The Legend of Zelda: Link's Awakening

Verfasst von Christian Suessmeier am 28.06.2019 um 10:34

 

Als im Jahr 1993 „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ für den Game Boy erschien, fanden die Abenteuer des spitzohrigen Jünglings Link erstmals außerhalb Hyrules statt. Denn gestrandet auf der Insel Cocolint muss er letztlich den Windfisch erwecken, damit er diese wieder verlassen kann. Spielerisch orientierte sich der Titel an dem ersten NES- und SNES-Auftritt, zeigte das Geschehen also von oben und ließ euch allerlei Dungeons erkunden.

Als die Neuauflage des Spiels für die Switch im Februar angekündigt wurde, war die Freude riesig. Denn „Link’s Awakening“ gilt auch heute noch als einer der Top-Titel der Reihe. Im Rahmen des Post E3-Events von Nintendo durften wir nun erstmals Hand an die Switch-Version legen und können euch berichten, wie sich der Titel anfühlt.

 

In der Demo spielen wir den Beginn von „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ und werden am Strand von der Einheimischen Marin gefunden. Nachdem wir uns Links Schild und das Schwert zurückgeholt haben, beginnt das Abenteuer endlich richtig.
Ein sprechender Uhu klärt uns dabei auf, wie wir wieder von der Insel kommen können und schickt uns gleich einmal in den Zauberwald wo wir nicht nur erste Gefechte mit feindlichen Schergen austragen, sondern auch den Schlüssel zum Wurmpalast finden müssen.

Spielerisch unterscheidet sich die Switch-Neuauflage nicht im Geringsten vom Original. So kann man gegnerische Angriffe mit dem Schild abwehren und das Schwert dank Aufladefunktion zu einem mächtigen Rundumschlag nutzen. Mit einem Druck auf die Minus-Taste des Pads öffnete sich die Karte, im Menü hingegen konnten wir zwei Items auf die Y- und X-Taste legen und das Inventar verwalten. Neben den Kämpfen mit Fledermäusen, Skeletten oder elektrisierenden Kakteen sind auch viele Puzzle-Einlagen mit an Bord.

 

Optisch sieht „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ recht gut aus. Durch den Unschärfeeffekt an den Rändern und aufgrund der plastischen Figuren wirkt das Spiel wie ein Diorama aus Spielfiguren. Was etwas negativ auffiel, waren leicht ruckelige Passagen im Dorf. Wie gesagt handelte es sich bei der spielbaren Version aber um die E3-Demo und nicht die finale Version des Spiels.

Wir hatten also einiges an Spaß mit „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ und freuen uns nun umso mehr auf das Release am 20.September 2019.