Der Ripper kommt auf leisen Sohlen (X-Rated Nr. 157) [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    unbekannt
    Label:
    X-Gabu Film
    VÖ-Termin:
    29. Mai 2006 [Kauf]
    Ländercode:
    Code 2 (DVD)
  • Informationen zum Film
  • Das Auge des Bösen

  • Originaltitel:
    Casa d'appuntamento
    Genre:
    Thriller, Horror
    Produktionsländer:
    Italien, Bundesrepublik Deutschland
    Produktionsjahr:
    1972
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Ein Frauenmörder geht um. Die Polizei ist kurz davor ihn zu fassen. Vor Gericht schwört der gewalttätige Psychopath jedem den Tod, der an seinem Prozess beteiligt war. Schuldig gesprochen gelingt ihm die Flucht. Dieses Unterfangen kostet ihn jedoch bei einem Motorradunfall seinen Kopf. Kurz danach scheint der Fluch des Gewalttäters Wirklichkeit zu werden: Grausame Morde geschehen, der Ripper meuchelt weiter!
    Sein Tatwerkzeug: Ein scharfes Messer!
    Besonders das Umfeld eines hiesigen Bordells scheint Schwerpunkt der Verbrechen zu sein.Kann Inspektor Pontaine das blutige Treiben beenden und herausfinden, wer für die immer schrecklicher werdenden Greueltaten verantwortlich ist?
  • Review
  • Bild:
  • Bildformat:
    1,66:1 (anamorph / 16:9)

    Fazit:

    Dem Bild von "Der Ripper kommt auf leisen Sohlen" sieht man sein stolzes Alter doch schon an, schlecht ist es aber definitv nicht geworden.

    Ancheinend wurde allerdings nicht die Mondo Macabro Vorlage genommen, sodass das Bild doch hinter den Qualitäten der US Scheibe zurückstecken muss (ich kenne die Bildqualität der US DVD nur aus den Trailer Reels anderer Mondo Macabro Scheiben). Aber es sollte ja um die GABU Veröffentlichung gehen:

    Diese bietet einigermaßen gute Schärfe und sehr knallige (manchmal fast schon zu knallige) Farben. Bei schnellen Kamerabewegungen geht die Schärfe etwas in die Knie, was aber ebenfalls verzeihbar ist. Stellenweise gibt es allerdings häufig Verschmutzungen zu beobachten, desweiteren sind mache Szenen, die aus anderen Mastern stammen, von etwas schlechterer Qualität.

    Bildfetischisten greifen wohl lieber zum Mondo Macabro Release, der Rest liest weiter, warum die deutsche Ausgabe doch so toll ist...

    Bewertung:
    2,5
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (Dolby Digital 2.0)

    Untertitel:
    Keine Untertitel
    Fazit:

    Es liegt nämlich an der aberwitzigen und extrem sleazigen deutschen Synchronisation! Wem schon Filme wie "Die Nacht der blanken Messer" gefallen haben, der sollte dem "Ripper" auf deutsch eine Chance geben. Dafür wird er mit Sprüchen belohnt, die das Herz des Exploitationfans höher schlagen lassen: "Wichs dir doch einen ab du alte Sau, du perverses Schwein. Kannst mir nicht erzählen, dass du es ausschwitzt" - dies ist nur ein extremes Beispiel von vielen Phrasen, die wir in diesem Film hören dürfen!

    Technisch hört man auch der deutschen Tonspur ihr Alter an, sie rauscht leise und ist generell etwas dumpf geraten, insgesamt ist die Verständlichkeit aber im grünen Bereich. Nicht in deutsch vorhandene Szenen (entweder in englisch oder französisch) wurden deutsch untertitelt.

    Bewertung:
    2,5
  • Extras:
  • Extras:
    5 Bonusszenen (gesamt ca. 2:00 Min)
    Trailerzu fünf weiteren X Veröffentlichungen

    Fazit:

    An Extras gibt es nur ein paar kurze Bonusszenen (zB. eine etwas längere "Augenoperation"), die bisher als verschollen galten, sowie ein paar Trailer aus dem restlichen X Programm.

    Bewertung:
    1,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    "Der Ripper kommt auf leisen Socken" zählt bei sogenannten Genrekennern ja nicht gerade als Meisterwerk und zugegebenermaßen ist der Film etwas krude - ihn aber als so schlecht abzustempeln, wie es viele machen, wäre Humbug. Denn die deutsche Synchronisation ist wirklich sehr roh und macht da einiges wieder wett, was vom "filmischen" Standpunkt her versäumt wurde. Mit der Spannung ist es nämlich nicht weit her (dem geschulten Auge reicht ein Blick auf die Besetzungsliste um zu wissen, wer der Täter ist), der Film beginnt zwar noch recht gut, dümpelt dann aber immer mehr vor sich hin. Trotzdem, als Giallo und Sleazefan schaut man sich das gerne an und wünscht sich die Derbheit der 70er Jahre wieder zurück! Am ehesten also vergleichbar mit "Die Nacht der blanken Messer" - wem schon der Bianchi Giallo gefallen hat, der sollte den Abstecher nach Paris durchaus wagen können!

    Bewertung:
    3,0
    Verfasst von:
    Erstellt am:
    11.09.2006

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