Trend der Remakes in Hollywood bald wegen „Terminator – Dark Fate“ beendet?

Verfasst von Kamurocho-Ryu am 08.10.2019 um 07:20

 

Viele der zurzeit so beliebten Filme sind entweder Reboots, Remakes, Sequels, Prequels oder Neuinterpretationen bekannter Stoffe. Die Meisten davon stammen aus dem unglaublich fruchtbaren Boden der kultigen 80er Jahre.

Egal ob „Ghostbusters“, „A Nightmare on Elm-Street“, „Rambo“, “Predator” „Robocop“ und natürlich aktuell “Terminator – Dark Fate”.

Ausgerechnet Letzterer könnte nun dem Trend der Remakes recht schnell beenden.

Denn die Aktion der Autorin des original „Terminator“-Films, Gale Anne Hurd, könnte für ganz Hollywood weitreichende Folgen haben.

Sie nutzt nämlich, dem „The Hollywood-Reporter“ zu Folge, ihr Recht auf die Rechte an dem Stoff um den Killer Cyborg T-800 zurück.

Das US-Gesetz für Copyright-Rechte sieht nämlich vor, dass die Rechte nach einer bestimmten Zeit, in Hurds Fall 35 Jahre, auf die Erfinder zurückfallen.

Ab November 2020 
werden also Gale Ann Hurd und James Cameron wieder die Rechte und das letzte Wort über ihre Kreation haben.
Die Autoren von „Stirb Langsam“, „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ und „Beetlejuice“ haben bereits bestätigt, dass sie sich Hurds Vorbild anschließen möchten.

Natürlich muss sich erst noch zeigen, ob dieses Recht auch international Durchbringen lässt. Wenn dem aber so ist, so werden viele Autoren neue Forderungen für ihre Werke stellen und sich die Marken natürlich auch entsprechend vergüten lassen.

Ob sich dann die Remakes noch lohnen, wird sich zeigen.

Was haltet Ihr von Gale Anne Hurds Vormarsch?
Könnte dieses Gesetz vielleicht sogar wieder frischen Wind in die Hollywood Studios wehen lassen, wenn es für die Majors zu teuer wird, sich die Rechte erneut zurückzukaufen?

Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare.

 

Quelle: Real-Life 'Terminator': Major Studios Face Sweeping Loss of Iconic '80s Film Franchise Rights | Hollywood Reporter