Lord Of War - Händler des Todes [DVD]

  • Details zum Medium
  • EAN:
    4030521391284
    Label:
    Sony Pictures Home Entertainment
    VÖ-Termin:
    8. August 2006 [Kauf]
    Ländercode:
    Code 2 (DVD)
  • Informationen zum Film
  • Lord of War - Händler des Todes

  • Originaltitel:
    Lord of War
    Genre:
    Krimi, Thriller, Drama
    Produktionsländer:
    Frankreich, USA, Deutschland
    Produktionsjahr:
    2005
  • Inhalt
  • Inhalt:
    Der Handel mit Waffen ist ein dreckiges aber lukratives Geschäft.

    Und Yuri Orlov (NICOLAS CAGE) ist darin der Beste.



    Nach bescheidenen Anfängen in New Yorks Stadtteil Little Odessa steigt er gemeinsam mit seinem Bruder Vitali (JARED LETO) nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum mächtigsten Waffenschieber der Welt auf. Unmenschliche Diktatoren und legitime Staatsoberhäupter – Yuri versorgt sie alle. Partei ergreift er nicht, so lange die Kasse stimmt. Da heftet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere der Interpol-Agent Jack Valentine (ETHAN HAWKE) an seine Fersen und Ehefrau Ava (BRIDGET MOYNAHAN) stellt ihn vor ein Ultimatum. Yuri will sich für die Familie entscheiden, doch seine Kunden sind ihm unangenehm treu...



    Oscar®-Gewinner Nicolas Cage („Leaving Las Vegas”) begeistert als charmanter LORD OF WAR in Andrew Niccols („Gattaca”) packendem Porträt eines skrupellosen Tausendsassas. Brillant fotografiert von Kameramann Amir Mokri („Bad Boys II“), überzeugen unter anderen Bridget Moynahan („I, Robot“), Ethan Hawke („Training Day“) und Jared Leto („Alexander“) in den Nebenrollen. Der eingängige Score stammt von „City of God“-Komponist Antonio Pinto, das perfekte Produktionsdesign gestaltete Jean-Vincent Puzo („Tykho Moon“). Als Produktionsteam firmieren Cage, Niccol, Philippe Rousselot und Norm Golightly.
  • Review
  • Bild:
  • Bildformat:
    2,40:1 (anamorph / 16:9)

    Fazit:

    Das Bild von „Lord of War“ wurde mittels Farbfiltern bewusst verfremdet und weist einen (wohl ebenfalls absichtlich) sehr steilen Kontrast auf. Dieser sorgt dafür, dass sowohl in sehr hellen als auch sehr dunklen Bildbereichen ein Mangel an Details herrscht. Aber selbst, wenn sehr helle und sehr dunkle Flächen direkt nebeneinander liegen, gibt es kein Verlaufen der Konturen bzw. ins Schwarze hineinstrahlen der weißen Fläche. Dies erzeugt einen sehr eigenwilligen Gesamteindruck, der aber perfekt zum Stil des Films passt und daher kein negativer Punkt der DVD ist.

    Diese sind zwar ebenfalls vorhanden, fallen aber nur sehr selten bis gar nicht auf. Den Einsatz eines Rauschfilters erkennt man z.B. an ganz selten auftauchenden Doppelkonturen, Hintergrundrauschen (besonders kompressionsbedingtes Blockrauschen) sind zwar in einigen wenigen Szenen ebenfalls vorhanden – stören aber auch nicht. In schnellen Kamerafahrten ruckt das Bild manchmal etwas.

    Trotz dieser kleinen Defizite kann „Lord of War“ durch seinen sehr ungewöhnlichen Look zu jeder Zeit begeistern.

    Bewertung:
    4,0
  • Ton & Sprache:
  • Tonformat:
    Deutsch (Dolby Digital 5.1)
    Englisch (Dolby Digital 5.1)

    Untertitel:
    Deutsch, Englisch, Türkisch
    Fazit:

    Auch bei der Tonqualität lassen sich einige Stilmittel erkennen, auch diese ist an sich sehr gut ausgefallen. Zum einen wäre da die sehr gute Sprachverständlichkeit, welche sich besonders bei Yuris Off-Kommentaren bemerkbar macht. Der 5.1-Mix selbst ist ebenfalls ehr gut gelungen, oftmals hört man im Hintergrund gedämpfte Gewehrsalven und bei (seltenen) Explosionen werden auch die hinteren Boxen laut und sehr voluminös beschäftigt. Die meiste Zeit über halten sich diese aber eher zurück und servieren nur leise Hintergrundgeräusche. Die vorderen Surround-Boxen werden hauptsächlich von der sehr guten Filmmusik bedient, sofern eine Person außerhalb des Bildes steht, finden sich auch ein paar Dialogfetzen mal auf diesen Boxen.

    Qualitativ lässt sich kein Unterschied zwischen den beiden Sprachfassungen erkennen.



    Anmerkung: Die RC1-DVD besitzt zusätzlich zum normalen 5.1-Mix auch noch DTS-Ton.

    Bewertung:
    4,5
  • Extras:
  • Extras:
    Audiokommentar Regisseur Andrew Niccol
    Entfallene Szenen (7 Stück, ca. 7 Min)
    Making of "Lord of War - Händler des Todes" (20:30 Min)
    Ein lukratives Geschäft: Internationaler Waffenhandel (15:16 Min)
    AmnestyInternational Spot mit Nicholas Cage (0:42 Min)
    Verschiedene Trailer

    Fazit:

    Das beste und interessanteste Feature dieser DVD ist ohne Zweifel der Audiokommentar des Regisseurs. Dieser liefert über die gesamte Laufzeit des Films Fakten zur Produktion, zu echten Waffenhändlern und auch, wie diese den Film unterstütz haben. Ein „nettes“ Detail aus dem AK ist z.B. die Info, dass echte AK-47 billiger zu bekommen sind auch Nachbauten und dass im Film daher hauptsächlich echte Waffen vorkommen. Im Making Of erfährt man ebenfalls einiges über die Produktion des Films und das „Lukratives Geschäft“-Feature liefert Hintergrundinfos zu Waffenhändlern – hier wiederholen sich aber hier und da ein paar Informationen aus dem Audiokommentar.



    Anmerkung: Das einzige Special der kanadischen SE, das auf der deutschen MGM-VÖ fehlt, ist das Feature „Weapons of the Trade“, wo einige im Film gezeigte Waffen etwas ausführlicher vorgestellt werden.

    Bewertung:
    3,5
  • Gesamt:
  • Fazit:

    Andrew Niccols Independant-Produktion „Lord of War“ ist mit Sicherheit ein Meisterwerk, das sowohl sensibel, als auch spannend und satirisch die Biografie eines Waffenhändlers erzählt. Bereits die allererste Szene vom Leben einer Kugel macht deutlich, in welch ungewöhnlichem Stil der Film erzählt wird. Und dies macht sich nicht nur in der Story selbst, sondern auch in der Bild- und Tonqualität bemerkbar, welche beide sehr viele Stilmittel aufweisen. Die deutsche DVD von MGM präsentiert den Film in guter Qualität, ob diese einem aktuellen Kinofilm angemessen ist, ist aufgrund der vielen Stilmittel nicht immer leicht zu beurteilen. Sollte euch das Thema Waffenhandel interessieren, stellt „Lord of War“ auf jeden Fall einen Pflichtkauf dar.

    Bewertung:
    4,0
    Verfasst von:
    Playzocker
    Erstellt am:
    08.09.2006

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