Elvis: That´s the Way it is

Verfasst von Daniel Fabian am 26.08.2014 um 13:12

 

In the GhettoLove Me Tender, Jailhouse RockViva Las Vegas. Jeder kennt sie, jeder liebt sie – die Klassiker des King, Elvis Presley. Schon zu Lebzeiten war man sich der Dimension seines Erfolges und der Nachhaltigkeit seines Schaffens sicher, sodass es schon damals zu einigen Dokumentationen kam. Als Publikumsliebling erwies sich in den letzten Jahrzehnten Denis Sanders‘ Elvis: That’s the Way It Is aus dem Jahr 1970. Diese beschäftigt sich ausnahmslos mit Elvis‘ beruflichem Weg und hält zwischen ausgiebigen Probeaufnahmen und einem seiner berüchtigtsten Auftritte nur wenige Dialoge und ein Händeschütteln hier und da bereit, detaillierte Hintergrundinformationen zum King selbst bekommt man in Evlis: That's the Way It Is also nicht präsentiert, voll im Fokus liegt die Musik selbst.

Warner Home Video veröffentlicht die knapp eineinhalb-stündige Dokumentation erstmals auch in High Definition.Elvis: That’s the Way It Is bekommt man in englischem DTS-HD 5.1 sowie Dolby Digital serviert, eine deutsche Tonspur gibt es zum Film selbst nicht - aufgrund der kaum vorhandenen Dialoge ist diese aber auch keine Notwendigkeit. Als Bonus liegen Outtakes, der US-Kinotrailer sowie die ausführliche Dokumentation „Patch It Up: The Reconstruction of Elvis: That’s the Way It Is“ vor, ein Wendecover gibt es nicht.

 

Details der Extras:

  • Dokumentation: Patch It Up: The reconstruction of Elvis: That'y the way it is
  • Outtakes
  • US-Kinotrailer

 

Digital Copy: Nein

 

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Inhalt:

Erweiterte Neufassung der bereits 1970 gezeigten Musikdoku über das Bühnen-Comeback des "King of Rock'n'Roll": Nach dem Militärdienst und dem Schwerpunkt auf der Schauspielerei bereitet sich Elvis mit seiner Band 1969 in Las Vegas auf das Konzert vor, das zu einem großartigen Erfolg wird.

 

 

Fazit der Blu-ray:

Elvis: That’s the Way It Is kann jedem Fan des King nur wärmstens empfohlen werden. Zwar ist es auch in High Definition unmöglich aus dem Ausgangsmaterial die Referenzklasse anzukratzen, ein Fortschritt zur DVD ist dennoch deutlich spürbar. Das Bild ist dem Alter entsprechend natürlich und reicht von stark körnig bis zu weichen, glatten Gesichtern – eine positive Entwicklung ist vor allem hinsichtlich der Schärfe zu verzeichnen. Bei der Tonabmischung fallen vor allem die sehr leisen Dialoge auf, die zwischen den rockigen Sounds förmlich untergehen. Bei Gesprächen muss man schon einmal am Lautstärkeregler drehen, um Elvis‘ Englisch auch tatsächlich zu verstehen – sobald die Gitarre aber zum Einsatz kommt, wird das Wohnzimmer gerockt.

Im Großen und Ganzen kann jeder Elvis-Fan bedenkenlos zu dieser Veröffentlichung greifen. Ob ein Upgrade von DVD zur Blu-ray notwendig ist, muss aber jeder für sich entscheiden.