Moon [Blu-ray]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4020628955748
    Label:
    Koch Media Home Entertainment
    VÖ-Termin:
    28. Jänner 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 12 freigegeben
    Laufzeit:
    96:55 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 25
    Medium:
    BLU-RAY
    Verpackung:
    Keep-Case
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Astronaut Sam Bell ist alleine auf dem Mond "Selene", wo er als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Das kostbare Gas könnte die Energiekrise auf der Erde beenden. Zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle katastrophal schief geht, entdeckt er, dass Lunar ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Als dann noch ein Doppelgänger auftaucht und die Firma einen bewaffneten Aufklärungstrupp schickt, wird Sam klar, dass seine Rückkehr zur Erde in Frage steht.

  • Informationen zum Film
  • Moon

  • Originaltitel:
    Moon
    Genre:
    Sci-Fi, Drama
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nahezu drei eintönige Jahre hat Ingenieur Sam (Sam Rockwell) völlig isoliert, als einziger Mensch auf einer Mondstation, verbracht. Sein Job: der Abbau von Helium 3, aus dem die Erde ihre Energie gewinnt. Sams einziger Kontakt, seitdem die direkte Funkverbindung zum Heimatplaneten abbrach, ist der Stationsroboter Gerty (gesprochen von Kevin Spacey). Noch zwei Wochen – dann läuft Sams Vertrag aus und er darf endlich die ersehnte Rückreise zur Erde und zu seiner Familie antreten. Doch dann hat er bei einer Fahrt auf dem Mondgelände einen Unfall, ein zweiter Mensch taucht plötzlich aus dem Nichts auf, und Gerty erhält die Anweisung, Sam unter Krankenquarantäne zu stellen. Etwas scheint gewaltig aus dem Ruder zu laufen … (Fantasy Filmfest Katalog)
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    2,35:1

    Fazit:

    Der Film „Moon” erscheint in Deutschland in sehr guter Bildqualität auf Blu-ray Disc. Der Transfer bietet gute Schärfe und zeigt einige Details. Über weite Strecken macht das Bild einen plastischen Eindruck, durchgehend kann dieser allerdings nicht aufrecht erhalten werden. Vereinzelte Aufnahmen präsentieren sich etwas weniger detailliert, gelegentlich wird Unschärfe auch als visuelles Stilmittel verwendet. Störend gestalten sich diese aber zu keiner Zeit, da immer offensichtlich ist, dass diese gewollt sind und nicht Fehler des Transfers. Die Farben machen einen natürlichen Eindruck, durch den hervorragenden Kontrast gewinnt das Bild Dynamik und Plastizität. Allzu kräftig kann der Transfer nicht wirken, da vor allem die Raumstation in monotonen Farben gehalten wird und auch der Mond nicht gerade farbenfroh ist. Lediglich wenige Aufnahmen der Erde zeigen gute Farbwiedergabe. Auch hierbei handelt es sich um visuelle Stilmittel. Das Bild weist leichtes Rauschen bedingt durch die Körnung des Filmmaterials auf, die Kompression ist sehr gut gelungen. Insgesamt kann man bei „Moon“ von einem hervorragenden Transfer sprechen, der nicht nur gut aussieht sondern auch die visuellen Intentionen des Regisseurs akkurat wiedergibt.

    Bewertung:
    4,0
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (DTS HD 5.1 Master Audio)
    Englisch (DTS HD 5.1 Master Audio)

    Untertitel:
    Deutsch
    Fazit:

    Wie bereits der visuelle Stil des Films ist auch die Abmischung weitestgehend simpel ausgefallen. Die Dialogwiedergabe ist sowohl in der deutschen Synchronfassung als auch im englischen Originalton, die beide in DTS HD Master Audio 5.1 vorliegen, natürlich und hervorragend verständlich. Der Soundtrack ist ruhig aber atmosphärisch und wird klar und sehr dynamisch wiedergegeben. Umgebungsgeräusche wie sich schließende oder öffnende Türen, Computer, etc. werden differenziert und auch direktional wiedergegeben, sodass auch die Rears gelegentlich in den Mix implementiert werden. Vor allem die riesige Helium-3 Abbaumaschine wird zumeist von effektiver Subwooferpräsenz unterstützt. Der Sound von „Moon“ ist weitestgehend ruhig und zurückhaltend, gibt aber die Intentionen des Regisseur hervorragend wieder und ist ein passender, klarer und voluminöser Track, der auf jeden Fall überzeugen kann und den Film akustisch perfekt untermalt.

    Bewertung:
    4,0
  • Extras:
  • Extras:
    Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones, Kameramann Gary Shaw, Produktionsdesigner Ton Noble und Concept Designer Gavin Rothery
    Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones und Produzent Stuart Fenegan
    Trailer

    Fazit:

    Der Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones, Kameramann Gary Shaw, Produktionsdesigner Ton Noble und Concept Designer Gavin Rothery ist durchaus unterhaltsam und liefert Anekdoten vom Set sowie einige wissenswerte Informationen. Allerdings wird der Kommentar gelegentlich durch die hohe Anzahl an Sprechern etwas unübersichtlicher. Dieses Problem tritt beim Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones und Produzent Stuart Fenegan nicht auf. Diese Kommentar wirkt generell etwas besser balanciert und enthält mehr Informationen – ist dafür allerdings weniger unterhaltsam ausgefallen. Außerdem bietet die Blu-ray noch Trailer.

    Bewertung:
    1,0
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Kritiker und Publikum feiern „Moon“ als neues Science-Fiction Meisterwerk, das endlich wieder frischen Wind in das oft mit uninspirierter Massenware zugemüllte Genre bringt. So einfach kann man es letztendlich aber nicht sehen. Der Film hat einige hervorragende Elemente, aber auch einige störende Teile, die die Wirkung des Films beim Publikum beeinträchtigen.



    Einige Elemente des Films sind klar von Klassikern des Genres inspiriert – als Kritikpunkt ist dies allerdings nur bedingt zu verstehen, denn dass Gerty an den Roboter Hal 9000 aus Stanley Kubricks „2001 – Odyssey im Weltall“ erinnert ist als Hommage zu betrachten und nicht als Kopie. Vergessen darf man hier auch nicht, dass das Element des „intelligenten“ Computers schon Thema in zig Sci-Fi-Produktionen war. Kevin Spacey verleiht dem Roboter eine hervorragend furchteinflößend aber auch vertrauenserweckende Stimme, die perfekt zu den Handlungen des Roboters und den Intentionen des Films passt. Das Display mit einem Emoticon je nach Inhalt der überbrachten Botschaft erscheint allerdings leicht übertrieben. Gegen Ende des Films leistet sich Gerty allerdings einige emotionale Entscheidungen, die selbst nach dem Aufbau des Computers durch die Story etwas seltsam und unglaubwürdig wirken. Hier ist einer der Momente anzutreffen, wo der Film seine Logiklücken selbst ausspricht, indem Sam Bell nachher fragt „Verstößt das nicht gegen deine Programmierung?“



    An sich sind es zwei Elemente des Films, die den Zuschauer stören könnten. Nummer eins ist ein zur Zeit recht häufig genütztes Filmklischee, das der andauernden Schwarzbildblende. Besonders gerne wird dies bei Trailern eingesetzt, bei Filmen ist dies (außer möglicherweise um das Verstreichen einiger Zeit anzudeuten oder einen Ohnmachtsanfall darzustellen, etc.) schlicht unpassend, weil es den Zuschauer zumindest für kurze Zeit aus der Handlung des Films reißt. „Moon“ tut dies leider sehr oft und zudem gerne auch an unpassenden Stellen. Außerdem ist die Handlung des Films sehr vorhersehbar. Das liegt aber nicht daran, dass die Story nicht durchdacht oder das Drehbuch schlecht ist – im Gegenteil. Der Film deutet aber auf mehr oder weniger subtile Weise schon von Anfang an viele später elementare Twists an, die erfahrene Filmseher entsprechend früh erkennen werden. Dadurch verliert der Film eine Menge an Reiz, wenn dann das erwartete Highlight kommt, man es allerdings 20 Minuten später schon mehr oder weniger vorweg genommen hat. Gelegentlich werden solche Twists auch recht billig serviert, z.B. in einem langen Monolog von Gerty einfach erzählt.



    Dadurch schafft der Film es leider nicht, Spannung aufzubauen. Bestenfalls gegen Ende hin gelingt es„Moon“, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Davor ist der Film zwar zu keiner Zeit langweilig und baut schnell Atmosphäre auf, fesseln kann er sein Publikum aber nicht. Bemerkenswert ist, in welch langsamem Tempo die Geschichte erzählt wird. Einerseits lässt sich die Story dadurch sehr kurz zusammenfassen, andererseits bekommen alle Ereignisse eine Menge Screentime um ihre Wirkung beim Publikum nicht zu verfehlen. Das langsame Erzähltempo ist bei diesem Film auf jeden Fall als hervorragend gewählt zu betrachten, da es zum Inhalt der Geschichte sehr gut passt.



    Bemerkenswert ist in diesem Film vor allem das Schauspiel von Sam Bell. Jede Handlung wirkt nachvollziehbar, sein Verfall ist glaubwürdig dargestellt und die Emotionen bzw. Ereignisse machen immer einen passenden, sehr guten Eindruck. Wenn es etwas schafft, den Zuschauer hier an den Bildschirm zu fesseln, dann ist es das intensive Schauspiel, das aus jeder noch so simplen Szene ein Highlight machen kann. Dezente Musik und die ruhige Inszenierung unterstützen dies perfekt und lassen das Schauspiel somit ausreichend zur Geltung kommen.



    Koch Media veröffentlicht „Moon“ in Deutschland in zwei Versionen auf DVD und Blu-ray Disc. Die Single Disc Standard-Ausgabe erscheint im Keep Case und bietet nur zwei Audiokommentare als Bonusmaterial. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo auf dem Frontcover ist ebenfalls mit an Bord. Außerdem wird auf beiden Medien eine Special Edition mit Schuber angeboten. Auf letzterem ist das große FSK Logo nur ein Sticker, das Keep Case bietet wiederum ein Wendecover. Zusätzlich zur Filmdisc wird hier eine Bonus-Dosc geboten, die Makig Ofs und Interviews zu bieten hat. Der Film selbst liegt in beiden Releases in sehr guter Bild- und Tonqualität vor und wird getreu den visuellen und akustischen Intentionen des Regisseurs präsentiert. Science-Fiction-Fans sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen und bei einer der angebotenen Fassungen zuschlagen.

    Bewertung:
    3,5
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    26.02.2011

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