Rocky vs. Raging Bull - Die Klassiker zum Start von "Zwei vom alten Schlag" in der Kritik

Verfasst von Daniel Fabian am 09.01.2014 um 13:49

Robert De Niro und Sylvester Stallone - Namen, die wohl jeder kennt. Method Actor De Niro hat den Erfolg seiner Karriere über weite Strecken wohl Regie-Legende Martin Scorsese zu verdanken, der ihn stets richtig einzusetzen wusste. Egal ob in Taxi Driver, GoodFellas oder Casino. Bevor es aber zum Schauspieler Sylvester Stallone kam, gab es den Drehbuchautor Stallone, der mit Rocky und Rambo zwei allseits bekannte und verehrte Filmreihen ins Leben rief. De Niro und Stallone, zwei alte Hasen, denen die Filmwelt völlig zurecht auch heute noch zu Füßen liegt.

Unvergessen blieben die beiden stets als jene Boxfiguren, zu denen sie 1976 bzw. 1980 wurden. Unvergessen bleibt Robert De Niro als das menschliche Wrack Jake La Motta, genauso wie Stallone als Rocky Balboa, der ihm Land der unbegrenzten Möglichkeiten seine Chance bekam. Ab dem heutigen Tag (Kinostart: 09.01.2014) lässt Regisseur Peter Segal (Get Smart, 50 erste Dates) die beiden Klassiker erstmals aufeinander los und erzählt in Zwei vom alten Schlagvom finalen Showdown zweier Boxer (De Niro und Stallone), die nach 30-jähriger Rivalität nun endlich einen Schlussstrich ziehen sollen.

Zur Einstimmung auf jenes Duell gibt es von uns die Kritiken sowohl zu Rocky, als auch zu Wie ein wilder Stier:

 

 

Rocky (1976)

Rocky Balboa (Sylvester Stallone) ist ein begnadeter Boxer. Doch der Weg zum Ruhm und dem großen Geld blieb ihm immer verwehrt. Als armer Fabrikarbeiter muss er ein schäbiges Dasein fristen. Da geschieht das Unglaubliche: Der Amateurboxer erhält die Möglichkeit, gegen den Schwergewichtsweltmeister Apollo Creed (Carl Weathers) anzutreten. Was als PR-Gag geplant ist, entpuppt sich als brutaler und gnadenloser Kampf, denn der ehrgeizige Rocky will sich die Chance seines Lebens von niemandem nehmen lassen.

"Rocky", ausgezeichnet mit drei Oscars®, ist und bleibt ein Klassiker seines Genres und lässt mit seiner packenden Geschichte das Herz eines jeden Fans höher schlagen.

 

 

 

 

Wie ein wilder Stier (1980)

„Wie ein wilder Stier“ ist die meisterhafte, in Schwarzweiß gedrehte filmische Biografie des Boxers Jake La Motta. In einer eindringlichen psychologischen Studie zeigt Regisseur Martin Scorsese den Aufstieg und Fall des Weltmeisters. Der aus bescheidenen Verhältnissen in „Little Italy“ stammende La Motta (Robert De Niro) gewinnt die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht. Doch der Boxer verkraftet den Ruhm nicht, und sein trauriger Abstieg beginnt. Seine Gewalttätigkeit, die ihm im Ring zum Sieg verhalf, beginnt sein Leben außerhalb der Boxarenen zu zerstören... Für die brillante Darstellung von La Motta erhielt Robert De Niro einen Oscar®.

 

 

 

 

Zwei vom alten Schlag (2014)

In „Grudge Match“ übernehmen Stallone und De Niro die Rollen von Henry „Razor“ Sharp und Billy „The Kid“ McDonnen, zwei Fighter aus Pittsburgh, die einst aufgrund ihrer erbitterten Rivalität landesweit Schlagzeilen machten. In ihrer großen Zeit hat jeder den anderen einmal besiegt. Doch 1983, vor dem alles entscheidenden dritten Kampf, erklärte Razor plötzlich seine Karriere für beendet – ohne diese Entscheidung näher zu begründen. Effektiv bedeutete das auch den K. o. für McDonnens Laufbahn. 30 Jahre später träumt der Box-Promoter Dante Slate Jr. von einem unermesslichen Dollarregen und macht den beiden ein Angebot, das sie nicht ablehnen können: Sie sollen wieder in den Ring steigen und endgültig abrechnen.

Doch so lange brauchen die beiden gar nicht zu warten: Als sie einander nach Jahrzehnten erstmals wiederbegegnen, flackert ihre schwelende Fehde wieder auf und führt zu einer unfreiwillig komischen Rauferei, die sich im Internet wie ein Lauffeuer verbreitet. In den sozialen Medien kocht der Event derart hoch, dass sich ihr regionales Duell zu einem von HBO übertragenen Match entwickelt, das niemand versäumen darf. Bleibt nur die Frage, ob die beiden Veteranen das Training überleben, damit sie tatsächlich wieder gegeneinander antreten können.

Ab 9.1.2014 im Kino zu sehen