Jonah Hex [Blu-ray]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    5051890021939
    Label:
    Warner Bros. Entertainment
    VÖ-Termin:
    4. Februar 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 16 freigegeben
    Laufzeit:
    81:28 min.
    Ländercode:
    Code B (Blu-ray)
    Medientyp:
    BD 50
    Medium:
    BLU-RAY
    Medienanzahl:
    1
    Verpackung:
    Keep-Case
  • Informationen zum Film
  • Jonah Hex

  • Originaltitel:
    Jonah Hex
    Genre:
    Action, Thriller, Fantasy, Western, Drama
    Produktionsland:
    USA
    Produktionsjahr:
    2010
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Jonah Hex ist ein narbengesichtiger, harter Kopfgeldjäger, der einfach alles und jeden aufspürt. Mehr als ein Mal entkam er dem Tod und seine mythologische Geschichte liegt zur Hälfte im Jenseits verborgen. Seine einzige Verbindung zu anderen Menschen ist Leila (Megan Fox), welche als Prostituierte ihre ganz eigenen Narben zu tragen hat.



    Bald schon jedoch soll Jonah von seiner Vergangenheit eingeholt werden: Das US-Militär bietet ihm an, sämtliche auf ihn ausgesetze Belohnungen fallen zu lassen, sofern er den Terroristen Quentin Turnbull (John Malkovich) eliminiert. Dieser ist jedoch seit Langem Jonahs größter Feind und lässt nichts unversucht, diesen auch auszulöschen.
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    HD 1080p
    Bildformat:
    2,35:1

    Fazit:

    Die Bildqualität von „Jonah Hex“ ist aufgrund der zahlreichen visuellen Stilmittel, die hier zum Einsatz kamen, nicht immer leicht zu beurteilen. Oft ist es schwer deutlich zu erkennen, ob ein mögliches Ärgernis auf einen Fehler des HD Transfers oder doch auf ein bewusst gesetztes Stilmittel zurückzuführen ist. Die Schärfe ist die meiste Zeit über gut gelungen, aber nur selten sehr gut. Der Detailgrad ist in manchen Szenen sehr angenehm, allerdings erlangt das Bild kaum die Plastizität, die von einem aktuellen Kinofilm zu erwarten wäre. Die animierten Sequenzen sind in Sachen Farbwiedergabe und Kantenschärfe wohl noch die besten Momente des Films. In vereinzelten Szenen scheint das Bild zudem bewusst weichgezeichnet worden zu sein, vor allem in Einstellungen mit Megan Fox fällt dies gelegentlich auf. Dunkle Szenen hingegen bieten zumeist deutlich schwächere Detailwiedergabe als helle Momente. Durch die schwächere Durchzeichnung machen diese Aufnahmen vor allem über größere Betrachtungsflächen einen für einen aktuellen Film überraschend weichen und detailarmen Eindruck. Störende Ausmaße nimmt dies allerdings zu keiner Zeit an. Die Farben wirken oft übertrieben, manchmal zurückhaltend und der Kontrast ist etwas steil. Bildrauschen fällt hier so gut wie nicht auf, die Kompression ist ebenfalls gelungen. Trotzdem hat das Bild von „Jonah Hex“ einige Probleme, die im Vergleich mit anderen aktuellen Kinofilmen nur 3,5 Sterne rechtfertigen.

    Bewertung:
    3,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Englisch (DTS HD 5.1 Master Audio)
    Polnisch (Dolby Digital 5.1)
    Italienisch (Dolby Digital 5.1)
    Deutsch (Dolby Digital 5.1)
    Französisch (Dolby Digital 5.1)
    Spanisch (Dolby Digital 5.1)

    Untertitel:
    Dänisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Finnisch, Französisch, Italienisch für Hörgeschädigte, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Spanisch
    Fazit:

    Ebendas lässt sich auch über den Ton sagen. „Jonah Hex“ liegt auf der deutschen Blu-ray im englischen Original in DTS HD Master Audio 5.1 vor, die deutsche Synchro wird in Dolby Digital 5.1 präsentiert. Während die Dialogwiedergabe in beiden Fassungen einen natürlichen und durchgehend hervorragend verständlichen Eindruck macht ist die Abmischung der restlichen Soundelemente nur bedingt zufrieden stellend. Das Problem der Abmischung ist, dass diese in erster Linie eines sind: laut! Besonders bei zwei Szenen im Film – der Schießerei im Lager der Bösewichter und dem Filnale – dreht die Musik einfach auf und wird bei normaler Lautstärke schon fast unangenehm. Die etwas übertrieben intensiven Soundeffekte passen perfekt zum Film. Da wird jeder Schuss zu einem akustischen Highlight, allerdings mangelt es diesen Szenen an Differenzierung und Direktionalität, sodass das Klangbild die meiste Zeit über trotzdem einen eher frontlastigen Eindruck macht. Das bedeutet aber nicht, dass die Rears stumm sind. Musik und Effekte werden auch hier oftmals laut wiedergegeben, allerdings können sich diese trotzdem nicht wirklich behaupten bzw. gegen das restliche Geschehen durchsetzen um auf sich aufmerksam zu machen.

    Bewertung:
    3,5
  • Extras:
  • Extras:
    Making Of (10:53 Min) in HD
    Die seltsame Westernwelt des Jonah Hex (Bild-im-Bild)
    Entfernte Szenen (5:11 Min) in HD

    Fazit:

    Das Bonusmaterial liest sich recht knapp und ist inhaltlich genau das. „Die seltsame Westernwelt des Jonah Hex“ ist ein Bild-im-Bild Feature, das durch den gesamten Film begleitet, aber über weite Strecken trotzdem flach bleibt. Wirkliche Informationen und Einblicke hinter die Kulissen des Films sind hier leider Mangelware. Das Making Of bietet einige gute Interview-Parts und durchaus interessante Infos, bleibt allerdings trotzdem für einen visuell intensiven Film wie diesen viel zu kurz und oberflächlich. Die Deleted Scenes sind durchaus sehenswert. Wenngleich hier nicht gerade wenig geboten wird hätte man sich von einem aktuellen Film vor allem etwas mehr Substanz erwarten können.

    Bewertung:
    2,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Bevor der Film „Jonah Hex“ veröffentlicht wurde gab Regisseur Jimmy Hayward bekannt, dass der Film für sein PG-13 Rating gekürzt werden musste. Etwas Gewalt fiel der Schere zum Opfer, da der Film sonst ein R-Rating erhalten hätte. Es häuften sich die Gerüchte, dass der Film extrem stark geschnitten wurde und von einer angeblichen Laufzeit von knapp 120 Minuten auf seine 80 Minuten gekürzt wurde. Glücklicherweise fällt davon im fertigen Film so gut wie nichts auf. Die Gewaltszenen sind zwar kurz und an einigen Stellen merkt man förmlich, dass der Film noch etwas mehr zeigen möchte als er letztendlich tut, es gibt aber keine Ton-, Bild- oder Handlungssprünge. Zu den (möglicherweise) entfernten Handlungsszenen sei so viel zu sagen, dass dem Film eine längere Laufzeit nicht geschadet hätte. Charakterentwicklung und Fortführung der Handlung passiert oft in Dialogform, abgesehen von einer Rückblende, die wiederholt gezeigt wird, bleibt der Film über Hintergründe und ähnliches ziemlich stumm. Damit bleibt die Handlung sehr oberflächlich und die Charaktere flach. Man kann sich durchaus vorstellen, dass eine längere Laufzeit hier nachgeholfen hätte.



    Allerdings ist das wiederum auch eine der Stärken von „Jonah Hex“. Der Film hält sich nicht eine Sekunde mit Belanglosigkeiten auf sondern legt ein ungemeines Tempo vor. Damit fühlt sich der insgesamt nur 73 Minuten (ohne Abspann) lange Film wesentlich länger an als er eigentlich ist. Das soll aber nicht bedeuten, dass „Jonah Hex“ ist, im Gegenteil. Der Film ist vollgepackt mit Ereignissen, Charakteren und vielen kurzen Szenen, sodass sich die Ereignisse in der kurzen Zeit fast überschlagen. Zeit für Langeweile bleibt da nicht. Erweiterte Handlung hätte somit zwar die Story und die Charaktere verbessern können, dieses Erzähltempo aber sicherlich zunichte gemacht. Wenn man weiß, dass Neveldine und Taylor („Crank“) das Drehbuch geschrieben haben kann man sich auch gut vorstellen, wer hier das Tempo vorgegeben hat.



    Josh Brolin spielt den Jonah Hex sehr gut und sorgt allein mit seiner Stimme und seinem Auftreten für Atmosphäre. Auch, wenn der Charakter klar als Django-Verschnitt rüberkommt (inklusive der entsprechenden Waffen) hat Jonah Hex doch einiges, was man zuvor noch nie gesehen hat. Seine magischen Fähigkeiten wirken im Film allerdings etwas seltsam, da sie immer dann ausgepackt werden, wann er sie gerade benötigt. Diese werden überhaupt nicht aufgebaut oder dem Zuschauer vorgestellt. Gelegentlich wirkt das, als hätten sich die Autoren mit Magie immer dann wieder ins Freie „geschummelt“, wenn sie sich in einer Szene in eine Sackgasse geschrieben hatten.



    Die Action ist hervorragend inszeniert, wenngleich die Musik in diesen Momenten gelegentlich etwas zu laut aufdreht. Der Film bleibt ereignisreich bis zum Ende und auch wenn „Jonah Hex“ kein wirklich spannender Film ist bleibt er flott und dicht inszeniert bis zum Ende. Neben Brolin sorgen zudem auch John Malkovich (in einer für sein Talent unheimlich flachen Rolle) und Megan Fox für Unterhaltung. Der Film strotzt nur so vor schwarz/weiß-Malerei und Oberflächlichkeiten, aber wer weiß – vielleicht ist es genau das, was die wahre Magie von „Jonah Hex“ ausmacht.



    Die deutsche High Definition Blu-ray Präsentation des Films ist leider ebenfalls nicht makellos. Das Bild bietet zwar durchaus gute Schärfe, hat aber dennoch kaum die Detailzeichnung und Plastizität, die man von einem aktuellen Film erwarten würde. Die farb- und Kontrastwiedergabe ist durch die extrem stark verstilmittelte Optik des Films zwar nicht immer natürlich aber zumindest interessant und einmalig. Dem Ton mangelt es an Substanz, Dynamik und Differenzierung. Viele der Actionszenen sind einfach nur laut und das in störendem Ausmaß. Das Bonusmaterial ist mit einem Bild-im-Bil-Feature, einem Making Of und Deleted Scenes zwar nicht gerade knapp, allerdings mangelt es hier an interessantem Inhalt. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo auf dem Frontcover findet sich bei dieser Blu-ray leider auch nicht.

    Bewertung:
    3,5
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    10.02.2011

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