – Blood and Sand“. „Bad Guys“ ist sicherlich einer seiner unbekannteren Filme, was nach einer Sichtung auch nicht weiter verwundern wird. Der Film erzählt die Geschichte einer Gruppe von Leuten unterschiedlicher Backgrounds, die gemeinsam eine neue Droge auf den Markt bringen und damit abcashen wollen. Erzählt wird der Film aus der Sicht eben jener Bande, andere Sichtweisen auf die Geschichte wie beispielsweise die Polizei oder gar andere Teile der Drogenszene gehören nicht zu diesem Film. Im Gegenteil – der Großteil des Films spielt in einem Container, den die vier zu ihrem Hauptquartier auserkoren haben. Dort wird über alles und jeden gesprochen, jede Kleinigkeit breitgetreten und der Zuschauer mit vielen Details versorgt.



    Der Film ist dabei sehr dialoglastig geraten. Spannung kann dadurch nicht aufgebaut werden. Wenngleich die Charakterzeichnung durchaus glückt und der Film mit seinem eingeschränkten Setting Anleihen an Kult-Thrillern wie auch Tarantinos „Reservoir Dogs“ nimmt gelingt es „Bad Guys“ nicht, beim Publikum einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Rückblickend gesehen ist der Film keinesfalls schlecht, der Zugang zur Geschichte und den Charakteren ist unkonventionell aber nicht uninteressant. Das kann aber trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Großteil des Films beim Ansehen als ziemlich langweilig empfunden wird. Lediglich gegen Ende des Films nimmt das Erzähltempo des Films etwas zu und bietet ein interessantes Finale. Der Gesamteindruck bleibt aber durch die sehr langatmige Inszenierung der Story des Films unterdurchschnittlich.



    Der Film „Bad Boys“ erscheint in Deutschland leider auf einer nur wenig überzeugenden Blu-ray. Die Bildqualität ist mit einem Wort gesagt schwach. Die Schärfe und die Detailzeichnung unterscheiden sich kaum von der deutschen DVD-Ausgabe des Films, sodass in Sachen Bildqualität kaum ein Mehrwert von der SD-Version des Titels zu finden ist. Auch der Ton kann nicht gerade mit HD-Güte auf sich aufmerksam machen, punktet aber dennoch mit natürlicher und klar verständlicher Sprachwiedergabe sowie gutem Klang der Musik und der Effekte. Als Bonusmaterial hat ein Making Of seinen Weg auf die Blu-ray gefunden. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo auf dem Frontcover ist bei dieser Veröffentlichung ebenfalls mit an Bord.

    Bewertung:
    2,0
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    18.03.2011

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