Geldregen für Prime-Kunden: Amazon muss unzulässige Preiserhöhung und Gebühren an Kunden rückerstatten

Verfasst von Irwin M. Fletcher am 14.06.2019 um 11:34

 

Warmer Geldregen für österreichische Prime-Kunden bei Amazon: so verklagten die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer den Online-Riesen aufgrund unzulässiger Geschäftspraktiken und Klauseln und bekamen nun vor Gericht recht gesprochen. Dabei ging es unter anderem um eine Preiserhöhung des Premium-Dienstes 'Prime' im Februar 2017 von 49 auf 69 Euro (bzw. von 24 auf 34 Euro bei Studenten) und um die Gebühr von 1,51 Euro für die Zahlung auf Rechnung. Beides kann von betroffenen Kunden jetzt bei Amazon.de zurückgefordert werden. Auch sind Geschenk­gutscheine und Geschenk­karten ab sofort länger gültig und dürfen nicht mehr auf nur drei Jahre befristet werden. Aber Achtung, es gibt hierbei eine Frist zu beachten - bitte meldet euch bis zum 30. Juni 2019 beim Amazon-Kunden­service und macht euer Recht geltend. Betroffen sind Prime-Kunden, die ihre Mitgliedschaft  2017 oder 2018 abgeschlossen haben. Gebühren für die Zahlung auf Rechnung können für die Entgelte zurückgefordert werden, die seit 1.11.2009 bezahlt wurden.  

 

Weitere Details zum Prozedere findet ihr HIER.