Just Cause 3

Verfasst von Playzocker am 18.08.2015 um 17:52

 

This ... is ... Medici!

 

"Just Cause 3" spielt einige Jahre nach den Ereignissen des zweiten Teils. Rico Rodruguez hat die Agency verlassen und kehrt nach Hause zurück, auf die mediterrane Insel Medici. Diese steht allerdings unter der Kontrolle des brutalen und größenwahnsinnigen General Di Ravello, dessen Plan es vorsieht die Weltherrschaft zu übernehmen (of course). Rico macht es sich zum Ziel, Di Ravello zu stürzen. "Just Cause 3" ist ein Open World Actionspiel, dessen Spielwelt mit ca. 1000 Quadratkilometern ungefähr so groß sein soll wie die des Vorgängers. Dennoch soll die Map letztendlich größer wirken, da die vertikale Ebene ausgebaut wird. Sowohl der Himmel als auch der Meeresgrund und einige unterirdische Höhlen werden euch zugänglich sein. Durch die neue Wingsuit ist vor allem das schnelle Vorankommen gewährleistet - vor allem wenn ihr das Gleiten mit der Wingsuit mit dem zurückkehrenden Grappling Hook kombiniert entstehen rasante Luftstunts. 'Stunts' ist definitiv ein Stichwort, das auf "Just Cause 3" zutrifft.

 

Der Apfel fällt nicht weit vom ... ähm ... Ort der Detonation

 

Wie nicht anders zu erwarten handelt es sich bei dem Spiel um einen Third Person Shooter, der allerdings weder sich selbst noch die Gesetze der Realität allzu ernst zu nehmen scheint. Dem Spiel geht es nur um eines: Spaß zu machen. Und das funktionierte in dem kurzen Abschnitt, den wir auf der gamescom 2015 präsentiert bekamen, bereits hervorragend. Die in einer Zusammenfassung gezeigte und kommentierte Mission enthielt Hubschrauber, Verfolgungsjagden, Raketenwerfer und vor allem viele, viele, viele Explosionen. Ein spielbares B-Action-Movie, das Freunden dieses Genres auf jeden Fall Spaß machen könnte. Aber damit nicht genug, nach der Präsentation konnten wir auch selbst Hand an das Spiel anlegen. Wie von einem Open World Spiel gewohnt wird es auch bei "Just Cause 3" neben den Story-Missionen auch zahlreiche Nebenaufgaben und Challenges geben - und genau jene waren auf der gamescom spielbar. Vier Challenges konnten wir ausprobieren, die sich in zwei Kategorien unterteilt haben.

 

 

Challenge Accepted

 

Bei der ersten handelte es sich um eine Wingsuit-Challenge, bei der es euer Ziel ist so genau wie möglich durch Ringe zu fliegen (füge beliebigen "Superman 64" Kommentar an dieser Stelle ein). Im Gegensatz zu diesem Spiel funktioniert die Flugsteuerung bei "Just Cause 3" allerdings hervorragend und das zielgenaue Manövrieren ist nahezu ohne Eingewöhnungszeit sehr gut möglich. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad der Herausforderungen (eine Challenge stelle mehr oder weniger den Einstieg dar, die zweite bereits eine etwas schwierigere Version) hervorragend balanciert, sodass man sich ungeachtet dessen ob man bestanden hat oder nicht sofort motiviert fühlt den Highscore zu brechen (oder in meinem Fall zumindest der beste im Raum zu sein). Die zweite Art der Herausforderung war eine Descruction-Challenge, bei der ihr in einer vorgegebenen Zeit so viel Schaden wie möglich anrichten müsst. Ich denke es ist überflüssig zu erwähnen, dass es sehr viel Spaß macht, zwei Minuten lang einen Raketenwerfer mit unendlich Munition auf seine Umgebung loszulassen und ein Meer an Explosionen zu sehen, von dem selbst Michael Bay nur träumen könnt.

 

Fazit: entfällt

 

Ich habe mich dazu entschieden auf die gewohnte abschließende Einschätzung bei "Just Cause 3" zu verzichten. Der Grund dafür ist, dass bei der Präsentation nur eine komprimierte/zusammengeschnittene Mission aus der Kampagne zu sehen war und ich lediglich einzelne Challenges spielen konnte. Wenngleich mein erster Eindruck von dem Spiel auf jeden Fall positiv ist bin ich der Meinung, dass das gezeigte und gespielte Material das Open World Spielprinzip von "Just Cause 3" nicht ausreichend repräsentiert, um tatsächlich eine faire Einschätzung zum tatsächlichen Gameplay abgeben zu können.

 

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