Moon [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4020628955762
    Label:
    Koch Media Home Entertainment
    VÖ-Termin:
    28. Jänner 2011 [Kauf]
    Freigabe:
    FSK ab 12 freigegeben
    Laufzeit:
    92:56 min.
    Ländercode:
    Code 2 (DVD)
    Medientyp:
    DVD-9
    Verpackung:
    Keep Case (Amaray)
  • Inhalt:
  • Inhalt:

    Astronaut Sam Bell ist alleine auf dem Mond "Selene", wo er als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Das kostbare Gas könnte die Energiekrise auf der Erde beenden. Zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle katastrophal schief geht, entdeckt er, dass Lunar ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat. Als dann noch ein Doppelgänger auftaucht und die Firma einen bewaffneten Aufklärungstrupp schickt, wird Sam klar, dass seine Rückkehr zur Erde in Frage steht.

  • Informationen zum Film
  • Moon

  • Originaltitel:
    Moon
    Genre:
    Sci-Fi, Drama
    Produktionsland:
    UK
    Produktionsjahr:
    2009
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Nahezu drei eintönige Jahre hat Ingenieur Sam (Sam Rockwell) völlig isoliert, als einziger Mensch auf einer Mondstation, verbracht. Sein Job: der Abbau von Helium 3, aus dem die Erde ihre Energie gewinnt. Sams einziger Kontakt, seitdem die direkte Funkverbindung zum Heimatplaneten abbrach, ist der Stationsroboter Gerty (gesprochen von Kevin Spacey). Noch zwei Wochen – dann läuft Sams Vertrag aus und er darf endlich die ersehnte Rückreise zur Erde und zu seiner Familie antreten. Doch dann hat er bei einer Fahrt auf dem Mondgelände einen Unfall, ein zweiter Mensch taucht plötzlich aus dem Nichts auf, und Gerty erhält die Anweisung, Sam unter Krankenquarantäne zu stellen. Etwas scheint gewaltig aus dem Ruder zu laufen … (Fantasy Filmfest Katalog)
  • Review
  • Bild:
  • Bildsystem:
    PAL
    Bildformat:
    2,35:1 (anamorph / 16:9)

    Fazit:

    Der deutsche DVD Transfer des Science-Fiction Films „Moon“ ist sehr gut ausgefallen. Die Schärfe weiß zu gefallen und bietet auch über größere Betrachtungsflächen noch ausreichend Details, um das Bild scharf erscheinen zu lassen. Vereinzelte Aufnahmen wirken einen Tick weniger detailliert, gelegentlich werden (oftmals auch nur lokale) Unschärfen als bewusstes Stilmittel eingesetzt. Die Farben machen einen natürlichen Eindruck und der Kontrast balanciert helle und dunkle Bildbereiche hervorragend. Überstrahlungen oder schlecht durchzeichnete Passagen fallen nicht auf. Die Farbpalette des Films ist generell eher zurückhaltend, dies ist aber nicht auf den Transfer sondern auf die visuellen Intentionen des Regisseurs zurückzuführen. Die Körnung des Filmmaterials äußert sich durch geringfügiges Rauschen. Homogene Flächen und feine Strukturen zeigen leichte Kompressionsspuren, die aber zu keiner Zeit störende Ausmaße annehmen.

    Bewertung:
    4,0
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (DTS 5.1)
    Deutsch (Dolby Digital 5.1)
    Englisch (Dolby Digital 5.1)

    Untertitel:
    Deutsch
    Fazit:

    Die Abmischung des Films ist recht einfach ausgefallen, spektakulären und raumfüllenden Surround sollte man sich bei diesem Film nicht erwarten. Trotzdem wurden auch Umgebungsgeräusche wie sich schließende oder öffnende Türen, Computer, etc. differenziert und auch direktional wiedergegeben, sodass auch die Rears gelegentlich in den Mix implementiert werden. Vor allem die riesige Helium-3 Abbaumaschine wird zumeist von effektiver Subwooferpräsenz unterstützt. Die Musik macht einen dezenten aber sehr angenehmen und voluminösen Eindruck. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachen natürlich, die Verständlichkeit zu jeder zeit hervorragend. Von der deutschen Synchronfassung ist zudem eine optionale DTS Fassung verfügbar, die einen Tick lauter und kräftiger ist. Allzu oft macht sich das bei diesem Film allerdings nicht bemerkbar. Der Sound von „Moon“ ist zwar insgesamt weitestgehend ruhig und zurückhaltend, gibt aber die Intentionen des Regisseur hervorragend wieder und ist somit ein passender, klarer und voluminöser Track, der auf jeden Fall überzeugen kann und den Film akustisch perfekt untermalt.

    Bewertung:
    4,0
  • Extras:
  • Extras:
    Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones, Kameramann Gary Shaw, Produktionsdesigner Ton Noble und Concept Designer Gavin Rothery
    Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones und Produzent Stuart Fenegan
    Original Trailer:
    Deutsch(02:01min.)
    Englisch (02:06min.)

    Fazit:

    Der Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones, Kameramann Gary Shaw, Produktionsdesigner Ton Noble und Concept Designer Gavin Rothery ist durchaus unterhaltsam und liefert Anekdoten vom Set sowie einige wissenswerte Informationen. Allerdings wird der Kommentar gelegentlich durch die hohe Anzahl an Sprechern etwas unübersichtlicher. Dieses Problem tritt beim Audiokommentar mit Regisseur Duncan Jones und Produzent Stuart Fenegan nicht auf. Diese Kommentar wirkt generell etwas besser balanciert und enthält mehr Informationen – ist dafür allerdings weniger unterhaltsam ausgefallen. Außerdem bietet die DVD noch Trailer.

    Bewertung:
    1,0
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Kritiker und Publikum feiern „Moon“ als neues Science-Fiction Meisterwerk, das endlich wieder frischen Wind in das oft mit uninspirierter Massenware zugemüllte Genre bringt. So einfach kann man es letztendlich aber nicht sehen. Der Film hat einige hervorragende Elemente, aber auch einige störende Teile, die die Wirkung des Films beim Publikum beeinträchtigen.



    Einige Elemente des Films sind klar von Klassikern des Genres inspiriert – als Kritikpunkt ist dies allerdings nur bedingt zu verstehen, denn dass Gerty an den Roboter Hal 9000 aus Stanley Kubricks „2001 – Odyssey im Weltall“ erinnert ist als Hommage zu betrachten und nicht als Kopie. Vergessen darf man hier auch nicht, dass das Element des „intelligenten“ Computers schon Thema in zig Sci-Fi-Produktionen war. Kevin Spacey verleiht dem Roboter eine hervorragend furchteinflößend aber auch vertrauenserweckende Stimme, die perfekt zu den Handlungen des Roboters und den Intentionen des Films passt. Das Display mit einem Emoticon je nach Inhalt der überbrachten Botschaft erscheint allerdings leicht übertrieben. Gegen Ende des Films leistet sich Gerty allerdings einige emotionale Entscheidungen, die selbst nach dem Aufbau des Computers durch die Story etwas seltsam und unglaubwürdig wirken. Hier ist einer der Momente anzutreffen, wo der Film seine Logiklücken selbst ausspricht, indem Sam Bell nachher fragt „Verstößt das nicht gegen deine Programmierung?“



    An sich sind es zwei Elemente des Films, die den Zuschauer stören könnten. Nummer eins ist ein zur Zeit recht häufig genütztes Filmklischee, das der andauernden Schwarzbildblende. Besonders gerne wird dies bei Trailern eingesetzt, bei Filmen ist dies (außer möglicherweise um das Verstreichen einiger Zeit anzudeuten oder einen Ohnmachtsanfall darzustellen, etc.) schlicht unpassend, weil es den Zuschauer zumindest für kurze Zeit aus der Handlung des Films reißt. „Moon“ tut dies leider sehr oft und zudem gerne auch an unpassenden Stellen. Außerdem ist die Handlung des Films sehr vorhersehbar. Das liegt aber nicht daran, dass die Story nicht durchdacht oder das Drehbuch schlecht ist – im Gegenteil. Der Film deutet aber auf mehr oder weniger subtile Weise schon von Anfang an viele später elementare Twists an, die erfahrene Filmseher entsprechend früh erkennen werden. Dadurch verliert der Film eine Menge an Reiz, wenn dann das erwartete Highlight kommt, man es allerdings 20 Minuten später schon mehr oder weniger vorweg genommen hat. Gelegentlich werden solche Twists auch recht billig serviert, z.B. in einem langen Monolog von Gerty einfach erzählt.



    Dadurch schafft der Film es leider nicht, Spannung aufzubauen. Bestenfalls gegen Ende hin gelingt es„Moon“, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Davor ist der Film zwar zu keiner Zeit langweilig und baut schnell Atmosphäre auf, fesseln kann er sein Publikum aber nicht. Bemerkenswert ist, in welch langsamem Tempo die Geschichte erzählt wird. Einerseits lässt sich die Story dadurch sehr kurz zusammenfassen, andererseits bekommen alle Ereignisse eine Menge Screentime um ihre Wirkung beim Publikum nicht zu verfehlen. Das langsame Erzähltempo ist bei diesem Film auf jeden Fall als hervorragend gewählt zu betrachten, da es zum Inhalt der Geschichte sehr gut passt.



    Bemerkenswert ist in diesem Film vor allem das Schauspiel von Sam Bell. Jede Handlung wirkt nachvollziehbar, sein Verfall ist glaubwürdig dargestellt und die Emotionen bzw. Ereignisse machen immer einen passenden, sehr guten Eindruck. Wenn es etwas schafft, den Zuschauer hier an den Bildschirm zu fesseln, dann ist es das intensive Schauspiel, das aus jeder noch so simplen Szene ein Highlight machen kann. Dezente Musik und die ruhige Inszenierung unterstützen dies perfekt und lassen das Schauspiel somit ausreichend zur Geltung kommen.



    Koch Media veröffentlicht „Moon“ in Deutschland in zwei Versionen auf DVD und Blu-ray Disc. Die Single Disc Standard-Ausgabe erscheint im Keep Case und bietet nur zwei Audiokommentare als Bonusmaterial. Ein Wendecover ohne das große FSK Logo auf dem Frontcover ist ebenfalls mit an Bord. Außerdem wird auf beiden Medien eine Special Edition mit Schuber angeboten. Auf letzterem ist das große FSK Logo nur ein Sticker, das Keep Case bietet wiederum ein Wendecover. Zusätzlich zur Filmdisc wird hier eine Bonus-Dosc geboten, die Makig Ofs und Interviews zu bieten hat. Auf der DVD wird der Film in sehr guter Bild- und Tonqualität präsentiert. Die Intentionen des Regisseurs werden akkurat repräsentiert. Bei Interesse am Film kann man für diese Version eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Wer neben dem Film auch Wert auf Bonusmaterial legt, greift zur Spezial Edition.

    Bewertung:
    3,5
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    25.02.2011

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