Need for Speed [PS4]

Verfasst von Playzocker am 10.08.2015 um 18:26

 

Einer geht noch...

 

Anstatt "Schon wieder?" zu sagen reagierten die meisten Spieler auf das erste bewegte Material aus dem neuen "Need for Speed" Ableger mit Begeisterung. Vor allen der nahtlose Übergang von den Zwischensequenzen zur Spielgrafik konnte beeindrucken und auch wir waren sehr gespannt, als wir auf der gamescom 2015 den Controller in die Hand nehmen und das Spiel selbst auf eine Probefahrt mitnehmen konnten. Zwischensequenzen oder ähnliches bot die 10 Minuten lange Demo auf der Videospielmesse allerdings nicht. Dafür wurde die Spielzeit in zwei Teile eingeteilt. Die ersten drei Minuten der Demo durftet (musstet!) ihr in der Garage verbringen um euer Auto auf die kommende Fahrt vorzubereiten. Dadurch bekam man einen kleinen Einblick in die unzähligen Möglichkeiten, die euch "Need for Speed" in Punkto Individualisierung eures fahrbaren Untersatzes bietet.

 

In Farbe und bunt

 

Die meisten Änderungen sind allerdings wie gewohnt kosmetischer Natur. So konnten wir die Lackierung verändern und in der Theorie auch zahlreiche Einzelteile des Autos tauschen. In der Theorie deswegen, weil diese Funktion bei der Demo gesperrt war. Dennoch konnten wir auch andere Einstellungen des Boliden verändern und diesen entweder in Richtung Grip oder Drift tunen. Einziger Wehrmutstropfen: Der 3 Minuten lange Aufenthalt in der Garage war verpflichtend - ich hätte diesen lieber abgekürzt und mich gleich auf die Straße geschmissen. Das ging allerdings nicht, da EA am Stand von "Need for Speed" auch ein kleines Gewinnspiel veranstaltet hat. Wer während der sieben Minuten tatsächlicher Fahrzeit die meisten Punkte sammeln konnte gewann ein T-Shirt. Ein netter Ansporn.

 

 

Nebenjob

 

Die Demo begann mit einem Sprintrennen, bei dem ihr so schnell wie möglich von A nach B kommen musstet. Während meiner Demo war es Nacht, die Stadt sah aber trotzdem beeindruckend aus. Verschiedene Lichtquellen und Reflexionen machten gelegentlich einen wirklich photorealistischen Eindruck. Gemessen daran, dass wir bei "Need for Speed" einen weiteren Open World Racer vor uns haben könnte das Spiel eine der beeindruckendsten grafischen Darbietungen auf der aktuellen Konsolengeneration liefern. Die Spielwelt war in der Demo allerdings stark eingeschränkt und hielt nach dem anfänglichen Rennen nur zwei Drift Challenges und zwei Time Trials bereit. Gestartet werden diese Events - wenig überraschend - in dem man an einem bestimmten Punkt auf der Karte anhält und R1 drückt.

 

Fazit: Standard Open World Racer mit beeindruckender Grafik

 

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