Insane - Hotel des Todes [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4009750201077
    Label:
    M.I.G.Filmgroup
    VÖ-Termin:
    10. März 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 18 (Keine Jugendfreigabe)
    Laufzeit:
    87:39 min.
    Ländercode:
    Code 2 (DVD)
    Medientyp:
    DVD-9
    Verpackung:
    Keep Case (Amaray)
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Ein einsames Hotel in einer gottverlassenen Gegend. Sarah (Johanna Leamo) ist auf der Suche nach ihrer Schwester, die seit zwei Wochen vermisst wird. Sie ist müde und braucht unbedingt einen Platz zum schlafen. Auf großen Leuchtbuchstaben am Straßenrand ist „The Bridgeburn Hotel“ zu lesen. Beim Näherkommen wirkt das Haus leer und verlassen. Dennoch steigt sie aus, um sich genauer umzusehen. Ein fataler Fehler, denn damit beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens, und mit dem Check-In löst sie gleichzeitig das Ticket direkt in die Hölle ...

  • Informationen zum Film
  • Insane

  • Originaltitel:
    Insane
    Genre:
    Horror
    Produktionsland:
    Schweden
    Produktionsjahr:
    2010
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    PAL
    Bildformat:
    1,78:1 (anamorph / 16:9)

    Fazit:

    Der schwedische Horrorfilm „Insane“ macht auf der deutschen DVD einen sehr guten Eindruck. Die Schärfe des hier vorliegenden Transfers hinterlässt einen guten Eindruck, außerdem hat das Bild auch über größere Betrachtungsflächen einige Details zu bieten. Auffallen werden diese allerdings vor allem in ruhigen Aufnahmen. Bei schnellen Bewegungen der Personen oder Kamera werden allerdings leichte Bewegungsunschärfen auffallen, die den Schärfeeindruck des Transfers deutlich mindern. Die Farben machen die meiste Zeit über einen natürlichen und kräftigen Eindruck, vereinzelte Aufnahmen hingegen sind nicht besonders kräftig. Hierbei könnte es sich allerdings auch um ein bewusst gewähltes Stilmittel oder eine Produktionsbedingte Einschränkung handeln. Der Kontrast ist recht steil ausgefallen. Helle Bildbereiche überstrahlen oftmals recht deutlich, dunkle Szenen sind deutlich weniger durchzeichnet als helle Momente des Films. Das Bild weist deutliches bis starkes Rauschen auf, außerdem lässt sich die DVD-Kompression recht deutlich erkennen. In homogenen Flächen und feinen Strukturen sowie auch zwischen den Rauschkörnern ist leichte bis mittelstarke Blockbildung feststellbar. Die Rauschintensität scheint dadurch etwas reduziert, trotzdem macht das Bild generell einen eher unruhigen Eindruck.

    Bewertung:
    3,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (Dolby Digital 2.0)
    Deutsch (Dolby Digital 5.1)
    Englisch (Dolby Digital 5.1)

    Untertitel:
    Deutsch
    Fazit:

    Auf dieser DVD liegen sowohl die deutsche Synchronfassung als auch der englische Originalton des Films werden in Dolby Digital 5.1 vor und können durch recht guten Klang überzeugen. An der Abmischung des Films bzw. der Dynamik lässt sich das geringe Budget des Films allerdings dennoch recht deutlich erkennen. Die deutschen Stimmen machen bedingt durch die Aufzeichnung der Synchro einen geringfügig dumpfen Eindruck. Der Klang ist dennoch weitestgehend natürlich und hervorragend verständlich. Die Sprachfassung bietet etwas kräftigere Dialogwiedergabe, zudem bieten diese mehr Klangvolumen und etwas bessere Differenzierung. Der Rest des Klangbildes unterscheidet sich in beiden Fassungen allerdings kaum. Die Musik macht einen voluminösen Eindruck, die Effekte klingen durchaus kräftig. Bis auf vereinzelte Momente ist der Film sehr dialoglastig, sodass auch der Mix generell einen frontlastigen und unspektakulären Eindruck macht. Auch die wenigen actionreichen Momente des Films wurden nur geringfügig räumlich und atmosphärisch inszeniert und bleiben weitestgehend frontlastig. Die deutsche Synchronfassung ist auf der DVD außerdem in Dolby Digital 2.0 zu finden. Für das Format wurde der Ton gut abgemischt, Dialoge und andere Soundelemente wurden sauber balanciert.

    Bewertung:
    3,0
  • Extras:
  • Extras:
    Making of(45:10min.)
    Galerie (03:45min.)
    3 Trailer

    Fazit:

    Als Bonusmaterial liegt auf der DVD ein mit 45 Minuten Laufzeit sehr ausführliches Making Of bei. Dieses besteht überwiegend aus Interviews mit an der Produktion des Films beteiligten Personen und zeigt auch einige Einblicke hinter die Kulissen. Allerdings wurde dieses Making Of nicht deutsch untertitelt, was den Wert der verbal vermittelten Informationen gegen Null sinken lässt. Schade, für mehr als einen kurzen Blick auf die Entstehung kann man das Special so nicht brauchen. Außerdem bietet die DVD eine Slideshow.

    Bewertung:
    1,0
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Die Macher des Kultfilms „Evil Ed“ melden sich zurück und liefern mit „Insane – Hotel des Todes“ ihren neuen Film ab. Horrorfilme neigen oft dazu, in ihrer Eröffnungssequenz ein Opfer vom Killer erledigen zu lassen um dessen „Talent“ eindrucksvoll darzustellen. Dann kommen meist die Credits, gefolgt von der Vorstellung der eigentlichen Truppe an Charakteren, die den weiteren Film hindurch dezimiert werden soll. Bereits das Remake von „Freitag, der 13.“ hat den Bogen schon deutlich gespannt mit einer Eröffnungssequenz von fast 15 Minuten Länge. „Insane – Hotel des Todes“ setzt allerdings auch hier noch einen drauf. Nach der typischen Eröffnungssequenz wird die neue Darstellerin eingeführt und eine Weile später (warum wird aus Spoilergründen nicht verraten) wiederholt sich exakt das selbe Spiel von Neuem. Dass dann keine Überraschungen mehr geboten werden können ist nachvollziehbar, wenngleich der Schauspieler des Hotelmanagers seinem Charakter auch bei der zweiten Wiederholung der selben Routine noch neue Züge verleihen kann.



    Auch der weitere Verlauf der Story präsentiert sich treu den Genrekonventionen. Wenn der maskierte Killer auftaucht sind die meisten Szenen vorhersehbar. Die Kill-Szenen sind durchaus gut inszeniert worden, der Film hat davon aber nicht genügend zu bieten um Genreveteranen wirklich überraschen zu können. Trotzdem wurde das Finale durchaus rasant und interessant inszeniert. Vergessen lässt dies allerdings trotzdem nicht, dass der Großteil des Films sehr konventionell und wenig spannend inszeniert wurde. „Insane – Hotel des Todes“ ist keinesfalls eine schlechte Horrorproduktion, verabsäumt es allerdings auch einen bleibenden Eindruck bei seinen Zuschauern zu hinterlassen. Der Film ist somit als Durchschnittskost zu bezeichnen und nicht im Ansatz mit dem absurden und skurrilen Kultfilm „Evil Ed“ zu vergleichen. Während dieser Horrorklischees zwar zeigte aber sich gleichauf über diese lustig macht reiht sich „Insane – Hotel des Todes“ ohne nennenswerte Innovationen in die lange Liste aktueller Genre-Massenware ein.



    Wie MIG bekannt gegeben hat wird der schwedische Horrorfilm „Insane“ in Deutschland in seiner ungeschnittenen Fassung auf DVD und Blu-ray Disc veröffentlicht. Wie eine schwedische Special Edition DVD Veröffentlichung in einer ansprechenden Holzbox aber zeigt, existiert noch eine Alternativfassung – neben dem „German Cut“ ist dort auch ein „Final Cut“ enthalten. Worin und inwieweit sich beide Fassungen von einander unterscheiden ist allerdings nicht bekannt. Die Bildqualität der deutschen DVD Version des Films kann als zufrieden stellend bezeichnet werden. Die Schärfe und die Farbwiedergabe ist gelungen, wenngleich die Bewegungsunschärfen, der etwas steile Kontrast und das deutliche Rauschen das geringe Produktionsbudget des Films deutlich wiederspiegeln. Außerdem lassen sich vor allem über größere Betrachtungsflächen deutliche Kompressionsspuren feststellen. Auch der Ton wurde entsprechend einfach abgemischt, kann klangtechnisch sowohl in der deutschen Synchro als auch im englischen Original aber trotzdem überzeugen. Lediglich die geringfügig dumpfe deutsche Dialogwiedergabe stört für einen aktuellen Film etwas. Die DVD bietet zudem ein ausführliches Making Of, das aber mangels deutscher Untertitel kaum jemanden interessieren wird. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo ist bei diesem Release ebenfalls mit an Bord.

    Bewertung:
    3,0
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    12.03.2011

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