Five Minutes of Heaven [Blu-ray]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4020628947415
    Label:
    Koch Media Home Entertainment
    VÖ-Termin:
    14. Jänner 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 12 freigegeben
    Laufzeit:
    89:10 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 25
    Medium:
    BLU-RAY
    Verpackung:
    Keep-Case
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Lurgan, Nordirland, 1975. Der Bürgerkrieg zwischen der katholischen Irish Republican Army (IRA) und der protestantischen Ulster Volunteer Force (UVF) bestimmt das tägliche Leben der Einwohner. Auch der 16-jährige Alistair will sich am Kampf beteiligen und tritt der UVF bei. Als er den Auftrag bekommt, den Katholiken James Griffin als Warnung an die Gegenseite zu töten, zögert er keine Sekunde. Und so muss der 11-jährige Joe mit ansehen, wie sein großer Bruder James mit einem Kopfschuss hingerichtet wird. 30 Jahre später wird ein Treffen zwischen Alistair und Joe arrangiert. Die Begegnung soll vor laufender Kamera stattfinden und ein Zeichen der Versöhnung setzen. Das Fernsehteam ahnt jedoch nicht, dass Joe nicht an Versöhnung denkt. Er sinnt auf Rache.

  • Informationen zum Film
  • Five Minutes of Heaven

  • Originaltitel:
    Five Minutes of Heaven
    Genre:
    Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    UK, Irland
    Produktionsjahr:
    2009
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    1,85:1

    Fazit:

    Der Film „Five Minutes of Heaven” wurde auf 16mm Filmmaterial gedreht und kann daher unmöglich die Farbbrillanz und den Detailgrad erreichen, den man von aktuellen, auf 35mm Filmmaterial gedrehten, Produktionen erwarten würde. Der Film beginnt mit einer Rückblende, die stilecht mit starker Körnung und ausgewaschenen Farben präsentiert wird. Der Rest des Films bietet angenehm natürliche und durchaus kräftige Farben, die allerdings nicht besonders dynamisch ausgefallen sind. Die Schärfe ist zufrieden stellend, der Detailgrad im oberen Mittelfeld anzusiedeln. Plastizität erreicht der Transfer allerdings zu keiner Zeit. Der Kontrast sorgt für eine gute Balance zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Das Bild rauscht durch die Körnung des Filmmaterials mittelstark, störende Ausmaße nimmt dies allerdings nicht an. Die Kompression arbeitet sauber, sodass man insgesamt mit dem hier vorliegenden Transfer sehr zufrieden sein kann. Das Bild der deutschen Blu-ray gibt die visuellen Intentionen des Regisseurs akkurat wieder.

    Bewertung:
    3,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Englisch (DTS HD 5.1 Master Audio)
    Deutsch (DTS HD 5.1 Master Audio)

    Untertitel:
    Deutsch
    Fazit:

    Sowohl die deutsche Synchronfassung als auch der englische Originalton des Films werden in DTS HD Master Audio 5.1 präsentiert. Die Stimmen werden natürlich wiedergegeben und sind den Film hindurch ohne Probleme zu verstehen. Die Musik macht einen voluminösen und dynamischen Eindruck, Soundeffekte werden präzise in den Mix integriert. Insgesamt macht die Abmischung – wenig überraschend – einen frontlastigen Eindruck. Als Störfaktor ist dies hier keinesfalls zu bezeichnen, da der Film sehr ruhig ist und der Mix in dieser Form hervorragend zum Film passt. Die Rears bleiben auch nicht stumm, die Musik sowie subtile Soundeffekte werden auch aus den hinteren Kanälen wiedergegeben. Da die Rears aber zumeist nur leise angesprochen werden nimmt man sie nicht separat wahr, auch wenn sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Atmosphäre des Films leisten. Insgesamt kann man mit der Abmischung dieses Films und der Tonqualität der deutschen Blu-ray somit sehr zufrieden sein.

    Bewertung:
    3,5
  • Extras:
  • Extras:
    Interviews mit Cast und Crew:
    Liam Neeson (03:29min.)
    James Nesbitt (06:41min.)
    Oliver Hirschbiegel (04:26min.)
    Guy Hibbert (03:30min.)
    Eoin O'Callaghan (05:06min.)
    Making of(08:31min.)
    Originaltrailer Deutsch (01:46min.)
    Originaltrailer Englisch (01:47min.)
    Wendecover

    Fazit:

    Als Bonusmaterial bietet die Blu-ray einige Interviews, bei denen wichtige Cast & Crew Mitglieder zu Wort kommen und einige durchaus wissenswerte Informationen über die Entstehung des Films preisgeben können. Das Making Of ist mit ca. 9 Minuten Laufzeit sehr knapp bemessen und kann bestenfalls einen oberflächlichen Einblick in die Entstehung des Films bieten – hier wäre wesentlich mehr wünschenswert gewesen. Trailer runden die Extras ab.

    Bewertung:
    1,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Der deutsche Regisseur Oliver Hirschbiegel inszeniert mit „Five Minutes of Heaven“ ein durchaus interessantes Rache-Drama. Der Film zeigt zuerst – stilecht mit ausgewaschenen Farben und körnigem Bild – den Gewaltakt, um den sich der Rest des Films drehen wird. Wovon „Five Minutes of Heaven“ lebt ist allerdings das phantastische Schauspiel der beiden Hauptdarsteller James Nesbitt und Liam Neeson. Die beiden Charaktere werden glaubwürdig dargestellt und bieten beide emotionale Performances und glaubwürdige Motive. Egal, wie sich die Charaktere im Film entscheiden – es bleibt für den Zuschauer immer nachvollziehbar. So steigert sich die Handlung des Films bis zu dessen Finale und hat unterwegs einige durchaus überraschende Wendungen.



    Woran es dem Film allerdings mangelt ist Spannung. Das Geschehen ist zwar zu keiner Zeit langweilig und der Zuschauer bleibt interessiert, wie der Film weitergeht – gebannt vor dem Bildschirm sitzen wird man allerdings auch nicht. Das ist schade, da der Film so wohl noch eine intensivere Wirkung erzielt hätte. Trotzdem schafft es der Film mit einfachen Mitteln, den Zuschauer bei der Stange zu halten und geht vor allem auf eigene Art und Weise mit der Rache-Thematik um. Im Gegensatz zu den klassischen Rache-Actionern wird hier nicht auf Action und schon gar nicht auf schwarz/weiß-Malerei gesetzt. Die Stärke des Films liegt klar darin, sowohl den Rächer als auch dessen angedachtes Opfer als Menschen mit Stärken und Schwächen darzustellen. Das macht es auch dem Publikum leicht, in die Welt des Films einzudringen und dessen Ereignisse nachzuvollziehen.



    Koch Media veröffentlicht den Film in Deutschland in sehr guter Qualität auf Blu-ray Disc. Das Bild ist zwar nicht beeindruckend, gibt die visuellen Intentionen des Regisseurs aber akkurat wieder und sorgt für eine passende Optik. Auch der Ton wurde sehr passend abgemischt und punktet zudem mit hervorragender Dialogverständlichkeit. Das Bonusmaterial ist für einen aktuellen Film knapp ausgefallen und kann nur wenige wissenswerte Informationen bieten. Trotzdem ist die Ausstattung der deutschen Blu-ray weitaus umfangreicher als die ihres amerikanischen Konterparts. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo auf der Front wird wie von Koch Media gewohnt geboten.

    Bewertung:
    3,0
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    20.02.2011

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