Tarantinos Erklärung für das „Grindhouse“-Debakel um „Death Proof“ und „Planet Terror“

Verfasst von Kamurocho-Ryu am 21.04.2020 um 07:23

 

Als sich die beiden Regisseure Quentin Tarantino und Robert Rodriguez 2007 zusammen taten, um dem schmuddeligen Bahnhofkinos der 70er mit ihren trashigen Double-Features, dem sogenannten „Grindhouse“ zu huldigen, erlitten beide Schiffbruch.

„Death Proof“ und „Planet Terror“ 
wurden beide direkt nacheinander im Kino gezeigt.

Nun erklärte Kult-Ikone Quentin Tarantino in einem Interview mit Empire, warum niemand die Filme sehen wollte:
Er erklärte, dass sie den Leuten wohl zu viel zugemutet haben. Dem Publikum seien die „Grindhouse“ Vorstellungen nicht mehr bekannt gewesen und die Menschen hätten so das Konzept hinter den Filmen nicht verstanden. Außerdem hätte das Publikum schlicht nicht gewusst, was sie da sehen würden. Tarantino zitiert dabei einen Rock-Song der Eagles aus dem Jahre 1975 mit dem Titel „James Dean“, in dem er sagte, er und Rodriguez wären just too cool for school gewesen.


Im Rest der Welt erschienen die beiden Filme separat in einer wesentlich längeren Fassung, geholfen hat es da leider aber auch nicht.

Erzählt doch mal, was Ihr von den beiden Filmen haltet?

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