Valar Morghulis: "Game of Thrones" Autor George R.R. Martin spricht von mehr Flexibilität beim Töten seiner Charaktere

Verfasst von Johannes Mayrhofer am 22.08.2014 um 11:52

 

Wer mit der Serie Game of Thrones begann, bevor sie berühmt und berüchtigt war und wer dabei die Bücher nicht kannte und nicht wusste, dass in Westeros der Tod an jeder Ecke wartet, der dürfte einige schockierende Überraschungen erlebt haben. Auch die vierte Staffel machte da keine Ausnahme und sorgte für einen hohen Bodycount berühmter Persönlichkeiten aus dem Song of Ice and Fire Universum.

 

Der grausame Schöpfer hinter den Romanen ist George R.R. Martin, der vor Publikum über den neuesten Band der Reihe sprach. Er meinte, dass er in den vorangegangenen Werken die Charaktere aufgespaltet hätte, sie nun langsam aber wieder zusammenführen wird. Er ergänzt: "In der Art, in der meine Bücher strukturiert sind, waren erst alle zusammen, dann sind sie verschiedene Wege gegangen und die Geschichte hat sich wie ein Delta aufgefechert und jetzt ist der Punkt erreicht, wo das Delta wieder zusammenläuft und sich die Charaktere fallweise wieder treffen und wenn sie am selben Ort zur selben Zeit sind, gibt mir das eine viel größere Flexibilität Figuren zu töten."

 

 

Nicht, dass wir bei den bisherigen vier Staffeln den Eindruck bekommen hätten, dass Martin größere Schwierigkeiten damit gehabt hätte, einfach nebenbei ein oder zwei Charaktere oder auch mal fast einen kompletten Clan auszurotten. Hoffentlich lässt er noch ein oder zwei Charaktere bis zum geplanten siebten und letzten Band über. Aber wie heißt es nicht so schön auf hoch-valyrisch? "Valar Morghulis" oder übersetzt: "Alle Menschen müssen sterben".

 

Alle wichtigen Meldungen zur vierten Staffel findet ihr übrigens in unserem umfangreichen Special zur vierten Staffel inklusive Reviews und Podcast zu allen Episoden.

 

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Quelle: Uproxx