Sony Pictures-Chef äußert sich zum Flop von "Men in Black: International"

Verfasst von Waldemar Witt am 23.07.2019 um 08:16

 

Er kam schnell ins Kino und verschwand im Nichts - das Spinoff um "Men in Black: International".

 

So konnte das versuchte Reboot für die beliebte "Men in Black"-Reihe leider nicht bei den Kino-Fans zünden und wurde für Sony zu einer Enttäuschung (als auch bei den Fans).

 

Nun äußerte sich Sony Pictures-Chairman Tom Rothman zum Flop des Films:

 

"Hatten wir Fehlschläge? MIB: International war nicht wirklich eine finanzielle Enttäuschung. Am Ende wird der Film 250 bis 300 Mio. weltweit einspielen - aber der Film war sicherlich nicht der Neustart des Franchise, den wir uns erhofft hatten.

 

Rothman fährt fort, indem er den misslungenen Neustart für das Franchise begründet:

 

"Ich denke, die Wahrheit ist, dass das Publikum den Film wirklich mochte und der Cast wundervoll war. Tessa und Chris waren großartig und machten einen super Job, aber wenn wir irgendeinen Fehler gemacht haben, dann war es wohl der, dass die Story einfach keine Idee hatte, die stark genug war. Besonders, wenn man den Film bspw. mit Jumanji vergleicht, welcher eine sehr, sehr starke Idee hatte. [...] Man muss Risiken eingehen. Aber man muss Risiken auch managen können. Bei Men in Black hatten wir Co-Finanzierer und das managet das Risiko. Ich denke, dass man Risiko im Filmgeschäft nicht gänzlich eliminieren kann. Wenn man Risiko eliminiert, eliminiert man Kreativität, und wenn man Kreativität eliminiert, eliminiert man Erfolg."

 

Interessant ist hiebei jedoch, dass Rothman nicht auf die berichteten Probleme beim Dreh des Films einging.

 

Ob nach "Men in Black: International" noch weitere "MIB"-Fortsetzungen zeitnah folgen werden, bleibt fraglich.