The Walking Death

Verfasst von Daniel Fabian am 22.04.2014 um 14:51

 

 The Walking Death – nein, es handelt sich in der Tat nicht um einen Schreibfehler, sondern um den deutschen Titel von Turner Clays State of Emergency. Man sollte sich an dieser Stelle also keineswegs in die Irre führen lassen, und zwar gleich in mehrerlei Hinsicht. Denn zum einen besteht Verwechslungsgefahr mit AMCs Erfolgsserie The Walking Dead und zum anderen wird der Film auf Amazon.de derzeit noch mit dem Alternativtitel Attack of the Undead geführt, der mittlerweile aber ersetzt wurde.

Und hat man erst einmal hinter das Wirrwarr um den Titel des Films geblickt, entpuppt sich dieser – egal, wie man ihn nun nennen will – als atmosphärischer Geheimtipp für Genre-Fans, den Tiberius Film am 8. Mai 2014 veröffentlicht. Die DVD erscheint in einer handelsüblichen Amaray Hülle und enthält den Film in deutschem DTS 5.1-Ton sowie in Dolby Digital 5.1 (Deutsch & Englisch), deutsche Untertitel sind optional anwählbar. Neben dem Hauptfilm bietet die DVD außerdem noch Trailer.

 

Details der Extras:

  • Trailer

 

Digital Copy: Nein

 

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Inhalt:

Nach einer gewaltigen Explosion in der örtlichen Chemiefabrik herrscht Ausnahmezustand in einer Kleinstadt in den USA. Das freigesetzte hochgiftige Gas verwandelt die Bürger in blutrünstige Killer, die durch die Straßen ziehen und über jeden Überlebenden herfallen, um ihn in Stücke zu reißen. Jim, einer der Überlebenden, kann sich gerade noch in das Büro einer leerstehenden Scheune retten und sitzt dort fest. Es scheint keinen Ausweg zu geben, bis plötzlich das Telefon klingelt - weitere Überlebende aus der Lagerhalle nebenan versuchen, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Der Kampf gegen die Zombies beginnt...

 

 

 

Fazit der DVD:

 Wenig Budget heißt weiß Gott nicht gleich schlecht, das zeigt auch The Walking Death. Denn dieser punktet vor allem mit einer minimalistischen, aber dennoch stilisierten Optik wie auch mit ausgereiften Charakteren. Zudem versteht es Turner Clay geschickt entweder von jetzt auf gleich oder auch schleichend einen Spannungsbogen aufzubauen und seinen Zuseher zu fesseln.

Die Umsetzung auf DVD entspricht dem Film selbst auf technischer Ebene und macht eine Blu-ray fast unnötig. Denn zwischen einigen stilisierten Aufnahmen kommt immer wieder der nüchterne Look des Films heraus, der ein bahnbrechendes HD-Erlebnis ohnehin nicht fördern würde.

Neben dem Einsatz von Farbfiltern und flackerndem Licht galt es vor allem Einsicht in dunkle Szenen zu geben. Das gelingt durchaus, denn selbst unter Verwendung minimaler Lichtquellen werden die Geschehnisse nicht unkenntlich gemacht. Der Ton ist klar, gut abgemischt und bekommt den letzten Pfiff von einigen hörenswerten Surround-Effekten, die den Spannungsbogen zusätzlich spannen und dem Filmvergnügen so zugute kommen.