Nach "Bond 25"-Ausstieg - Danny Boyle hat genug von Franchise-Filmen

Verfasst von Waldemar Witt am 19.06.2019 um 08:56

 

Während der problematische Dreh von "Bond 25" zeitnah fortschreiten wird, hatte das anstehende 25. Bond-Abenteuer von Anfang an leider keinen guten Start.

 

So ist weitreichend bekannt, dass Oscar-ausgezeichneter Regisseur Danny Boyle zu Beginn des Filmprojekts als Regisseur des Films aktiv war. Jedoch stieg Boyle relativ kurze Zeit nach der Verkündung - angeblich aufgrund kreativer Differenzen mit Produzenten und Studio - aus dem Projekt aus.

 

Während weiterhin nicht ganz klar ist, um welche kreativen Differenzen es sich gehandelt hat (lediglich Gerüchte um einen möglicherweise geplanten Tod von Daniel Craig als Bond im kommenden Bond 25 machen die Runden im Netz), äußerte sich Boyle persönlich nun in einem Interview (berichtet über Metro) kurz zu seiner Stellung zu der Situation bzw. seinem Ausstieg.

 

Zwar zeigt sich Boyle nicht zornig oder verbittert gegenüber der Situation, jedoch gibt Boyle an, dass er daraus gelernt habe, dass Franchise-Filme nichts für ihn sind und er nicht plant, in absehbarer Zeit die Regie eines Franchise-Films zu übernehmen:

 

"Ich habe meine Lektion gelernt: undzwar, dass ich nicht für Franchises gemacht bin, da man dort dann ohnehin nur im selben Loch rumbudelt. Ich sollte mich lieber aus Franchise-Filmen raushalten, ist was ich damit ehrlich sagen möchte."

 

Ob "Bond 25" dennoch zu einem Erfolg wird, können wir spätestens am 9. April 2020 selbst in Erfahrung bringen.