James Cameron hofft, dass der Superhelden-Hype bald endet

Verfasst von Waldemar Witt am 22.04.2018 um 21:56

 

Wenn ein Hollywood-Studio auf relativ sichere Weise viel Geld machen will, dann wird einfach ein Superhelden-Film gedreht.

 

Superhelden-Blockbuster, vor allem von den Comic-Giganten Marvel oder DC, bewiesen spätestens seit dem Anfang der 2010er Jahren, dass sie immense Profit-Summen bei den weltweiten Kinokassen einbringen.

 

Vor allem das stetig weiter wachsende Marvel Cinematic Universe machte bis heute mehrere Millarden US-Dollar Umsatz - und mit dem Hype um den anstehenden "Avengers: Infinity War", sieht es nicht so als würde der Hype bzw. Kult um Superheldenfilme so bald enden.

 

Dies hofft jedoch Regie-Ikone James Cameron, der kürzlich in einem Interview mit IndieWire äußerte, dass er zwar nichts direkt gegen Superhelden-Filme hat, er jedoch hofft, dass sich die Filmindustrie anderen Genres gegenüber offener zeigt und der Superhelden-Kult abnimmt bzw. endet:

 

"Ich hoffe, dass wir bzw. die Filmzuschauer bald anfangen genug von den Avengers zu haben. Nicht, dass ich diese Filme nicht liebe aber...kommt schon, Leute. Es gibt viele andere Geschichten zu erzählen als immer über hyper-imposante Kerle, die zum zigsten Mal zwei Stunden lang dem Tod trotzen und dabei ganze Städte zerstören."

 

Bereits Steven Spielberg äußerte vor geraumer Zeit, dass der Superheldenfilm derzeit einfach den Nerv der Zeit getroffen hat, jedoch nach einer Zeit auch, ähnlich wie das Western-Gerne in den 60ern und 70ern, irgendwann abflachen und wesentlich weniger präsent in der Filmlandschaft sein wird.

 

Nachdem jedoch "Black Panther" dieses Jahr erst wieder die Millarden-Grenze an den weltweiten Kinos knackte, sollte es wohl jedoch noch eine ganze Weile dauern, bis Kinobesucher genug von den Avengers, Batman & Co. haben.

 

Derzeit ist James Cameron mit dem Dreh seiner "Avatar"-Fortsetzungen beschäftigt.