Oscars 2014 - Die Lieblingsmomente der Redaktion

Verfasst von Daniel Fabian am 01.03.2014 um 20:19

Wir haben euch im Laufe der letzten Woche täglich mit Informationen über die Oscars eingedeckt. Wir begaben uns mit euch auf eine Reise in die Vergangenheit der Filmmusik in Hollywood, haben in Frage gestellt, was bei den Oscars wirklich zählt, haben euch von außergewöhnlichen Fakten berichtet und das montägliche Tippspiel ist natürlich nach wie vor in vollem Gange. Bevor wir uns morgen Nacht mit euch gemeinsam die 86. Academy Awards ansehen, haben wir heute aber etwas ganz Besonderes vorbereitet: unsere besten Oscar-Momente!

Beginnen wir mit unserem ältesten Oscar-Moment. Alfred Hitchcock, Regisseur von Klassikern wie Psycho, Das Fenster zum Hof, Vertigo oder Der unsichtbare Dritte wurde fünf Mal als bester Regisseur nominiert, jedoch nie mit einem Academy Award ausgezeichnet. Erst 1968 erhielt er den Memorial Award – und in seiner Ansprache bringt der Master of Suspense mit sichtlicher Freude zum Ausdruck, was er von der Academy hält. „Thank you… very much, indeed.“

 

 


Roberto Benigni hingegen konnte seiner Freude über den gewonnen Oscar für den besten Hauptdarsteller in Das Leben ist schön gar nicht genug Ausdruck verleihen und reagierte auf die Nennung seines Namens erfrischend herrlich, wie es auch seine Filme sind.

 

 

Im selben Jahr wie Begnini sorgte aber auch Gwyneth Paltrow für große Emotionen mit ihrer rührenden Dankesrede, in der sie vor allem ihrer Nähe zur eigenen Familie Ausdruck verleiht. Den Oscar erhielt sie übrigens für ihre Darbietung in Shakespeare in Love.

 

 

Für einen historischen Moment sorgte auch die Auszeichnung für Halle Berry, die 2002 für Monster’s Ball als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Denn neben Denzel Washington, der in diesem Jahr als zweiter dunkelhäutiger Hauptdarsteller den Oscar gewann, war Halle Berry die erste afro-amerikanische Frau. Die Bedeutung dieser Auszeichnung wurde ihr wohl erst in jenem überwältigenden Moment klar…

 

 

Was war das für eine Eröffnung, bei den 81. Academy Awards! Der ehemalige Musical-Star Hugh Jackman sorgte für ein wahres Spektakel, als er nach seiner kurzen einführenden Ansprache seine tatsächliche Nummer startet und mittels Gesang seine ganz persönliche Hommage an die nominierten Filme richtet. Einmalig.

 

 

Zu guter Letzt ist da noch Family Guy-Erfinder Seth MacFarlane, der mit seinem „We saw your boobs“-Song als Host durchaus hohe Wellen schlug und sich damit wohl nicht nur Freunde machte. Dennoch kann man wohl sagen: ein zumindest außergewöhnlicher Oscar-Moment, der im prüden Amerika umso gewagter erscheint.

 

 

Was sind eure Lieblingsmomente der Oscar-Geschichte?