Game City - Bloodborne [PS4]

Verfasst von Johannes Mayrhofer am 13.10.2014 um 09:34

 

Legendär sind die Souls-Spiele aus dem Hause From Software mittlerweile vor allem wegen ihres Schwierigkeitsgrades. Der nächste Titel dieser Entwicklerschmiede heißt Bloodborne und wird exklusiv für die PlayStation 4 erscheinen. Auf der diesjährigen Game City im Wiener Rathaus war der Titel anspielbar und wir durften 20 Minuten durch die finstere Gothic-Welt streunen. 20 Minuten, in denen wir praktischerweise oft genug gestorben sind, um alle Bewaffnungs-Typen auszuprobieren.

 

 

Vier verschiedene Stile

 

Bevor es losgeht, entscheiden wir uns für die Bewaffnung des Helden, der in die Stadt Yharnam gepilgert ist, wo er erkennen muss, dass die meisten Bewohner zu grausamen Monstern geworden sind, die es auf Neulinge abgesehen haben. Die unterschiedlichen Bewaffnungstypen decken unterschiedliche Spielstile ab. Zur Auswahl stehen Saw Cleaver und Blunderbuss (Standard), Hunter’s Axe und Pistole (Heavy), Kirkhammer und Blunderbuss (Sword and Heavy Attack) und der agilere Stil Warped Twinblades und Pistol. Gerät man an einen Gegner, kann man (muss man aber nicht) auf ihn aufschalten, um auf ihn fokussiert zu bleiben. Per Rollen wird ihm ausgewichen, mit den Schusswaffen kann er kurz betäubt werden und mit den Schlagwaffen kann unterschiedlich fest auf ihn eingeschlagen werden. Die Waffen können transformiert werden, was ihnen meist zusätzliche Reichweite gibt. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch notwendig, wenn man in eine größere Gruppe von Gegnern gerät. Letztendlich hat die kurze Anspielzeit aber nicht ausgereicht, um wirklich vernünftig in das Gameplay einzutauchen. 

 

 

Fazit: Liebevoll und detailreich

 

Im Spielgeschehen selbst haben sich die vier unterschiedlichen Stile dann eigentlich relativ wenig unterschieden, denn auch die Heavy-Stile sind sehr agil. Das Gameplay ist flüssig, die Steuerung intuitiv. Wie komplex das Spiel wird, lässt sich aus dem kurzen Anspielen nicht sagen. Unglaublich reizvoll ist vor allem die Stadt Yharnam, mit ihrer viktorianischen Architektur, den Türmchen, Brücken und zahlreichen Details, auch wenn man sich wundern könnte, wieso mitten in einer verlassenen Gasse ein stattlicher Sessel steht. Gerade diese kleinen Details machen die tödliche und verdorbene Stadt lebendig und greifbar. Jede Ecke scheint ihre eigene Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die wir allerdings nicht erfahren, weil wir damit beschäftigt sind, diese Typen mit ihren Fackeln und Heugabeln davon abzuhalten, uns unter die Erde zu bringen!

 

Bestellen bei Amazon.de: