Danny Boyle äußert sich zu seinem Ausstieg aus "Bond 25"

Verfasst von Waldemar Witt am 22.03.2019 um 17:53

 

Es hätte gepasst wie die Faust aufs Auge - doch es sollte nicht sein.

 

So sollte ursprünglich Regisseur Danny Boyle ("28 Days Later") die Regie des anstehenden "Bond 25"  bzw. 25. James Bond-Films übernehmen - bis der Regisseur plötzlich aufgrund kreativer Differenzen das Projekt verließ.

 

Doch was passierte?

 

Nun äußert sich Boyle persönlich in einem Interview mit Empire Magazine zu seinem Ausstieg.
Während Boyle nicht auf die Details der "kreativen Differenzen" eingeht, ist seinen Aussagen entsprechend davon auszugehen, dass Boyle wohl eine drastische Entwicklung für James Bond in seiner Version des Films vorgesehen hatte, mit welcher das Studio bzw. Produzenten Barbara Broccoli und Michael Wilson nicht einverstanden waren:

 

"Was John Hodge und ich getan hatten [bzw. schrieben] war meiner Meinung nach wirklich gut. Es war nicht ganz fertig, aber es hätte sehr gut werden können. [...] Wir arbeiteten sehr sehr gut zusammen, aber man [bzw. das Studio und die Produzenten] wollten diesen Weg nicht mit uns gehen."

 

Gerüchten zufolge stieg Boyle aus dem Projekt aus, da Studio MGM den Charakter von James Bond im Film sterben lassen wollte (um sich Möglichkeiten eines späteren Reboots offen zu halten), womit Boyle nicht einverstanden gewesen sein soll.

Nun klingt es jedoch so, als wäre es Boyle gewesen, der eine etwas radikalere Idee für James Bond bzw. die Geschichte des Films gehabt hatte, welche das Studio nicht akzeptierte.

 

Boyle wünschte jedoch persönlich bereits dem neuen Regisseur des Projekts, Cary Fukanaga, alles Gute und viel Erfolg bei der Produktion des Films.

 

Während Handlungsdetails um "Bond 25" weiterhin unbekannt sind, wird Daniel Craig ein weiteres Mal als der britische Geheimagent im Film wiederkehren. Derweil befindet sich Rami Malek als Schurke des neuen Films in Verhandlung.

 

"Bond 25" soll am 9. April 2020 in die Kinos kommen.