Game City - Assassin’s Creed Unity [Xbox One]

Verfasst von Johannes Mayrhofer am 14.10.2014 um 11:48

 

Die Geschichte um den geheimen Krieg zwischen Templern und Assassinen hat sich längst zum wichtigsten Ubisoft-Franchise entwickelt. Diesen November werden am selben Tag gleich zwei neue Titel das Assassin’s Creed-Universum bereichern. Einerseits geht es mit Rogue wie in den letzten Teilen zurück nach Amerika und aufs Meer, andererseits erscheint mit Unity erstmals ein Assassin’s Creed-Spiel, das für die neue Konsolengeneration ausgelegt ist und voll von der neuen Power profitiert. Unity steckt uns in die Haut des Assassinen Arno Dorian, der in die Französische Revolution eingreift. Erstmals wird man auch die Möglichkeit haben, mit Freunden gemeinsam durch Paris zu turnen. Davon gab es leider aber auf der Game City nichts zu sehen.

 

 

Der Hintereingang von Notre Dame

 

Den Multiplayer konnte man im Wiener Rathaus also nicht anspielen, dafür durfte man aber auf einem der Wahrzeichen der Stadt Paris herumklettern. Nein, nicht der Eiffelturm, der wurde nämlich erst zur Weltausstellung hundert Jahre später errichtet. Die Rede ist von Notre Dame de Paris, der stolzen Kathedrale. Um diese hat sich ein wütender Mob gebildet, die angespannte Lage droht jeden Moment zu explodieren. Vor den Toren sind wütende Bürger, die Soldaten können sie kaum im Zaum halten. Wir als Arno haben den Auftrag, jemanden in der Kathedrale zu eliminieren und Assassin’s Creed-typisch ist es uns überlassen, wie wir das machen. Wir haben uns für einen Weg über eines der Fenster entschieden, um wie ein totbringender Adler von oben auf das Opfer herabzustürzen, vermutlich hätte man sich aber auch auf anderen Wegen ins Innere der Kathedrale begeben können.

 

 

Fazit: Everybody want’s to rule the world...

 

Die neue Technik macht sich wunderbar. Auch wenn die Gebäude und Figuren nicht viel besser aussehen als inBlack Flag, überzeugt das gigantische Paris, das sprichwörtlich bis zum Horizont reicht und die Massen von Stadtbewohnern. Paris ist lebendiger als es je eine Assassin’s Creed Welt zuvor war. Von Gebäuden kann man nicht nur hüpfen, sondern jetzt auch bergab klettern. Das fühlt sich in der kurzen Anspielzeit aber eher ungewohnt und befremdlich an, obwohl es sehr lässig aussieht. Alles in allem hat sich beim Anspielen ein Gefühl der Ernüchterung eingestellt. Nicht weil das Spiel nicht großartig ist, sondern weil es offensichtlich nur ein Assassin’s Creed ist und von dem Erwarten wir mittlerweile einfach Großartigkeit. Ab dem 13. November geht die virtuelle Revolution dann los. Bis dahin ignoriert man am besten sämtliche Hypes, um dann Paris zu einer seiner schlimmsten und wichtigsten Stunden der Geschichte zu genießen!