Diese Wetten wurden bei "Wetten, dass?“ abgelehnt

Verfasst von Alexander Pretz am 24.09.2016 um 09:51

 

215 Ausgaben der deutschen Sendung „Wetten, dass?“ wurden zwischen 1981 und 2014 im ZDF ausgestrahlt, und eine ganze Reihe von kuriosen Wetten sind den Zuschauern sicher im Gedächtnis geblieben. Fast noch unterhaltsamer ist allerdings ein Blick auf die zahlreichen Wetten, die der Sender ablehnte. 

 

Zum Glück wurden diese Wetten abgelehnt

 

Zahlreiche Bewerbungsschreiben gingen beim ZDF wöchentlich ein, in denen sich die Bewerber mit ihren besonderen Fähigkeiten für einen Auftritt bei „Wetten, dass“ empfahlen. Immerhin konnte man durch den Gewinn der Wetten Preise gewinnen und war sich der Aufmerksamkeit des Publikums und der Medien sicher. Dafür nahmen einige Bewerber viel in Kauf: Ein Bewerber versprach, sechs von 20 Zigarettenmarken dadurch zu erkennen, dass er eine entsprechende Raucherin küsse. 

 

Ein anderer Bewerber schlug dem ZDF eine Wette vor, bei dem er sich einen Schinkenhaken durch die Nase ziehen wollte, ohne sich dabei zu verletzen. Noch makaberer folgendes Gesuch: Anhand des Gesichts eines Toten wollte ein Bewerber dessen Todesursache erkennen. Die Zuschauer konnten den Verantwortlichen für die Ablehnung derartiger Wetten dankbar sein.

 

Größenwahnsinnige Wettvorschläge

 

Nur noch als größenwahnsinnig kann dieser Wettvorschlag gelten: „Ich wette, dass ich während der kommenden Sendung als Bundeskanzlerkandidat vorgeschlagen werde!“ Es ist kaum anzunehmen, dass dieses Gesuch von einem Spitzenpolitiker stand. Innerhalb von zwei Stunden und mit 24 Spitzhacken wollte eine ganze Gruppe - möglicherweise eine Schulklasse? - ein Schulgebäude einreissen. Auch diese Wette wurde selbstredend abgelehnt. 

 

Die Verantwortlichen vom ZDF haben die Zuschauer von „Wetten, dass?“ von einigen eher unappetitlichen Szenen bewahrt. So auch die Wette eines Paars, bei dem ein Beteiligter den anderen mit einem zehn Kilo schwerem Vorschlaghammer zehn Pfannen auf dem Kopf des anderen zerschlagen könne, ohne dass es hierbei angeblich zu Verletzungen käme. Ein anderes Angebot einer Wette erreichte das ZDF, welches wahrscheinlich angesichts des Verletzungsrisikos für die Show abgelehnt wurde: Ein potentieller Kandidat behauptete, er könne allein mit seinem Augenhöhlenknochen eine Bierflasche öffnen. Ein anderer Bewerber versprach, dass sein Freund an seinen Haaren zwei Busse 500 Meter weit würde ziehen können.

 

Wetten mit Insekten erwiesen sich als beliebt

 

Nach 215 Ausgaben der Sendung „Wetten, dass“ in 34 Jahren haben die Zuschauer einiges erlebt.  Beispielsweise den Auftritt eines Teilnehmers, der wettete, die unterschiedlichen Klospülungen an ihrem Geräusch zu erkennen - er gewann diese Wette. Ein anderer Teilnehmer hatte gewettet, innerhalb von 90 Sekunden 20 Gummi-Saugglocken auf die Rücken von zehn Männern werfen zu können, wo sie haften bleiben würden - auch diese Wette konnte der Teilnehmer gewinnen. 

 

Keine Chance zum Antritt dagegen hatte das Wettangebot eines Luxemburgers, der mit verbundenen Augen in 90 Sekunden 50 verschiedene Käferarten am Geschmack erkennen könnte. Käferwetten erwiesen sich als beliebt: Eine andere abgelehnte Wette umfasste die Wiederbelebung einer ertrunkenen Fliege.
Das Verfolgen von Wetten kann Spaß machen, wenn es dabei beispielsweise um sportlichen Wettbewerb geht. Hierbei können Interessierte auch ganz einfach selbst einen Betrag setzen und so das Ereignis mit einem Höchstmaß an Spannung verfolgen. Interessierte können sich ihr gratis Wettguthaben jetzt sichern.