Trauer um Johnny Hallyday – französische Ikone stirbt im Alter von 74 Jahren

Verfasst von Anna Vero am 07.12.2017 um 09:26

 

In Frankreich gilt Johnny Hallyday als eine absolute Ikone – er spielte in unzähligen Filmen und brachte den Rock n' Roll nach Frankreich. Bei seinen legendären Konzerten füllte er über Jahrzehnte hinweg die größten Stadien und verkaufte im Laufe seiner Karriere mehr als 100 Millionen Platten. Nun ist die Rock-Ikone im Alter von 74 Jahren an Krebs verstorben. Frankreich trauert.


Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte in einem Kondolenzschreiben: „In jedem Franzosen steckt ein Stück Johnny.“ Das Magazin „Les Inrockuptibles“ schreibt, die Musikwelt sei in Trauer und nennt Hallyday: „Unseren James Dean, ... unseren Elvis, unseren Hendrix, unsere nationale Legende.“ Und „Le Figaro“ titelt betroffen: „Das letzte Idol Frankreichs geht.“ Mick Jagger erklärte einst: „In Frankreich ist Hallyday unerreichbar.“

Geboren wurde Hallyday 1943 als Jean-Philippe Léo Smet in Paris. Nach der frühen Trennung seiner Eltern kümmerte sich eine Tante in London um den Jungen. Ende der 1950er Jahre kehrte er nach Paris zurück und ließ sich musikalisch vor allem von Elvis Presley wie auch Chuck Berry und Buddy Holly inspirieren.


Neben seiner Karriere als Musiker war Hallyday auch Schauspieler und dreht Filme u. a. mit Costa-Gavras, Jean-Luc Godard und Claude Lelouch.