"Terminator Genisys": Filmkritik

Verfasst von Daniel Fabian am 07.07.2015 um 16:32

 

Man kennt Arnold Schwarzenegger aus Filmen wie Predator, Total Recall oder auch Conan, der Barbar. Seinen ganz großen Durchbruch feierte er allerdings im Jahr 1984, als ihn Regisseur James Cameron in Terminator zurück durch die Zeit schickte. Der Film ging nicht nur als Genre-Meilenstein in die Geschichte ein, sondern prägte die Kultmarke Schwarzenegger ganz entscheidend. Und genau diese gehört seit je her zum Terminator wie das Amen im Gebet. 

 

Nachdem Cameron mit Terminator 2 nicht nur einen Kultfilm, sondern ein Epos, das seiner Zeit meilenweit voraus war, nachlegte, folgte ein verhältnismäßig kurzweiliger dritter Teil sowie eine seelenlose Materialschlacht ohne die steirische Eiche. In Terminator Genisys soll es Arnie wieder richten - und zwar gleich in mehreren Versionen. 

 

 

Nachdem Jurassic World nach wie vor auf Rekordkurs ist und Mad Max: Fury Road von Zusehern und Kritikern nahezu ausnahmslos in höchsten Tönen gelobt wurde, hängt die Latte für das nächste Kult-Revival verhältnismäßig hoch. Leider hat man es aber nicht geschafft, dem namhaften Cast - von Emilia Clarke und Jai Courtney über Jason Clarke bis hin zu J.K. Simmons - gerecht zu werden und einerseits eine Brücke zu den ersten Teilen zu schlagen während das Franchise andererseits auch von neu beginnen soll. Grund hierfür ist vor allem ein unnötig wirres Drehbuch, das es dem Zuseher erschwert, dem Film zu folgen.

 

Terminator-Fans dürften sich über ein Wiedersehen mit Schwarzenegger freuen und vor allem mit den unzähligen Anspielungen und Parallelen zu den ersten beiden Teilen ihren Spaß haben. Sobald Terminator Genisys aber neue Impulse zu setzen versucht, scheitert das fünfte Kapitel der Science Fiction-Reihe kläglich. Ob wenigstens die Action überzeugt und der Film zumindest gut unterhält, erfahren sie in unserer ausführlichen Kritik zum Film.

 

Offizieller Kinostart: 9. Juli 2015