Battleborn [Xbox One]

Verfasst von Playzocker am 13.08.2015 um 18:30

 

Es kommt etwas Großes auf uns zu

 

Mit dem "Borderlands"-Universum hat Gearbox etwas Großes geschaffen. Das hat man auf der gamescom 2015 sehr deutlich gemerkt, da die Zahl der "Borderlands"-Cosplays im Vergleich zum Vorjahr rapide angestiegen ist. Da ich mich zu den größten "Borderlands"-Fans zähle war ich extrem gespannt, was es mit "Battleborn", dem neuesten Spiel von Gearbox auf sich hat. Auf der gamescom 2015 habe ich die Möglichkeit beim Schopf gepackt und das Spiel für euch - und mich - angetestet. "Battleborn" wird mit insgesamt 25 Charakteren ausgeliefert, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Von Schusswaffen über Magie, mächtigen Nahkampfwaffen oder gar Raketenwerfern aus den Lüften - die Entwickler von Gearbox haben kaum etwas ausgelassen. Für jeden Charakter gibt es zudem coole 'signature moves', die man in den Trailern zu Spiel bereits zum Teil bestaunen konnte. Den tatsächlichen Umfang des Spiels kann man derzeit allerdings trotzdem nur erahnen.

 

Mit Stil ans Ziel

 

Das Spiel werdet ihr laut Gearbox sowohl solo als auch im PvE oder gar PvP Modus bestreiten können. Weitere Informationen rund um "Battleborn" könnt ihr unserem Interview mit Publishing Producer Chris Thomas entnehmen. Auf der gamescom 2015 konnte der PvE Modus des Spiels angetestet werden, der sich wie eine interessante Mischung aus "Borderlands" und "Destiny" spielt. Es ist bereits auf den ersten Blick offensichtlich, dass die Macher von "Borderlands" hinter "Battleborn" stecken. Die genialen, skurrilen und einzigartigen Charaktere, die Signature Moves und einige Kommentare während der Mission sind genau so unterhaltsam, wie man sie von einem Gearbox-Spiel erwarten würde. Der Grafikstil ist hingegen völlig anders als bei "Borderlands", ist aber dennoch im überzeichneten Cartoonlook gehalten. Die Mission sieht es vor, ein Gefährt zu bergen und an einen bestimmten Ort zu bringen. Zwischendurch müssen wir uns - was hätte auch anderes passieren können - durch eine Horde an Gegner ballern, die uns von genau diesem Vorhaben abhalten wollen. Die Schadensanzeige der Gegner erinnert wie auch der Aufbau des HUD inkl. Schild/Lebensenergie-Anzeige wiederum an "Borderlands".

 

 

Pimp my Level

 

Das Level-System soll allerdings nahezu völlig anders sein. Wir starten die Demo mit Level 1 und sind bereits nach kurzer Zeit bei Level 5 angekommen. Bei jedem Levelaufstieg können wir uns für eines von zwei möglichen Perks entscheiden, das unseren Charakter verbessert. Das zweite bleibt uns für immer verwehrt - vorerst. Dieser Player Level wird nämlich mit jedem Match zurückgesetzt, sodass wir die Perks unserem jeweiligen Spielstil (Team/Solo/etc.) anpassen können. Ein alles überschauendes Level-System wird es allerdings in der fertigen Version des Spiels ebenfalls geben. Die Mission bringt uns mit etlichen Feuergefechten, humorvollen Dialogen und vor allem spaßigen Super-Attacken (die wiederum sowohl an "Borderlands" als auch an "Destiny" erinnern) ans Ziel.

 

Fazit: Humor und Geballer in höchst unterhaltsamem Genre-Crossover

 

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