Schneesturm in „The Walking Dead“: Warum nicht alle Zombies erfroren sind

Verfasst von Sadwick am 02.04.2019 um 15:19

 

Das Staffelfinale bei „The Walking Dead“ brachte eine Premiere: Erstmals spielte das Wetter eine (wenn auch viel zu kurze) Rolle, ein Schneesturm erschwerte unseren Gefährten den Weg zurück nach Alexandria. Auf dem Weg trafen sie auf gefrorene Zombies - ein kurzer Hieb, und das entsprechende Körperteil machte einen Abgang, ähnlich einer Wasserflasche im Tiefkühlfach. Nun ist ist mit der Logik bei einer Horror-Geschichte per Definition nicht weit her, dennoch stellt sich die Frage: Warum sind eigentlich nicht alle Zombies dem Eis zum Opfer gefallen?


Begreift man einen Zombie als Untoten, ist der Erfrierungstod ohnehin ein Paradox. Ein Mensch erfriert, wenn die Körpertemperatur ungefähr auf 21 Grad runtergegangen ist. Die Gefäße verengen sich, das Blut zirkuliert nicht mehr. In der Regel versagt dann das Herz, das Gehirn übersteht die Kälte etwas länger. All das setzt einen funktionierenden Organismus voraus, als das genaue Gegenteil von Zombies.


Und die Beißer in „The Walking Dead“? Sie finden den endgültigen Tod durch einen Stich ins Gehirn. Das Organ spielt also zwar irgendwie eine Rolle für den Erhalt - die Blutzirkulation muss jedoch unerheblich sein, es gibt sie nicht, denn sonst würden die Zombies aus jeder Wunde bluten. Dass ihre Gefäße enggefroren sind, kann den Zombies deshalb herzlich egal sein. Nur auftauen, das sollten sie irgendwann unbeschadet tun - bevor sie Daryl & Co. entdecken.